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Mo, 15:13 Uhr
18.06.2012

Autofahrer nicht unnötig zur Kasse bitten

Neben den hohen Spritkosten, die „Löcher“ im Portemonnaie der Verbraucher verursachen, droht Autofahrern jetzt eine neue Belastung, die der ADAC kategorisch ablehnt: Die EU-Kommission plant für ältere Autos (ab dem siebten Jahr oder ab einem bestimmten Kilometerstand) eine jährliche Prüfung bei der Hauptuntersuchung in Europa einzuführen...


Der Club sieht keine technische Begründung für derartige Planspiele. Denn: Die Unfallstatistik 2010 weist 354 919 Pkw-Unfälle mit Personenschäden aus. Der Anteil an Pkw, bei denen ein technischer Mangel unfallursächlich war, lag bei 1 508. Das entspricht lediglich einem Anteil von 0,42 Prozent durch technische Mängel verursachte Pkw-Unfälle mit Personenschaden.

Laut ADAC sind zum Beispiel Reifenschäden technische Mängel, die zum Unfall führen können. Diese wären aber auch durch eine Verkürzung der Prüfintervalle bei der Hauptuntersuchung nicht unbedingt feststellbar. Außerdem: Reifenschäden haben per se nichts mit dem Alter des Fahrzeugs zu tun. Nach Ansicht des Clubs besteht kein Grund, die Prüfintervalle zu verkürzen.

Die Neuregelung hätte keinen signifikanten Nutzen für die Verkehrssicherheit, sondern nützt nur den Prüforganisationen: Eine jährliche Kontrolle würde mehr als die Hälfte der rund 43 Millionen Pkw betreffen. Bei einer durchschnittlichen Prüfgebühr von etwa 60 Euro würden sich gemäß Berechnungen des ADAC Mehrkosten von über 1,2 Milliarden Euro pro Jahr ergeben.
Autor: nnz

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Kommentare
dieter44
19.06.2012, 11:54 Uhr
Der nächste Blödsinn
Diese Idee den Autofahrer weiter abzuzocken
könnte von mir stammen,nur ich würde nicht
eine jährliche Prüfung anordnen,sondern
jeder Autobesitzer müßte einmal jeden Monat
zum TÜV,damit könnte man den Autofahrer noch
mehr schröpfen und Dekra bzw.Tüv würden
noch Arbeitsplätze schaffen.Es würde wieder
mal den kleinen Mann treffen der sich nicht
alle 3 Jahre ein neues Auto leisten kann.
Danke an die EU.
Retupmoc
19.06.2012, 13:20 Uhr
Politiker
Vielleicht sollte man einmal alle Politiker monatlich zum TÜV schicken ? Da würden aber einige Damen und Herren durch das Sieb fallen. Nur noch Blödsinn im Kopf haben die. Die SPD und die Grünen fordern nach der nächsten Wahl Tempo 30 überall im Ort. Na dann viel Spaß, wenn ihr Chauffeur durch die Hauptstadt fährt. (In Kreuzberg würde ich nicht mit nur 30 fahren.) Der Zwangstüv setzt dann die Krone auf. Es wird um sinnfreies Betreuungsgeld gestritten. Kranke sollen nicht mehr alle Medikamente bekommen. Die durch nichts zu begründende Praxisgebühr bleibt, obwohl die Kassen Geld ohne Ende haben. Für eine Vignette, um endlich auch mal die ausländischen Fahrer auf unseren Autobahnen abzukassieren reicht es allerdings nicht. Lieber schieben wir faulen Bänkern und Spekulanten unser Steuergeld in den Hintern. Und nun der TÜV für ältere Fahrzeuge, wo man wieder einmal die Armen schröpfen kann. Der Bänker und Herr Schlecker werden sicher kaum Autos fahren, die älter als 7 Jahre sind. Bist Du in diesem Land nicht reich, bist du arm dran. Im warsten Sinne des Wortes.
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