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Do, 12:00 Uhr
24.05.2012

Vorsicht Husten!

Husten kann auch Keuchhusten sein. Eine erhöhte Zunahme von Keuchhustenerkrankungen meldet das Landratsamt Kyffhäuserkreis für die Region...


Aus aktuellem Anlass möchten Sie das Gesundheitsamt des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises über die seit Wochen bzw. Monaten ansteigenden Erkrankungszahlen mit starkem und lang anhaltendem Husten bei Kindern und Erwachsenen informieren.

Es muss auch dabei an die Möglichkeit einer Keuchhustenerkrankung (Pertussis) gedacht werden. Auch wenn man regelrecht gegen Keuchhusten geimpft ist, kann es passieren, dass man an Keuchhusten (der sogenannte Impfdurchbruch) erkranken kann.
Für ungeimpfte oder nicht ausreichend gegen Keuchhusten geimpfte Personen besteht natürlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr.

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) beträgt im Durchschnitt 7 - 10 (max. 14-21) Tage. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Die Erkrankung beginnt mit einem leichten Vorstadium mit Symptomen eines Atemwegsinfektes. Ab der 3. Krankheitswoche treten dann typische Hustenanfälle auf, an deren Ende das charakteristische Keuchen, ggf. mit Schleimerbrechen, steht.
Bei Säuglingen fehlen häufig diese Symptome. Sie erkranken statt an Hustenanfällen oft an lebensbedrohlicher Atemnot. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders empfänglich und im Erkrankungsfall bedroht.
Aber auch Erwachsene erkranken, meist mit leichtem Verlauf, oft ähnlich einer Bronchitis.

Ein einzelner Keuchhusten-Impfstoff steht leider nicht zur Verfügung.
Deshalb sollte jede Tetanus-Diphtherie-Auffrischung in Kombination mit Keuchhusten (Pertussis) und ggf. plus Kinderlähmung (Polio) verabreicht werden.

Für Fragen zur Erkrankung an Keuchhusten und zu Impfungen dagegen, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren behandelnden Hausarzt.
Autor: khh

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