Mo, 09:39 Uhr
04.06.2012
Heißes Eisen?
In der letzten Stadtratsitzung von Sondershausen ging es auch um einen Radweg der Stadt Sondershausen, mit möglichen Auswirkungen für die ganze Stadt. Hier kn mit den Einzelheiten...
Die Anfrage vom Ortsbürgermeister von Großfurra, Winfried Schmidt (Die Linke) klingt auf den ersten Blick harmlos, birgt aber durchaus eine gewisse Brisanz in sich. Es ging um den Radweg durch die Schachtstraße von Sondershausen.
Der erste Hinweis ist berechtigt, in den Radweg ragen an einigen Stellen viele Äste in den Weg, was zu Verletzungen des Radfahrers führen kann. Mit einigen Schnitten lässt sich das Übel beseitigen.
Wesentlich heftiger ist der Hinweis, dass der Radweg durch die vielen Firmenausfahrten und den zughörigen ständigen Bordsteinabsenkungen einfach schwer befahrbar. Durchfährt man die Schachtstraße in voller Länge, dann wird man mehr als nur durchgeschüttelt.
Sicherlich sind Bordabsenkungen bis 3 cm zulässig, aber fahren sich mal mit dem Rad über solche Huckel. Bei modernen Sportmaschinen ruiniert man sich ja regelrecht die Felgen und die Lenkung. Dem Rücken des Fahrers tut es mit Sicherheit auch nicht gut, vor allem wenn er täglich diesen Weg zur Arbeit benutzt.
Brisant auf der einen Seite: Vor einigen Jahren wurde die Kommunen regelrecht bedrängt, treibt möglichst viele Radfahrer auf gemeinsame Wege auch mit Fußgängern. Das Resultat sind solche fürchterlichen Radwege wie durch die Schachtstraße und auch durch die Hospitalstraße, zumal beide Radwege auch noch in beiden Richtungen befahr gekennzeichnet wurden. Viele so genannte Radwege wurden in Sondershausen ausgewiesen, wo teils schon das Auffahren für die Felgen eine Zumutung ist.
Aber die Meinung hat sich geändert. Die moderne Bauweise von Radwegen besagt eigentlich schon, bei Radwegen sollten die Übergänge niveaugleich sein. Und hier liegt der Hase im Pfeffer, wie man so schön sagt. Dann kann man den Weg durch die Schachtstraße fast ganz neu bauen, und nicht nur den, denn hier liegt die Brisanz an der ganzen Sache.
Frei nach dem Motto wer A sagt muss auch B sagen. Wenn die Schachtstraße umgebaut wird, wäre auf Grund der noch höheren Radfahrerzahl die Hospitalstraße zuerst dran, zumal es hier bereits nicht erst einmal zu Unfällen gekommen ist, kn berichtete schon öfter.
Im Falle der Schachtstraße sollte aber gleich noch ein anderer Punkt beachtet werden. Schon länger im Gespräch aber nie ernsthaft in Angriff genommen, der Wipperradweg. Dieser Weg sollte und müsste endlich mal Sondershausen in Richtung Westen mit Worbis und weiter mit der Region Göttingen / Northeim verbinden, um endlich touristisch Anschluss an das umfangreiche Radwegenetz Norddeutschlands zu finden.
Da wäre es schon sinnvoll gleich einen Radweg von Stockhausen nach Großfurra entlang der Wipper zu bauen, der eben nicht so eine Stolperstrecke wie jetzt ist, und keine Firmenausfahrten mehr hat. Also liebe Stadtväter, mal lieber gleich Nägel mit Köpfen machen meint kn. Denn eines sollte klar sein, Radfahren liegt echt im Trend und da sollte Sondershausen nicht hinterherhinken. Ein Unstrut-Werra-Radweg macht Sondershausen nicht zur Radfahrerstadt, sondern ist nur mal ein erster Schritt.
Autor: khhDie Anfrage vom Ortsbürgermeister von Großfurra, Winfried Schmidt (Die Linke) klingt auf den ersten Blick harmlos, birgt aber durchaus eine gewisse Brisanz in sich. Es ging um den Radweg durch die Schachtstraße von Sondershausen.
Der erste Hinweis ist berechtigt, in den Radweg ragen an einigen Stellen viele Äste in den Weg, was zu Verletzungen des Radfahrers führen kann. Mit einigen Schnitten lässt sich das Übel beseitigen.
Wesentlich heftiger ist der Hinweis, dass der Radweg durch die vielen Firmenausfahrten und den zughörigen ständigen Bordsteinabsenkungen einfach schwer befahrbar. Durchfährt man die Schachtstraße in voller Länge, dann wird man mehr als nur durchgeschüttelt.
Sicherlich sind Bordabsenkungen bis 3 cm zulässig, aber fahren sich mal mit dem Rad über solche Huckel. Bei modernen Sportmaschinen ruiniert man sich ja regelrecht die Felgen und die Lenkung. Dem Rücken des Fahrers tut es mit Sicherheit auch nicht gut, vor allem wenn er täglich diesen Weg zur Arbeit benutzt.
Brisant auf der einen Seite: Vor einigen Jahren wurde die Kommunen regelrecht bedrängt, treibt möglichst viele Radfahrer auf gemeinsame Wege auch mit Fußgängern. Das Resultat sind solche fürchterlichen Radwege wie durch die Schachtstraße und auch durch die Hospitalstraße, zumal beide Radwege auch noch in beiden Richtungen befahr gekennzeichnet wurden. Viele so genannte Radwege wurden in Sondershausen ausgewiesen, wo teils schon das Auffahren für die Felgen eine Zumutung ist.
Aber die Meinung hat sich geändert. Die moderne Bauweise von Radwegen besagt eigentlich schon, bei Radwegen sollten die Übergänge niveaugleich sein. Und hier liegt der Hase im Pfeffer, wie man so schön sagt. Dann kann man den Weg durch die Schachtstraße fast ganz neu bauen, und nicht nur den, denn hier liegt die Brisanz an der ganzen Sache.
Frei nach dem Motto wer A sagt muss auch B sagen. Wenn die Schachtstraße umgebaut wird, wäre auf Grund der noch höheren Radfahrerzahl die Hospitalstraße zuerst dran, zumal es hier bereits nicht erst einmal zu Unfällen gekommen ist, kn berichtete schon öfter.
Im Falle der Schachtstraße sollte aber gleich noch ein anderer Punkt beachtet werden. Schon länger im Gespräch aber nie ernsthaft in Angriff genommen, der Wipperradweg. Dieser Weg sollte und müsste endlich mal Sondershausen in Richtung Westen mit Worbis und weiter mit der Region Göttingen / Northeim verbinden, um endlich touristisch Anschluss an das umfangreiche Radwegenetz Norddeutschlands zu finden.
Da wäre es schon sinnvoll gleich einen Radweg von Stockhausen nach Großfurra entlang der Wipper zu bauen, der eben nicht so eine Stolperstrecke wie jetzt ist, und keine Firmenausfahrten mehr hat. Also liebe Stadtväter, mal lieber gleich Nägel mit Köpfen machen meint kn. Denn eines sollte klar sein, Radfahren liegt echt im Trend und da sollte Sondershausen nicht hinterherhinken. Ein Unstrut-Werra-Radweg macht Sondershausen nicht zur Radfahrerstadt, sondern ist nur mal ein erster Schritt.