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Fr, 10:06 Uhr
20.04.2012

Greußen im Wandel

Zur Gesprächsrunde zum Thema "Greußen im Wandel - Bildungspolitik im ländlichen Raum" am Mittwoch, dem 18. April 2012 mit Ministerpräsidentin Lieberknecht erreichte kn folgende Meldung...

Auf Einladung von Herrn Maik Göllert, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Bürgermeisterkandidat für Greußen, fand am 18. April 2012 eine Gesprächsrunde zum Thema "Greußen im Wandel - Bildungspolitik im ländlichen Raum" statt. Als Gäste dieser Veranstaltung waren u.a. die Thüringer Ministerpräsidentin, Frau Christine Lieberknecht, der Landrat des Kyffhäuserkreises, Herr Peter Hengstermann, der CDU Bundestagsabgeordnete Johannes Selle, der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Scherer sowie der Leiter des Staatlichen Schulamtes Nordthüringen, Herr Bernd-Uwe Althaus, zugegen.
Der Einladung waren außerdem die Schulleiter, zahlreicher Lehrer und Eltern der Schulen in der Stadt Greußen gefolgt.

Frau Lieberknecht, Herr Hengstermann und Herr Göllert wiesen in ihren Beiträgen darauf hin, dass die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Entwicklung der Schülerzahlen zu weiterführenden Überlegungen bei der Gestaltung der Schullandschaft in der Region Greußen auffordern. Diese sollte so aufgestellt werden, dass auch mittel- und langfristig alle allgemeinbildenden Bildungsabschlüsse, also auch das Abitur, in Greußen abgelegt werden können. Dabei sollte es nie vordergründig um Strukturen gehen. Im Mittelpunkt müsse dabei immer das Kind stehen.

Herr Jürgen Ludwig stellte als Rektor des Gymnasiums "Friedrich von Hardenberg" die gemeinsamen Überlegungen der Schulkonferenzen der Greußener Schulen zur weiteren Gestaltung der Schullandschaft in der Region vor. Als gemeinsamer Vorschlag wurde die Gründung einer Gesamtschule für Greußen unterbreitet. Diese Idee fand in der anschließenden Diskussion eine breite Zustimmung.

Folgende Ergebnisse lassen sich zusammenfassen:

1.Mit der geplanten Gründung einer Gesamtschule in Greußen wird es mittel- und langfristig möglich sein, dass Abitur weiterhin in Greußen abzulegen. Dies ist ein klares Signal an alle Eltern und Schüler in der Region, ausdrücklich auch in den benachbarten Landkreisen Sömmerda und Unstrut-Hainich-Kreis.

2. In der Beratung des Bildungsausschusses des Kyffhäuserkreises am 7. Mai 2012 soll möglichst eine Empfehlung zur Gründung einer kooperativen Gesamtschule in Greußen beschlossen werden. Der Kreistag des Kyffhäuserkreises könnte dann am 20. Juni 2012 dies zum Beschluss erheben.

3. Die künftige Gesamtschule Greußen soll im derzeitigen Gebäude des Hardenberg-Gymnasiums sowie im Haus I der Regelschule Greußen untergebracht werden. Gleichzeitig sind die Turnhallenkapazitäten bedarfsgerecht zu schaffen sowie der Außenbereich einschließlich Schulhof am derzeitigen Hardenberg-Gymnasium zu sanieren.

4. Die notwendigen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sollen bis zum Beginn des Schuljahres 2015/2016 abgeschlossen werden. Eine interne Arbeitsgruppe im Landratsamt ist mit der Vorbereitung und Umsetzung dieser Aufgabe beauftragt.

Peter Hengstermann
Landrat
Autor: khh

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