eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 19:49 Uhr
13.04.2012

Das ist kein Stil

Und weiter geht's mit den Statements zu den künftigen Kreisgrenzen in Nordthüringen. Ein weiterer Wahlkämpfer meldet sich zu Wort und konstatiert den Abschied von verantwortungsvoller Kommunalpolitik...


Verärgert über den angewendeten Politikstil gibt John Dauert sein Statement zur heutigen Diskussion um die künftigen Kreisgrenzen ab: „Leider zeigen SPD und CDU, dass sie keine verantwortungsvolle Politik für die Zukunft im Landkreis Nordhausen übernehmen können. Anstelle von gegenseitigen Schuldzuweisungen und politischen Fensterreden sollten sich die Mitbewerber aktiv in einen sachlichen Diskurs um die künftigen Kreisgrenzen einbringen.

Nötig ist eine Kreisgebietsreform in Thüringen allemal. Die Verwaltungsdichte ist ziemlich hoch und seit 1994 gab es keine größeren Veränderungen bei den Landkreisen. Wer heute den Menschen sagt, dass der Landkreis Nordhausen in 10 Jahren noch so aussieht wie heute macht den Menschen etwas vor und kapituliert vor der eigenen Gestaltungskraft.

Der Prozess einer Kreisgebietsreform geht nicht ohne Erklärungen für die Menschen im Südharz und diese müssen aktiv eingebunden werden. Aus Gründen von zurückgehenden Einwohnerzahlen, der finanziellen Ausstattung und einer nötigen effizienten und dennoch bürgerfreundlichen Verwaltung ist eine Kreisgebietsreform mittelfristig unerlässlich. Dabei darf nicht mit Ängsten gearbeitet werden.

Wer die Bevölkerung mit neuen größeren Kreisen verunsichert ist nicht an konstruktiven Lösungen interessiert und offenbart einen Politikstil aus vergangenen Zeiten. In größeren Kreisen darf die Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung dennoch nicht verloren gehen. Hierfür müssen alle technisch bzw. datenschutzrechtlich verfügbaren Mittel der neuen Medien eingesetzt und eine mobile Beratungsstelle vorgehalten werden.

Ich plädiere für eine sachliche Diskussion um die neuen Kreisgrenzen in Nordthüringen mit Gestaltungskraft der Bürgerinnen und Bürgern und fordere die jetzt sich im Disput befindlichen Parteien auf, sich verantwortlich für die Bevölkerung einzusetzen. Als grüner Landratskandidat stehe ich für eine transparente Politik, die sich nicht scheut Lösungen anzubieten.“
John Dauert, Bündnis90/Die Grünen
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
H.Buntfuß
13.04.2012, 20:28 Uhr
Herr Dauert,.............
wollen Sie den Bürger wirklich Glauben machen, dass durch eine Gebietsreform die Verwaltungsdichte abgebaut wird? Ich behaupte das Gegenteil. Durch so eine Reform, werden von den Politikern noch mehr Stellen geschaffen. Für Freunde, Bekannte usw.

Vor jeder Wahl behaupten Politiker sie wollen Personal abbauen, wenn die Wahl gelaufen ist, werden noch mehr Personen eingestellt. Beweisen Sie mir bitte das Gegenteil. Ich sage da nur Umweltministerium.
TeeEff
13.04.2012, 21:35 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
suedharzer
14.04.2012, 02:06 Uhr
Rosinenpickerei von Dauert
So nicht Herr Dauert, Nordhausen den Status einer Kreisstadt aberkennen zu wollen ist der Hammer.
Und Sie fahren jetzt den "verständigen und besonnenen" Schmusekurs und hauen trotzdem auf alle herum. Ihr Politikstil ist scheinheilig: "Die anderen hauen aufeinander rum und sind deshalb böse". Und Sie? Sie hauen auf alle namentlich herum und behaupten toll zu sein.

