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Mi, 17:42 Uhr
13.06.2012

Beratung mit Unbekannt

„Nicht immer sicher“ sei eine bestimmte Geldanlage, war heute in der nnz zu lesen. Ihren aktuellen Bezug bekommt diese Warnung offensichtlich auch durch eine am Mittwoch auf der ersten Seite eines Nordhäuser Anzeigenblattes erschienenen (Werbe-)Anzeige für eben diese Geldanlage...


Es gibt noch weitere dubiose Abzockereien. Bekanntlich sind seit einiger Zeit Telefonanrufe von Firmen, mit denen man keine Geschäftsbeziehungen hat, verboten. Das Verbot lässt sich sehr leicht umgehen. In letzter Zeit kommt es deshalb häufig zu Anrufen von merkwürdigen „Umfrageinstituten“, bei denen den Angerufenen drei mehr oder weniger läppische Fragen zur Beantwortung vorgelegt werden. Als „Dank“ für die Teilnahme an diesen Umfragen wird einem dann irgendetwas – im jüngsten Fall ein Nahrungsergänzungsmittel – offeriert, das „in der Apotheke 35 Euro kostet, für Sie aber als Dank für lediglich 10 Euro reserviert ist.“ Danach kommt die Aufforderung, die Postanschrift und die Bankverbindung zu nennen.

Zu erkennen ist dieses „Umfrageinstitut“ gleich am Anfang des Gespräches unter anderem daran, dass auf dem Display der (eigenen) Telefonanlage keine Telefonnummer des Anrufers erscheint. Bedenklich dabei ist aber auch, dass man den Naivitätsgrad der Angerufenen offenbar als sehr hoch einschätzt. Sollte der Intelligenzgrad allgemein tatsächlich schon ein solches Niveau erreicht haben, dass man mit solch albernen Methoden „Erfolg“ haben kann?
Eduard Seifert
Autor: nnz

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