Do, 19:39 Uhr
10.05.2012
Barrieren brechen
Sozialverbände und Politik müssen noch bestehende Barrieren brechen, so das Fazit eines Aktionstages des VdK. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Der Vorstand des VdK-Ortsverband I Sondershausen hatte am 09.05.2012 seine Mitglieder und Gäste zu einem Aktionstag geladen. Er stand unter dem Motto "Jede Barriere ist eine zu viel" Die gut besuchte Veranstaltung war von Anfang an eine hervorragende Diskussionsrunde zwischen Gästen und Mitgliedern. Als Gäste konnten begrüßt werden: Die 1 Beigeordnete der Stadt Sondershausen Frau Cornelia Kraffzik von der SPD, die Kreisgeschäftsführerin des Kreisverbandes Nordthüringen Frau Katja Strohmeyer, sowie Frau Naumann vom Kreisjugendring und Pressevertreter.
Barrierefreiheit und damit Maßnahmen zur Zugänglichkeit aller öffentlichen Lebensbereiche für Behinderte, spielen in unserer Stadt und unserem Kreis seit einigen Jahren eine verstärkte Rolle. Nicht zuletzt durch die Einflussnahme unseres Sozialverbandes, vor allem aber des Behindertenbeirates der Stadt Sondershausen.
Wichtige Aufgabe wird es in der nächsten Zeit dabei vor allem sein, die Bemühungen über den Bereich der Gehbehinderungen hinaus auf alle Arten der Behinderungen wie zum Beispiel Seh- und Hörbehinderungen auszudehnen.
Dabei gilt auch weiterhin der Slogan " Die Behinderung beginnt im Kopfe".
Eine weitere Barriere ist der Arbeitsmarkt für Behinderte. Für diese Bevölkerungsgruppe ist die Arbeitsmarktlage besonders angespannt. Es gibt in unserem Land immer weniger sozialversicherungspflichtige Arbeit für Behinderte, deshalb steigt die Zahl der arbeitslosen Behinderten kontinuierlich an.
Trotz Fachkräftemangels bleiben Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt größtenteils auf der Strecke. Hier durch kommt ein großes Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften nicht zum Zuge, nur weil diese Menschen mit einer Behinderung leben müssen. Dies ist inakzeptabel und unverständlich.
Der VdK sieht darin ein Zeichen verfehlter Beschäftigungspolitik, aber auch ein Zeichen für die Barrieren in den Köpfen der Personalverantwortlichen in einigen Betrieben.
Der VdK Ortsverband Sonderhausen I fordert deshalb: Menschen mit Behinderung brauchen Chancengleichheit in Alltag, Freizeit, Beruf und Schule.
Unser Ortsverband wird weiterhin alles dafür tun das die jetzt noch vorhandenen Barrieren bald der Vergangenheit angehören. Das fordert auch die UN-Behindertenrechtskonvention, die es auch in Deutschland und hier in Thüringen umzusetzen gilt.
Andreas Links
Vorsitzender
OV I Sondershausen
Autor: khhDer Vorstand des VdK-Ortsverband I Sondershausen hatte am 09.05.2012 seine Mitglieder und Gäste zu einem Aktionstag geladen. Er stand unter dem Motto "Jede Barriere ist eine zu viel" Die gut besuchte Veranstaltung war von Anfang an eine hervorragende Diskussionsrunde zwischen Gästen und Mitgliedern. Als Gäste konnten begrüßt werden: Die 1 Beigeordnete der Stadt Sondershausen Frau Cornelia Kraffzik von der SPD, die Kreisgeschäftsführerin des Kreisverbandes Nordthüringen Frau Katja Strohmeyer, sowie Frau Naumann vom Kreisjugendring und Pressevertreter.
Barrierefreiheit und damit Maßnahmen zur Zugänglichkeit aller öffentlichen Lebensbereiche für Behinderte, spielen in unserer Stadt und unserem Kreis seit einigen Jahren eine verstärkte Rolle. Nicht zuletzt durch die Einflussnahme unseres Sozialverbandes, vor allem aber des Behindertenbeirates der Stadt Sondershausen.
Wichtige Aufgabe wird es in der nächsten Zeit dabei vor allem sein, die Bemühungen über den Bereich der Gehbehinderungen hinaus auf alle Arten der Behinderungen wie zum Beispiel Seh- und Hörbehinderungen auszudehnen.
Dabei gilt auch weiterhin der Slogan " Die Behinderung beginnt im Kopfe".
Eine weitere Barriere ist der Arbeitsmarkt für Behinderte. Für diese Bevölkerungsgruppe ist die Arbeitsmarktlage besonders angespannt. Es gibt in unserem Land immer weniger sozialversicherungspflichtige Arbeit für Behinderte, deshalb steigt die Zahl der arbeitslosen Behinderten kontinuierlich an.
Trotz Fachkräftemangels bleiben Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt größtenteils auf der Strecke. Hier durch kommt ein großes Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften nicht zum Zuge, nur weil diese Menschen mit einer Behinderung leben müssen. Dies ist inakzeptabel und unverständlich.
Der VdK sieht darin ein Zeichen verfehlter Beschäftigungspolitik, aber auch ein Zeichen für die Barrieren in den Köpfen der Personalverantwortlichen in einigen Betrieben.
Der VdK Ortsverband Sonderhausen I fordert deshalb: Menschen mit Behinderung brauchen Chancengleichheit in Alltag, Freizeit, Beruf und Schule.
Unser Ortsverband wird weiterhin alles dafür tun das die jetzt noch vorhandenen Barrieren bald der Vergangenheit angehören. Das fordert auch die UN-Behindertenrechtskonvention, die es auch in Deutschland und hier in Thüringen umzusetzen gilt.
Andreas Links
Vorsitzender
OV I Sondershausen
