Do, 11:25 Uhr
28.06.2012
Neues aus Berlin (91)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Betreuungsgeld. Lemme wirbt für Ablehnung der Stillhalteprämie für Horst Seehofer.
Das Betreuungsgeld ist eine falsche Weichenstellung, die auf Jahre die Chancen von Kindern und Frauen verschlechtert. Es ist ein Hemmnis für gute Bildung, es ist ein Stolperstein für Integration, es ist eine Falle für junge Eltern und es ist noch dazu eine Sackgasse für Fachkräfte.
Deshalb will es keiner - auch keiner von denjenigen, auf deren Urteil CDU und FDP sonst Wert legen: Nicht die Arbeitgeber, nicht die evangelische Kirche, nicht die Caritas, nicht der Familienbund der Katholiken und nicht der Landfrauenverband. Selbst 64 Prozent der CDU-Anhänger finden es falsch.
Die meisten Bürgerinnen und Bürger halten stattdessen Verbesserungen des Kinderbetreuungsangebots für erforderlich. Sie wissen: Wir müssen die Betreuungsqualität verbessern. Familien benötigen vor allem gute Kindergärten mit gut ausgebildeten Personal.
Das Betreuungsgeld ist ein Auslaufmodell, das zeigen die Erfahrungen mit dem Landeserziehungsgeld. Ich setze darauf, dass meine Thüringer Kollegen aus der Koalition, Johannes Selle (CDU) und Patrick Kurth (FDP) mit mir gemeinsam "NEIN" sagen zu einer Politik, die zurück ins letzte Jahrhundert führt.
Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme
Autor: khhDas Betreuungsgeld ist eine falsche Weichenstellung, die auf Jahre die Chancen von Kindern und Frauen verschlechtert. Es ist ein Hemmnis für gute Bildung, es ist ein Stolperstein für Integration, es ist eine Falle für junge Eltern und es ist noch dazu eine Sackgasse für Fachkräfte.
Deshalb will es keiner - auch keiner von denjenigen, auf deren Urteil CDU und FDP sonst Wert legen: Nicht die Arbeitgeber, nicht die evangelische Kirche, nicht die Caritas, nicht der Familienbund der Katholiken und nicht der Landfrauenverband. Selbst 64 Prozent der CDU-Anhänger finden es falsch.
Die meisten Bürgerinnen und Bürger halten stattdessen Verbesserungen des Kinderbetreuungsangebots für erforderlich. Sie wissen: Wir müssen die Betreuungsqualität verbessern. Familien benötigen vor allem gute Kindergärten mit gut ausgebildeten Personal.
Das Betreuungsgeld ist ein Auslaufmodell, das zeigen die Erfahrungen mit dem Landeserziehungsgeld. Ich setze darauf, dass meine Thüringer Kollegen aus der Koalition, Johannes Selle (CDU) und Patrick Kurth (FDP) mit mir gemeinsam "NEIN" sagen zu einer Politik, die zurück ins letzte Jahrhundert führt.
Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme