Mo, 19:06 Uhr
16.04.2012
kn-Forum: Das Trauerspiel Afghanistan
Die verzweifelten Versuche Gutes aus der desaströsen Lage in Afghanistan zu vermelden, bringt die Kriegsbefürworter immer mehr in Bedrängnis, so der Inhalt eines Leserbriefes, der kn erreichte..
"Weniger Angriffe" der Taliban sollen das Bild schönen und die Frühjahrsoffensive der Taliban zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Lage. Die folgenden Kommentare dazu sagen lakonisch, dass sich an den Abzugsplänen der "Friedenstruppen" bis 2014 nichts ändern wird. . Lange genug hat es gedauert, bis die Regierenden in Deutschland sich dazu bekannt haben, dass sich die Bundeswehr in Afghanistan im Krieg befindet. Wie der "Frieden" in Afghanistan aussieht kommt einer Katastrophe gleich. Nicht anders wie im Irak sind hier die Taliban, große Teile der Bevölkerung und selbst die Regierung ganz offen bestrebt, die ungeliebten "Ausländer" aus ihrem Land zu vertreiben. Die Mehrheit der Deutschen wollen diesen Krieg nicht, wollen völlig zu Recht nicht, dass deutsche Soldaten sinnlos geopfert werden. Über 10 Jahre deutsche Interessen am Hindukusch ist die fatale Umschreibung von Wirtschaftskriegen und Vasallen treue zu den USA, die sich anmaßen zu bestimmen, was in dieser Welt Gut und Böse ist. Was dabei rauskommt zeigt das Beispiel Afghanistan. Dort herrscht grausamer Krieg in allen Schattierungen, dort werden Zivilisten, Frauen und Kinder gemordet, als wäre es das Normalste dieser Welt. Friedenstruppen die grausamen Krieg führen ist Sarkasmus pur. Nirgendwo wurden mit dieser eigenartigen Interessenlogik Probleme gelöst, sondern das Gegenteil bewirkt. Der Scherbenhaufen solcher Politik hat beängstigende Größe erreicht, Tatsächliche deutsche Interessen gebieten, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh"Weniger Angriffe" der Taliban sollen das Bild schönen und die Frühjahrsoffensive der Taliban zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Lage. Die folgenden Kommentare dazu sagen lakonisch, dass sich an den Abzugsplänen der "Friedenstruppen" bis 2014 nichts ändern wird. . Lange genug hat es gedauert, bis die Regierenden in Deutschland sich dazu bekannt haben, dass sich die Bundeswehr in Afghanistan im Krieg befindet. Wie der "Frieden" in Afghanistan aussieht kommt einer Katastrophe gleich. Nicht anders wie im Irak sind hier die Taliban, große Teile der Bevölkerung und selbst die Regierung ganz offen bestrebt, die ungeliebten "Ausländer" aus ihrem Land zu vertreiben. Die Mehrheit der Deutschen wollen diesen Krieg nicht, wollen völlig zu Recht nicht, dass deutsche Soldaten sinnlos geopfert werden. Über 10 Jahre deutsche Interessen am Hindukusch ist die fatale Umschreibung von Wirtschaftskriegen und Vasallen treue zu den USA, die sich anmaßen zu bestimmen, was in dieser Welt Gut und Böse ist. Was dabei rauskommt zeigt das Beispiel Afghanistan. Dort herrscht grausamer Krieg in allen Schattierungen, dort werden Zivilisten, Frauen und Kinder gemordet, als wäre es das Normalste dieser Welt. Friedenstruppen die grausamen Krieg führen ist Sarkasmus pur. Nirgendwo wurden mit dieser eigenartigen Interessenlogik Probleme gelöst, sondern das Gegenteil bewirkt. Der Scherbenhaufen solcher Politik hat beängstigende Größe erreicht, Tatsächliche deutsche Interessen gebieten, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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