Mi, 15:17 Uhr
18.04.2012
Von wegen klare Worte
In ihrem Beitrag vom 16.04.12 meint die SPD-Kandidatin für das Amt des Landrates, Antje Hochwind, klare Worte zu finden ( siehe Beitrag kn - Zeit für klare Worte) so beginnt die Gegendarstellung von der Landratskandidatin der FDP, Antje Ruppe,...
Sie äußerte sich bei kn zu einigen aktuellen Problemen und auch zum demographischen Wandel. Richtig ist, dass der Kyffhäuserkreis unter einem Bevölkerungsschwund leidet. Richtig ist aber auch, dass die SPD mit 10 Sitzen im Kreistag vertreten ist und hier aktiv an der Gestaltung der Kommunalpolitik der letzte Jahre mitgewirkt hat und folglich die Möglichkeit gehabt hätte, der Entwicklung aktiv entgegen zu wirken.
Richtig ist ebenfalls, dass der 1. Beigeordnete des Landrates, Herr G. Schäfer, gleichzeitig der Amtsleiter der Abteilung III - Soziales, Jugend und Gesundheit ist und dieses Amt somit seit Jahren in fester Hand der SPD geführt wurde.
Wenn nun die Landratskandidatin der SPD die aktuellen Probleme des Landkreises tatsächlich mit klaren Worten kommentieren wollte, dann hätte ihr eine gesunde Kritik zur Kommunalpolitik der SPD in der Vergangenheit gut zu Gesicht gestanden. Schließlich hat man die Abwärtsspirale doch mit bearbeitet. Einfach nur ein Problem benennen, um es für sich im Wahlkampf zu benutzen, ist nicht ausreichend.
Antje Ruppe (Foto: Antje Ruppe)
Wie soll der Wähler die Wahlkampfansage der SPD Kandidatin für die Zukunft als ernstlich einstufen. Im Übrigen lässt sich nicht erkennen, wie die Kandidatin ihre hehren Ziele realisieren will, wenn der Kurs der Vergangenheit noch nicht einmal als Problem erkannt wird. Geschweige denn eine Erklärung dahingehend zu finden ist, dass man in der Vergangenheit wohl auch Fehler gemacht hat.
Antje Ruppe
Landratskandidatin der FDP (Foto)
Autor: khhSie äußerte sich bei kn zu einigen aktuellen Problemen und auch zum demographischen Wandel. Richtig ist, dass der Kyffhäuserkreis unter einem Bevölkerungsschwund leidet. Richtig ist aber auch, dass die SPD mit 10 Sitzen im Kreistag vertreten ist und hier aktiv an der Gestaltung der Kommunalpolitik der letzte Jahre mitgewirkt hat und folglich die Möglichkeit gehabt hätte, der Entwicklung aktiv entgegen zu wirken.
Richtig ist ebenfalls, dass der 1. Beigeordnete des Landrates, Herr G. Schäfer, gleichzeitig der Amtsleiter der Abteilung III - Soziales, Jugend und Gesundheit ist und dieses Amt somit seit Jahren in fester Hand der SPD geführt wurde.
Wenn nun die Landratskandidatin der SPD die aktuellen Probleme des Landkreises tatsächlich mit klaren Worten kommentieren wollte, dann hätte ihr eine gesunde Kritik zur Kommunalpolitik der SPD in der Vergangenheit gut zu Gesicht gestanden. Schließlich hat man die Abwärtsspirale doch mit bearbeitet. Einfach nur ein Problem benennen, um es für sich im Wahlkampf zu benutzen, ist nicht ausreichend.
Antje Ruppe (Foto: Antje Ruppe)
Wie soll der Wähler die Wahlkampfansage der SPD Kandidatin für die Zukunft als ernstlich einstufen. Im Übrigen lässt sich nicht erkennen, wie die Kandidatin ihre hehren Ziele realisieren will, wenn der Kurs der Vergangenheit noch nicht einmal als Problem erkannt wird. Geschweige denn eine Erklärung dahingehend zu finden ist, dass man in der Vergangenheit wohl auch Fehler gemacht hat.Antje Ruppe
Landratskandidatin der FDP (Foto)