So, 16:20 Uhr
06.05.2012
Neues aus Berlin (65)
Eine öffentlich beratene Petition im Bundestag und eine Studie bestätigen die prekäre Situation für freiberufliche Hebammen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr verspricht jetzt Hilfe.
Die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Frau Kersten Steinke, MdB DIE LINKE begrüßt das Vorhaben des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr, die freiberuflichen Hebammen zu unterstützen.
Eine Verzehnfachung der Haftpflichtprämien und eine geringe Vergütung zwingen immer mehr freiberufliche Hebammen zur Aufgabe der Geburtshilfe. Eine wohnortnahe Versorgung kann unter diesen Umständen nicht mehr gewährleistet werden.
Daher wandten sich bereits 2010 zahlreiche Hebammen mit ihrem Problem an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Ihre Forderung wurde damals von fast 200.000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt und führte zu einer sofortigen öffentlichen Erörterung im Petitionsausschuss. (http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp)
Nicht zuletzt die eingehende Diskussion im Ausschuss veranlasste das Bundesgesundheitsministerium, eine Studie zur finanziellen Situation der Hebammen in Auftrag zu geben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen und den Bundesgesundheitsminister offensichtlich zu der Einsicht gebracht haben, dass den Hebammen geholfen werden muss.
Manchmal ist Politik das berühmte Bohren dicker Bretter erklärte Kersten Steinke und ergänzt: Ich hätte mir die jetzigen Erkenntnisse früher gewünscht, aber besser spät als gar nicht.
Sie möchte alle Menschen ermutigen, die Vorschläge zur Bundesgesetzgebung machen wollen oder sonstige Bitten und Beschwerden vorbringen möchten, sich damit an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu wenden.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDie Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, Frau Kersten Steinke, MdB DIE LINKE begrüßt das Vorhaben des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr, die freiberuflichen Hebammen zu unterstützen.
Eine Verzehnfachung der Haftpflichtprämien und eine geringe Vergütung zwingen immer mehr freiberufliche Hebammen zur Aufgabe der Geburtshilfe. Eine wohnortnahe Versorgung kann unter diesen Umständen nicht mehr gewährleistet werden.
Daher wandten sich bereits 2010 zahlreiche Hebammen mit ihrem Problem an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Ihre Forderung wurde damals von fast 200.000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt und führte zu einer sofortigen öffentlichen Erörterung im Petitionsausschuss. (http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp)
Nicht zuletzt die eingehende Diskussion im Ausschuss veranlasste das Bundesgesundheitsministerium, eine Studie zur finanziellen Situation der Hebammen in Auftrag zu geben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen und den Bundesgesundheitsminister offensichtlich zu der Einsicht gebracht haben, dass den Hebammen geholfen werden muss.
Manchmal ist Politik das berühmte Bohren dicker Bretter erklärte Kersten Steinke und ergänzt: Ich hätte mir die jetzigen Erkenntnisse früher gewünscht, aber besser spät als gar nicht.
Sie möchte alle Menschen ermutigen, die Vorschläge zur Bundesgesetzgebung machen wollen oder sonstige Bitten und Beschwerden vorbringen möchten, sich damit an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu wenden.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke