Mo, 14:17 Uhr
28.05.2012
Neues aus Berlin (80)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: Rohstoffpartnerschaften und Fortschritt durch Innovation
Klausurtagung zu fragilen Staaten und Rohstoffpartnerschaften
Vorige Woche begann am Sonntag Nachmittag mit einer Klausurtagung zum deutschen Engagement in besonders schwachen Staaten, die besonders auf Hilfe angewiesen sind. Mit guter Regierungsführung und verlässlichen, staatlichen Strukturen kann man da nicht rechnen. Ohne internationale Hilfe entwickeln sich in solchen Gebieten schnell Spannungen und Krisenherde. Unser menschliches Interesse an Hilfe fur die Ärmsten darf nicht dazu fuhren, dass Geld wirkungslos ausgegeben wird bzw. schlimmstenfalls in dunklen Kanälen verschwindet.
Nicht weniger spannend ist die Frage, ob mit Entwicklungshilfe zunehmend auch Partnerschaften entstehen dürfen, die unsere Rohstoffversorgung sichern helfen. Bisher war eine solche gedankliche Verknüpfung verpönt. Hilfe musste immer uneigennützig, ohne wirtschaftlichen Bezug stattfinden. Dies hat sich verändert, denn auch in unterentwickelten Ländern ist ein selbsttragender Aufschwung, um den es letztlich geht, ohne Wirtschaft ebenso wenig möglich, wie in Europa. Zunehmend treffen wir auf den Weltmärkten auf Länder (z. B. China), die solche sophistischen Fragestellungen gar nicht kennen und einfach Tatsachen schaffen. Wir sind gut beraten, diese Fragen aufmerksam und offen zu thematisieren.
Fortschritt durch Innovation
Bundesforschungsministerin Schavan konnte mit dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2012 die belegen; Deutschland gehört zu den führenden und innovativsten Nationen. Deutschland gibt für Forschung, Wissenschaft und Entwicklung 13,7 Mrd. £ (2011) aus und liegt deutlich über dem EU ¡V Durchschnitt. Was bis 25. Mai 2012 als Forschungsflaute galt, ist überwunden.
Mit mehr als 290.000 Absolventen im Jahr 2010 erreichen bereits knapp 30% eines Altersjahrgangs einen Hochschulabschluss.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khhKlausurtagung zu fragilen Staaten und Rohstoffpartnerschaften
Vorige Woche begann am Sonntag Nachmittag mit einer Klausurtagung zum deutschen Engagement in besonders schwachen Staaten, die besonders auf Hilfe angewiesen sind. Mit guter Regierungsführung und verlässlichen, staatlichen Strukturen kann man da nicht rechnen. Ohne internationale Hilfe entwickeln sich in solchen Gebieten schnell Spannungen und Krisenherde. Unser menschliches Interesse an Hilfe fur die Ärmsten darf nicht dazu fuhren, dass Geld wirkungslos ausgegeben wird bzw. schlimmstenfalls in dunklen Kanälen verschwindet.
Nicht weniger spannend ist die Frage, ob mit Entwicklungshilfe zunehmend auch Partnerschaften entstehen dürfen, die unsere Rohstoffversorgung sichern helfen. Bisher war eine solche gedankliche Verknüpfung verpönt. Hilfe musste immer uneigennützig, ohne wirtschaftlichen Bezug stattfinden. Dies hat sich verändert, denn auch in unterentwickelten Ländern ist ein selbsttragender Aufschwung, um den es letztlich geht, ohne Wirtschaft ebenso wenig möglich, wie in Europa. Zunehmend treffen wir auf den Weltmärkten auf Länder (z. B. China), die solche sophistischen Fragestellungen gar nicht kennen und einfach Tatsachen schaffen. Wir sind gut beraten, diese Fragen aufmerksam und offen zu thematisieren.
Fortschritt durch Innovation
Bundesforschungsministerin Schavan konnte mit dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2012 die belegen; Deutschland gehört zu den führenden und innovativsten Nationen. Deutschland gibt für Forschung, Wissenschaft und Entwicklung 13,7 Mrd. £ (2011) aus und liegt deutlich über dem EU ¡V Durchschnitt. Was bis 25. Mai 2012 als Forschungsflaute galt, ist überwunden.
Mit mehr als 290.000 Absolventen im Jahr 2010 erreichen bereits knapp 30% eines Altersjahrgangs einen Hochschulabschluss.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
