Fr, 00:56 Uhr
20.04.2012
Richtige Radeinstellung
Sitzposition auf dem Rad – Auf die Länge kommt es an, so der Tipp der Deutschen Verkehrswacht...
Mit der richtigen Sitzposition lassen sich auch längere Fahrradtouren beschwerdefrei überstehen. Verkrampfungen, taube Hände und ein steifer Nacken können zum Ende der Tour nicht nur Schmerzen bereiten, auch die Aufmerksamkeit des Radfahrers für den Straßenverkehr lässt nach. Und wer nach dem Ende der Tour mit Rückenschmerzen noch ins Auto steigen muss um nach Hause zu kommen, kann nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit am Straßenverkehr teilnehmen.
Damit die Tour nicht zur Tortur wird, ist es wichtig am Fahrrad einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Die Deutsche Verkehrswacht gibt Tipps in Bezug auf Sitzposition, Lenker- und Sattelstellung. Radfahrer sollten beim Justieren zunächst mit der richtigen Sitzhöhe anfangen und erst danach Einstellungen am Lenker vornehmen. Ein Helfer, der das Rad festhält, erleichtert ihm Arbeit:
Sitzhöhe: Die Ferse des gestreckten Beins sollte gerade noch auf dem unten stehenden Pedal aufliegen. Sitzt der Radler zu tief, führt dies schnell zu Knieproblemen. Da der Fahrer mit dem Fußballen tritt, ist das Knie während der Fahrt nie ganz gestreckt.
Sattel: Der Sattel sollte am besten waagerecht gestellt werden. Steht die Sattelnase zu weit unten, rutscht der Fahrer nach vorne und muss sich am Lenker abstützen. Ist die Sattelspitze zu weit oben, kann dies zu Problemen im Dammbereich führen.
Lenker: Die richtige Lenkerhöhe ist Geschmacksfrage. Wer es sportlich mag, stellt den Lenker tiefer, wer lieber bequem sitzt, stellt ihn höher. Völlig aufrecht sollte der Radfahrer aber nicht sitzen, da ansonsten jede Unebenheit der Straße sich direkt in die Wirbelsäule fortsetzt. Steht der Lenker deutlich tiefer als der Sattel, kann dies zu Problemen im Nackenbereich führen. Wichtiger als die Lenkerhöhe, ist die Länge des Vorbaus. Sie bestimmt, wie gestreckt die Sitzposition des Radlers ist und sollte bereits beim Kauf des Fahrrads festgelegt werden.
Bremshebel: Die Position der Hände hat entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden während der Fahrt. Nur wer locker und entspannt greifen kann, genießt die Tour. Die Handgelenke dürfen dafür möglichst wenig abgewinkelt sein. Die Bremshebel sollten daher nicht waagerecht zum Lenker stehen, sondern besser im 45 Grad-Winkel nach unten zeigen.
Sitzprobleme beheben: Gerade auf längeren Touren kann ein zu weicher Sattel zu Sitzproblemen führen. Ebenso Modelle, die zu breit oder zu schmal sind. Den richtigen Sattel finden Radler nur nach einer ausführlichen Probefahrt. Wer längere Strecken in Jeans fährt, darf sich nicht wundern, wenn die Nähte scheuern. Besser geeignet sind Radhosen mit Sitzpolster.
Autor: khhMit der richtigen Sitzposition lassen sich auch längere Fahrradtouren beschwerdefrei überstehen. Verkrampfungen, taube Hände und ein steifer Nacken können zum Ende der Tour nicht nur Schmerzen bereiten, auch die Aufmerksamkeit des Radfahrers für den Straßenverkehr lässt nach. Und wer nach dem Ende der Tour mit Rückenschmerzen noch ins Auto steigen muss um nach Hause zu kommen, kann nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit am Straßenverkehr teilnehmen.
Damit die Tour nicht zur Tortur wird, ist es wichtig am Fahrrad einige Grundeinstellungen vorzunehmen. Die Deutsche Verkehrswacht gibt Tipps in Bezug auf Sitzposition, Lenker- und Sattelstellung. Radfahrer sollten beim Justieren zunächst mit der richtigen Sitzhöhe anfangen und erst danach Einstellungen am Lenker vornehmen. Ein Helfer, der das Rad festhält, erleichtert ihm Arbeit:
Sitzhöhe: Die Ferse des gestreckten Beins sollte gerade noch auf dem unten stehenden Pedal aufliegen. Sitzt der Radler zu tief, führt dies schnell zu Knieproblemen. Da der Fahrer mit dem Fußballen tritt, ist das Knie während der Fahrt nie ganz gestreckt.
Sattel: Der Sattel sollte am besten waagerecht gestellt werden. Steht die Sattelnase zu weit unten, rutscht der Fahrer nach vorne und muss sich am Lenker abstützen. Ist die Sattelspitze zu weit oben, kann dies zu Problemen im Dammbereich führen.
Lenker: Die richtige Lenkerhöhe ist Geschmacksfrage. Wer es sportlich mag, stellt den Lenker tiefer, wer lieber bequem sitzt, stellt ihn höher. Völlig aufrecht sollte der Radfahrer aber nicht sitzen, da ansonsten jede Unebenheit der Straße sich direkt in die Wirbelsäule fortsetzt. Steht der Lenker deutlich tiefer als der Sattel, kann dies zu Problemen im Nackenbereich führen. Wichtiger als die Lenkerhöhe, ist die Länge des Vorbaus. Sie bestimmt, wie gestreckt die Sitzposition des Radlers ist und sollte bereits beim Kauf des Fahrrads festgelegt werden.
Bremshebel: Die Position der Hände hat entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden während der Fahrt. Nur wer locker und entspannt greifen kann, genießt die Tour. Die Handgelenke dürfen dafür möglichst wenig abgewinkelt sein. Die Bremshebel sollten daher nicht waagerecht zum Lenker stehen, sondern besser im 45 Grad-Winkel nach unten zeigen.
Sitzprobleme beheben: Gerade auf längeren Touren kann ein zu weicher Sattel zu Sitzproblemen führen. Ebenso Modelle, die zu breit oder zu schmal sind. Den richtigen Sattel finden Radler nur nach einer ausführlichen Probefahrt. Wer längere Strecken in Jeans fährt, darf sich nicht wundern, wenn die Nähte scheuern. Besser geeignet sind Radhosen mit Sitzpolster.