Mi, 00:06 Uhr
09.05.2012
Gegen das Vergessen 2012
Am gestrigen 8. Mai gedachte man auch in Sondershausen der Opfer des Faschismus. Es scheint traurige Tradition in Sondershausen zu werden, dass sich nur noch die Partei Die Linke an diesem Tag beteiligt?...
"Für die Linke ist der 8. Mai das historische Datum der Befreiung von dem menschenverachtenden, barbarischsten System in der Weltgeschichte; dem deutschen Faschismus" sagte gestern Beatrice Ritzke, Sprecherin der Partei die Linke im Kyffhäuserkreis. Weiter sagte sie, "es solle auch ein Tag der Mahnung und zu Demokratie und Toleranz sein, um die Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte in den Köpfen der Menschen gegen das Vergessen wach zu halten, damit sich derartiges nicht wiederholt."
Beatrice Ritzke und Sigrid Rößner legten am Gedenkstein der Opfer des Faschismus vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasiums ein Gebinde nieder.
Auf aktuelle Ereignisse eingehend sagte sie, "der Zustand unseres Landes macht es notwendig über Fehler, Versäumnisse und Irrtümer der damals Handelnden nachzudenken." Weiter sagte sie , es sein unerträglich und erschütternd, dass neue Nazis über Jahre hinweg unerkannt und unverfolgt, mordend quer durch Deutschland ziehen und damit eine neue blutige Spur blinden Hasses hinterlassen konnte."
Gerade auf Grund der Aktualität neonazistischer Umtriebe ist des doch verwunderlich, dass sich keine weiteren Vertreter anderen Partein und Verbände beteiligt haben. Wo waren weitere Vertreter des Bündnisses gegen Rechts? Das sah noch im Mai 2008 anders aus.
Archiv Foto von 2008.
In anderen Städten sieht man das offensichtlich anders. Da waren nicht nur Vertreter der Links-Partei dabei.
Nun ja, vielleicht hatte man vor lauter Jubeln in Sondershausen den Termin vergessen und andere mussten noch ihre Wunden lecken. Kann ja mal passieren?
Autor: khh"Für die Linke ist der 8. Mai das historische Datum der Befreiung von dem menschenverachtenden, barbarischsten System in der Weltgeschichte; dem deutschen Faschismus" sagte gestern Beatrice Ritzke, Sprecherin der Partei die Linke im Kyffhäuserkreis. Weiter sagte sie, "es solle auch ein Tag der Mahnung und zu Demokratie und Toleranz sein, um die Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte in den Köpfen der Menschen gegen das Vergessen wach zu halten, damit sich derartiges nicht wiederholt."
Beatrice Ritzke und Sigrid Rößner legten am Gedenkstein der Opfer des Faschismus vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasiums ein Gebinde nieder.
Auf aktuelle Ereignisse eingehend sagte sie, "der Zustand unseres Landes macht es notwendig über Fehler, Versäumnisse und Irrtümer der damals Handelnden nachzudenken." Weiter sagte sie , es sein unerträglich und erschütternd, dass neue Nazis über Jahre hinweg unerkannt und unverfolgt, mordend quer durch Deutschland ziehen und damit eine neue blutige Spur blinden Hasses hinterlassen konnte."
Gerade auf Grund der Aktualität neonazistischer Umtriebe ist des doch verwunderlich, dass sich keine weiteren Vertreter anderen Partein und Verbände beteiligt haben. Wo waren weitere Vertreter des Bündnisses gegen Rechts? Das sah noch im Mai 2008 anders aus.
Archiv Foto von 2008.
In anderen Städten sieht man das offensichtlich anders. Da waren nicht nur Vertreter der Links-Partei dabei.
Nun ja, vielleicht hatte man vor lauter Jubeln in Sondershausen den Termin vergessen und andere mussten noch ihre Wunden lecken. Kann ja mal passieren?





