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Do, 17:04 Uhr
26.04.2012

Neues aus Berlin (54)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Betreuungsgeld und stellt fest, Schwarz-gelbe Herdprämie ist unsozial.

Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, stellt sich gegen das von der Bundesregierung vorgeschlagene Betreuungsgeld. Unterstützt werden vorrangig diejenigen Eltern, die sich das „zu-Hause-Bleiben“ leisten können, aber die Bezieher von Arbeitslosengeld II sollen von dieser Regelung nicht profitieren. Außerdem fehlt jetzt schon das Geld, um ausreichend Kitaplätze für diejenigen bereitzustellen, die ihre Kinder betreuen lassen wollen.

„Alle Kinder müssen die Möglichkeit haben, eine Kita besuchen zu können – und zwar unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.“, so Steinke.

In den skandinavischen Ländern wurden bereits negative Erfahrungen mit dem Betreuungsgeld gemacht. In Norwegen soll es sogar wieder abgeschafft werden. Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Unterstützung zu einer gleichstellungs- und sozialpolitischen Rückwärtsentwicklung geführt hat. Gefördert wurde demnach lediglich das klassische männliche Alleinverdienermodell.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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