Do, 14:03 Uhr
24.05.2012
Neues aus Berlin (75)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Lebensmittelsicherheit und fordert, giftige Lebensmittelverpackungen verbieten
Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Bad Frankenhausen, fordert, das gesundheitsschädliche Bisphenol A zu verbieten. Hintergrund ist eine Öffentliche Petition mit mehr als 2.200 Unterstützern.
Bisphenol A ist eine chemische Substanz, die für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen verwendet wird. Sie steht im Verdacht vor allem die Gesundheit von Babys und Kleinkindern zu schädigen. Die Chemikalie soll auch die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen und krebserregend sein. Kanada hat 2008 als erstes Land Bisphenol A für Babyflaschen verboten. In der EU gilt seit 2011 ebenfalls ein solches Verbot für Babyflaschen. Frankreich hat inzwischen die Chemikalie komplett verboten.
Die Bundesregierung bekommt nun die Petition mit einem einstimmigen Votum des Petitionsausschusses überwiesen.
Was gesundheitsschädlich ist, muss verboten werden, so Kersten Steinke. DIE LINKE fordert ein Verbot von Bisphenol A in allen Verbrauchsgütern, mit denen sensible Bevölkerungsgruppen wie Säuglinge, Kinder und Schwangere Kontakt haben und einen Eintrag auf die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe der EU-Chemikalien-Verordnung.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhKersten Steinke, linke Abgeordnete aus Bad Frankenhausen, fordert, das gesundheitsschädliche Bisphenol A zu verbieten. Hintergrund ist eine Öffentliche Petition mit mehr als 2.200 Unterstützern.
Bisphenol A ist eine chemische Substanz, die für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen verwendet wird. Sie steht im Verdacht vor allem die Gesundheit von Babys und Kleinkindern zu schädigen. Die Chemikalie soll auch die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen und krebserregend sein. Kanada hat 2008 als erstes Land Bisphenol A für Babyflaschen verboten. In der EU gilt seit 2011 ebenfalls ein solches Verbot für Babyflaschen. Frankreich hat inzwischen die Chemikalie komplett verboten.
Die Bundesregierung bekommt nun die Petition mit einem einstimmigen Votum des Petitionsausschusses überwiesen.
Was gesundheitsschädlich ist, muss verboten werden, so Kersten Steinke. DIE LINKE fordert ein Verbot von Bisphenol A in allen Verbrauchsgütern, mit denen sensible Bevölkerungsgruppen wie Säuglinge, Kinder und Schwangere Kontakt haben und einen Eintrag auf die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe der EU-Chemikalien-Verordnung.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
