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Mi, 13:54 Uhr
06.06.2012

kn-Forum: Politik nach Kassenlage

Der Dauerbrenner Betreuungsgeld und Pflegeversicherung verkommt zum puren Koalitionskitt, um den "Laden" am Laufen zu halten, so ein Leser in unserem Forum...

Wenn das Zukunftsmodelle sein sollen, lachen gar die Hühner. Leider ist es dafür viel zu Ernst. Mit dem Betreuungsgeld macht die CSU Wahlkampf für ihr überleben in Bayern um dem Rechtsanspruch auf einen Kita- Platz zu umgehen. Notwendige Kita- Plätze zu schaffen ist schlichtweg aus Sicht der klammen Kassen schwer machbar. Flugs bringt man das "Betreuungsgeld" ins Spiel und bindet Eltern, qualifizierte Kräfte, an Herd und Heim. Da wird recht dümmlich argumentiert, dass die Eltern zwischen den Angeboten wählen sollen. Es scheint den oberen schlauen Wahlkämpfern entgangen zu sein, dass große Teile der Eltern überhaupt keine Chance haben, ihre Kinder in einer Kita anzumelden, weil keine Kapazitäten da sind.

Also unsägliche Flucht in das Vergangenheitsmodell Betreuungsgeld. Dieses Geld wäre für die Schaffung von Kita- Plätzen besser aufgehoben Bei der Förderung der privaten Pflegevorsorge durfte die FDP wieder einmal klingeln und mit den schindenden Muskeln spielen. Es bleibt die Frage, wer sich das leisten kann. Für Millionen von Geringverdienern steht das in den Sternen. Die Versicherungswirtschaft wird sich die Hände reiben, denn sie wird damit bestens bedient. Man kann nur mit dem Kopf schütteln wie unverfroren Klientelpolitik betrieben wird und das als funktionierende Koalition vor den Kameras verkauft wird..

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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