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Mo, 09:45 Uhr
28.05.2012

Aus Briefen gelesen

Die Internationale Wezel-Gesellschaft führte eine Lesung durch: Eine Ehe in Briefen - Caroline und Johannes Falk in Weimar...

Am letzten Freitag, dem 25. Mai 2012 hatte sich im Carl-Corbach-Klub Sondershausen eine klein Schar sehr interessierter Zuhörer gefunden. Nicole Kabisius aus Erfurt bracht in einer Lesung die schönsten Briefe des Ehepaars Falk zu Gehör. Und das interessante daran, man konnte aktiv Mitlesen in den alten Handschriften. Hier hätten allerdings viele jungen Leute passen müssen, denn mit unserer jetzigen Schreibschrift hatte das Ganze nichts mehr zu tun.
Aus Briefen gelesen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aus Briefen gelesen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aus Briefen gelesen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das Ehepaar Falk lebte fast 30 Jahre im klassischen Weimar und erlebte in dieser Zeit alle Höhen und Tiefen der Epoche "live" mit. Ihre überlieferten Briefe spiegeln nicht nur die Entwicklung der eigenen Familie von der stürmischen Brautzeit, über Geburt und Tod der eigenen Kinder bis hin zu den reifen Ehejahren, sondern auch die großen historischen Ereignisse wie die Ankunft der russischen Fürstin Maria Pawlowna oder der Einmarsch Napoleons in Weimar und die langen Nachwirkungen dieser Kriegszeiten wider.


Nicht nur Johannes Falk, dem Schriftsteller, sondern auch seiner Frau Caroline gelingt es, sich in ihren Briefen mit Witz und Humor auszudrücken. Lebendig und anschaulich treten die kleinen und großen Ereignisse des täglichen Lebens vor die Augen des Lesers, gefolgt von den Geschehnissen des alten Weimars.

In der Zeit kurzer E-Mails oder Nachrichten bei Twitter mit wenigen Zeichen, sich Briefe von 20 Seiten eine für heutige Verhältnisse doch heftige Sache. Da greift der moderne Mensch lieber doch zum Telefon. Zumindest dem Autor dieser Zeilen würde es so gehen.
Interessant war es alle Mal und wenn man einem der Briefe glauben darf, gab es sogar 1796 sehr viele Mäuse.
Autor: khh

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