Fr, 16:22 Uhr
20.04.2012
nnz/kn-intern: Unsere Wahlempfehlung
Nach dem sich dieser anstrengende Wahlkampf nun langsam aber sicher dem Ende der ersten Etappe zuneigt, wollen wir Ihnen unsere Wahlempfehlung abgeben...
Wie viele Beiträge, Artikel, Porträts oder einfach Statements allein unter der Rubrik "Wahlkampf" im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis veröffentlicht wurden, wollen wir nicht nachzählen, es ist - soviel sei verraten - eine "gute" dreistellige Zahl. Wir haben uns für eine Veröffentlichung aller Statements entschieden, weil wir unseren Lesern die Möglichkeit geben wollten, sich möglichst umfassend über politische Ansichten und Intentionen, über Programme und Ziele der jeweiligen Kandidaten und Kandidatinnen zu informieren.
Die Vielzahl der Kommentare und Leserbriefe, mögen sie auch von unterschiedlicher Qualität gewesen sein, stimmt die Redaktion doch froh. Die Leser der nnz und der kn beschäftigten sich mit dieser Wahl und mit den Menschen, die gewählt werden wollen.
Ihnen zolle ich und mein Kollege Karl-Heinz-Herrmann, unseren Respekt. Sie stellen sich nicht nur einem anstregenden Wahlmarathon, sie müssen sich auch teilweise entblößen, sie müssen sich kritisieren, mitunter beschimpfen lassen. Sie haben es ausgehalten und verdienen es, übermorgen gewählt zu werden.
Keine andere Wahl als diese Direktwahl bietet dem Wähler die Möglichkeit, so unmittelbar mitzubestimmen. Ich wünschte mir, dass das auch auf anderen Ebenen möglich wäre. Am Sonntag stehen Personen zur Wahl - im Harztor auch die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderates - es sind die Personen, die für die kommenden sechs Jahre Verantwortung übernehmen wollen. Für eine funktionierende Verwaltung und für das Gemeinwesen eines abgegrenzten Raumes.
Sie werden in die Verantwortung genommen und ich wünsche mir von den "Gewählten", dass sie auch in den nächsten sechs Jahren den Bürger, den Wähler nicht vergessen, seine Nähe suchen, dem Volke aufs Maul schauen, nicht immer der Versuchung zu erliegen, in der ersten Reihe sitzen zu müssen und ab und an das Gefühl nicht loszuwerden, dass sie unsere Diener sind und nicht andersrum.
Vor sechs Jahren habe ich eine ähnliche Hoffnung gehabt, sie hatte sich nicht erfüllt. Ich will sie nicht aufgeben, vielleicht auch deshalb, weil sich die Menschen in den vergangenen Monaten verstärkt in das kommunale Geschehen eingemischt haben. Vielleicht ist das ein Teil des Mutes, der die Neue Nordhäuser Zeitung und die Kyffhäuser Nachrichten beschleicht, dass die Gewählten nicht mehr so weit wie bisher "abheben" und sie von denen "da unten" als "die da oben" bezeichnet werden.
Und nun zum Schluss die Wahlempfehlung: Gehen Sie am Sonntag wählen und wenn es sein muss, zwei Wochen später noch einmal.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzWie viele Beiträge, Artikel, Porträts oder einfach Statements allein unter der Rubrik "Wahlkampf" im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis veröffentlicht wurden, wollen wir nicht nachzählen, es ist - soviel sei verraten - eine "gute" dreistellige Zahl. Wir haben uns für eine Veröffentlichung aller Statements entschieden, weil wir unseren Lesern die Möglichkeit geben wollten, sich möglichst umfassend über politische Ansichten und Intentionen, über Programme und Ziele der jeweiligen Kandidaten und Kandidatinnen zu informieren.
Die Vielzahl der Kommentare und Leserbriefe, mögen sie auch von unterschiedlicher Qualität gewesen sein, stimmt die Redaktion doch froh. Die Leser der nnz und der kn beschäftigten sich mit dieser Wahl und mit den Menschen, die gewählt werden wollen.
Ihnen zolle ich und mein Kollege Karl-Heinz-Herrmann, unseren Respekt. Sie stellen sich nicht nur einem anstregenden Wahlmarathon, sie müssen sich auch teilweise entblößen, sie müssen sich kritisieren, mitunter beschimpfen lassen. Sie haben es ausgehalten und verdienen es, übermorgen gewählt zu werden.
Keine andere Wahl als diese Direktwahl bietet dem Wähler die Möglichkeit, so unmittelbar mitzubestimmen. Ich wünschte mir, dass das auch auf anderen Ebenen möglich wäre. Am Sonntag stehen Personen zur Wahl - im Harztor auch die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderates - es sind die Personen, die für die kommenden sechs Jahre Verantwortung übernehmen wollen. Für eine funktionierende Verwaltung und für das Gemeinwesen eines abgegrenzten Raumes.
Sie werden in die Verantwortung genommen und ich wünsche mir von den "Gewählten", dass sie auch in den nächsten sechs Jahren den Bürger, den Wähler nicht vergessen, seine Nähe suchen, dem Volke aufs Maul schauen, nicht immer der Versuchung zu erliegen, in der ersten Reihe sitzen zu müssen und ab und an das Gefühl nicht loszuwerden, dass sie unsere Diener sind und nicht andersrum.
Vor sechs Jahren habe ich eine ähnliche Hoffnung gehabt, sie hatte sich nicht erfüllt. Ich will sie nicht aufgeben, vielleicht auch deshalb, weil sich die Menschen in den vergangenen Monaten verstärkt in das kommunale Geschehen eingemischt haben. Vielleicht ist das ein Teil des Mutes, der die Neue Nordhäuser Zeitung und die Kyffhäuser Nachrichten beschleicht, dass die Gewählten nicht mehr so weit wie bisher "abheben" und sie von denen "da unten" als "die da oben" bezeichnet werden.
Und nun zum Schluss die Wahlempfehlung: Gehen Sie am Sonntag wählen und wenn es sein muss, zwei Wochen später noch einmal.
Peter-Stefan Greiner