Mi, 15:50 Uhr
27.06.2012
Gemeinschaftliche Personalien
Der Präsident der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen sowie weitere Mitglieder des Gremiums wurden heute verabschiedet und wir haben die Einzelheiten...
In der heutigen Sitzung der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen wurde der langjährige Präsident Peter Hengstermann (Landrat Kyffhäuserkreis) herzlich verabschiedet. Er stand der Körperschaft seit 1994 vor. Von 1991 bis 1994 war er bereits als Stellvertreter aktiv.
Mit ihm gehen auch der Planungsausschussvorsitzende Joachim Claus (Landrat Landkreis Nordhausen), der ebenfalls seit 1994 Mitglied des Präsidiums war, und die Mitglieder bzw. Stellvertreter Barbara Rinke (Oberbürgermeisterin Nordhausen), Bernd Beck (Bürgermeister Heilbad Heiligenstadt), Bernd Münzberg (stellvertretender Landrat Unstrut-Hainich-Kreis) und Peter Bühner (Bürgermeister Mühlhausen).
Dem scheidenden Präsidenten wurde für sein Engagement für die Region Nordthüringen und die konsequente Vertretung Nordthüringer Interessen gegenüber dem Freistaat ausdrücklich gedankt.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (li.) verabschiedet Peter Hengstermann.
Wichtigster Tagesordnungspunkt der heutigen Sitzung der Planungsversammlung war der Beschluss des Regionalplanes Nordthüringen, der zeitnah dem zuständigen Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr zur Genehmigung vorgelegt werden soll.
Dieser Plan, der den seit 1999 gültigen Regionalen Raumordnungsplan Nordthüringen ablösen soll, ist das Ergebnis eines mehrjährigen Planungs- und Abstimmungsprozesses der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen mit den vier Landkreisen und den Kommunen der Planungsregion, mit den benachbarten Planungsregionen, den berührten Bundes- und Landesbehörden sowie der Öffentlichkeit.
Der Regionalplan konkretisiert und vertieft die Ziele des Landesentwicklungsplanes Thüringen und berücksichtigt dabei raumrelevante Planungsabsichten der kommunalen Gebietskörperschaften sowie der verschiedenen Fachplanungen. Er schafft querschnittsorientiert als Bindeglied zwischen Kommunen und Land die planerischen Grundlagen für den Schutz der natürlichen Ressourcen und für raumbedeutsame Investitionen.
Ziel der regionalen Planung ist es, die zukünftige Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes mit den gesellschaftlichen Erfordernissen nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Das Bemühen um eine ausgeglichene Koordinierung der unterschiedlichen Interessenlagen war im abgelaufenen Planungsprozess nicht immer einfach und auch von öffentlich diskutierten Konflikten geprägt, wie die Diskussionen zum Beispiel zu Windenergieanlagen oder Rohstoffsicherung zeigten. Die notwendigen Entscheidungen mussten jedoch mit Blick auf das Ganze und auf der Basis eines langfristig angelegten Konzeptes getroffen werden.
Die Regionale Planungsgemeinschaft dankte deshalb in der heutigen Sitzung in besonderer Weise den scheidenden Mitgliedern für Ihre geleistete Arbeit.
Autor: khhIn der heutigen Sitzung der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen wurde der langjährige Präsident Peter Hengstermann (Landrat Kyffhäuserkreis) herzlich verabschiedet. Er stand der Körperschaft seit 1994 vor. Von 1991 bis 1994 war er bereits als Stellvertreter aktiv.
Mit ihm gehen auch der Planungsausschussvorsitzende Joachim Claus (Landrat Landkreis Nordhausen), der ebenfalls seit 1994 Mitglied des Präsidiums war, und die Mitglieder bzw. Stellvertreter Barbara Rinke (Oberbürgermeisterin Nordhausen), Bernd Beck (Bürgermeister Heilbad Heiligenstadt), Bernd Münzberg (stellvertretender Landrat Unstrut-Hainich-Kreis) und Peter Bühner (Bürgermeister Mühlhausen).
Dem scheidenden Präsidenten wurde für sein Engagement für die Region Nordthüringen und die konsequente Vertretung Nordthüringer Interessen gegenüber dem Freistaat ausdrücklich gedankt.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (li.) verabschiedet Peter Hengstermann.
Wichtigster Tagesordnungspunkt der heutigen Sitzung der Planungsversammlung war der Beschluss des Regionalplanes Nordthüringen, der zeitnah dem zuständigen Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr zur Genehmigung vorgelegt werden soll.
Dieser Plan, der den seit 1999 gültigen Regionalen Raumordnungsplan Nordthüringen ablösen soll, ist das Ergebnis eines mehrjährigen Planungs- und Abstimmungsprozesses der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen mit den vier Landkreisen und den Kommunen der Planungsregion, mit den benachbarten Planungsregionen, den berührten Bundes- und Landesbehörden sowie der Öffentlichkeit.
Der Regionalplan konkretisiert und vertieft die Ziele des Landesentwicklungsplanes Thüringen und berücksichtigt dabei raumrelevante Planungsabsichten der kommunalen Gebietskörperschaften sowie der verschiedenen Fachplanungen. Er schafft querschnittsorientiert als Bindeglied zwischen Kommunen und Land die planerischen Grundlagen für den Schutz der natürlichen Ressourcen und für raumbedeutsame Investitionen.
Ziel der regionalen Planung ist es, die zukünftige Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes mit den gesellschaftlichen Erfordernissen nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Das Bemühen um eine ausgeglichene Koordinierung der unterschiedlichen Interessenlagen war im abgelaufenen Planungsprozess nicht immer einfach und auch von öffentlich diskutierten Konflikten geprägt, wie die Diskussionen zum Beispiel zu Windenergieanlagen oder Rohstoffsicherung zeigten. Die notwendigen Entscheidungen mussten jedoch mit Blick auf das Ganze und auf der Basis eines langfristig angelegten Konzeptes getroffen werden.
Die Regionale Planungsgemeinschaft dankte deshalb in der heutigen Sitzung in besonderer Weise den scheidenden Mitgliedern für Ihre geleistete Arbeit.