Ich warte auf eine Antwort: Setzen Sie sich für den Status von Nordhausen als Kreisstadt ein?
Ja? oder Nein? Wenn Sie hier rumeiern, sind Sie unwählbar!
Zappel
14.04.2012, 13:31 Uhr
Thema verfehlt
Hallo!

Wenn der 26 jährige lebenserfahrene Landratskandidat schreibt, er plädiert für eine sachliche Diskussion um neue Kreisgrenzen, dann verstehe ich das so, daß er die Vorschläge so oder ähnlich teilt, die zur Diskussion stehen!
Dazu möchte ich hier einfach nochmal meine Wortmeldung auf einen anderen Beitrag zum Thema hereinkopieren:

Hallo!

Macht doch was ihr wollt, den Westen des Landkreises zum Eichsfeld, den Süden zum Kyffhäuserkreis.
Aber dann sollte Ilfeld und Umgebung doch bitteschön dem Landkreis Harz des benachbarten Bundeslandes angegliedert werden, oder besser noch an einen der Niedersächsischen Harzer Landkreise die unmittelbar angrenzen.
Dies wäre sogar historisch nachvollziehbar!

Aber mal im Ernst, mit diesen unschönen verwirrenden Diskussionen, bei denen einer den schwaren Peter zum anderen schiebt, machen sich unsere Kandidaten doch nicht wirklich zu Favoriten!
Die Glaubhaftigkeit schwindet von mal zu mal.
Da darf sich niemand wundern, wenn die Wahlbeteiligung entsprechend niedrig ausfällt!
Da dies nun wiederum die Quote verfälschen würde und eventuell den falschen in die Hände spielen würde, bleibt eigentlich nur die Alternative, die Stimme ungültig zu machen!

Die echten Probleme im Landkreis sollten eigentlich zur Sprache kommen, wie Schulen und Bildung, Verkehr, Tourismus, Arbeit und Gewerbe, Geld und noch vieles andere!
Aber was bisher im Wahlkampf gekommen ist, würde ich nicht als Bürgernah, sondern als Witz bezeichnen!

Traurige Grüße
Dauert
14.04.2012, 20:19 Uhr
Sammelantwort
Sehr geehrte NNZ-LeserInnen,
zunächst vielen Dank für Ihre Anmerkungen!

@Harald: Auf lange Sicht ergeben sich Einsparpotentiale. Schon jetzt werden nötige Synergien durch die Kooperation zwischen den LK KYF und NDH erzielt. Politiker müssen nach der Wahl ihre Ziele umsetzen, da haben sie vollkommen Recht. Und in der Vergangenheit haben viele Entscheidungsträger das Gegenteil bewiesen. Ich kann Ihnen derzeit nur sagen, was ich verändern will. Wenn ich der neue Landrat bin, messen Sie mich bitte an meinen Aussagen. Andersfalls arbeite ich dennoch als Kreissprecher der Grünen weiter in der Kommunalpolitk.

@Südharzer: Ich habe nie behauptet, dass Nordhausen in einem neuen Kreis den Status verliert. Im Gegenteil: Nordhausen hat als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums für mich die besten Vorraussetzungen Kreisstadt zu bleiben. Auch dafür werbe ich. Was ich jedoch ablehne ich das Wahlkampfgetöse von SPD und CDU, was uns nicht weiter hilft. Damit trägt man der Politikmüdigkeit Rechnung und konterkariert eine höhere Wahlbeteiligung am 22.04.

@Zappel: Ich stimme Ihnen in der Einschätzung der Diskussionsführung von SPD und CDU zu. Deshalb brauchen wir eine sachliche Debatte. Die von Ihnen angesprochenen wichtigen Themen habe ich seit Dezember 2011 auch in der NNZ bearbeitet. Sie können meinen Namen gern in der Suchfunktion eingeben oder direkt in meinem Wahlprogramm nachlesen: http://www.john-dauert.de/themen/
Wenn Sie weitere Fragen haben, gebe ich Ihnen gern noch mehr Antworten.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)