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Mi, 11:04 Uhr
13.06.2012

Neues aus Berlin (82)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Gentechnik und fordert, Gentechnik-Nulltoleranz nicht aufweichen...

„Die FDP lässt sich mal wieder vor den Karren der Gentech-Industrie spannen“, so kommentiert Kersten Steinke, LINKE Abgeordnete aus Thüringen, den Koalitionsstreit über den Umgang mit Spuren von gentechnisch veränderten Organismen in Lebensmitteln. Die EU-Kommission will die sogenannte Nulltoleranz bei Lebensmitteln und Saatgut aufweichen.

Steinke, studierte Agrar-Ingenieurin, sagt weiter: „Die Linksfraktion hält an der Gentechnik-Nulltoleranz fest. Gentech-Verunreinigungen dürfen nicht durch die Hintertür zugelassen werden. Was in der EU nicht geprüft und genehmigt ist, hat auf dem Teller der Verbraucherinnen und Verbraucher nichts verloren. Eine Verunreinigung bis zu 0,1 Prozent wäre Verbraucherbetrug und das Ende für viele gentechnikfreie Lebensmittel. Dabei zeigen immer mehr Lebensmittelhersteller, dass gentechnikfreie Produktion möglich ist. Darum muss diese gestärkt und nicht schleichend verunreinigt werden.“

Die Linksfraktion wird deshalb Bundesministerin Aigner dabei unterstützen, die Gentechnik-Nulltoleranz zu verteidigen. Bei Futtermitteln hat die EU leider bereits Verunreinigungen erlaubt. Wichtig ist nun, dass Lebensmittel und Saatgut frei von Gentechnik bleiben. Die Fraktion fordert daher, dass der Vorschlag der EU-Kommission von Deutschland abgelehnt wird.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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