Mi, 07:44 Uhr
04.07.2012
Tetris im Kofferraum
Das Quartier ist gebucht, die Familie ist in Ferienstimmung, der Wagen ist in einwandfreiem Zustand? Dann kann es in den Urlaub gehen - wenn nicht vorher noch die Koffer im Wagen verstaut werden müssten. Tipps gibt es von der Verkehrswacht
Egal wie groß der Stauraum ist, meist ist mehr Gepäck vorhanden als Platz im Kofferraum. Wer jetzt seine Siebensachen einfach in den PKW wirft, ohne auf eine sichere Verteilung des Gepäcks zu achten, gefährdet jedoch sich selbst und seine Mitinsassen. Bei einer Vollbremsung können selbst leichte Gegenstände wie eine Plastikdose zum gefährlichen Geschoss werden.
Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt deshalb allen Urlaubsreisenden sich vor der Abfahrt Zeit zu nehmen und das Gepäck nach folgenden Grundregeln im Wagen zu verstauen:
Am Wichtigsten ist, dass die Fahrzeuginsassen bei abrupten Fahrmanövern nicht durch umherfliegende Gepäckstücke gefährdet werden können. Koffer, Tüten und Einzelteile gehören daher nach Möglichkeit in den Kofferraum.
Schweres Gepäck gehört in den Kofferraum nach ganz unten und hinter die Sitze. Die Zwischenräume können mit leichtem Gepäck gefüllt werden. Es gilt das Tetris-Prinzip.
Ragt das Gepäck über die Oberkante der Rückbank hinaus, sollte die Ladung mit einem Gepäcknetz oder Ähnlichem gesichert werden.
Kinderspielzeug oder Verpflegung, die während der Fahrt gebraucht werden, sollten unter dem Sitz oder zwischen den Beinen aufbewahrt werden. Selbst kleine Gegenstände dürfen auf keinen Fall auf die Hutablage oder das Armaturenbrett gelegt werden.
Bei vier Personen plus Urlaubsgepäck ist der verfügbare Raum im Wagen schnell erschöpft. Muss zusätzlich Gepäck auf dem Dach transportiert werden, sollten die Fahrer auf ausreichende Ladungssicherung achten. Selbst in der Dachbox dürfen sich Gepäckstücke nicht verschieben, da sie ansonsten durch die Wand der Box schlagen können.
Wer Fahrräder mit in Urlaub nimmt, sollte auch hier auf eine gute Befestigung der Träger achten. Zudem dürfen sicherheitstechnische Einrichtungen wie Bremsleuchten nicht verdeckt werden.
Auch der Reifendruck sollte dem Mehrgewicht des vollbeladenen Wagens angepasst werden. Auskunft gibt die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. In der Regel sollte der Luftdruck je nach Zuladung um etwa 0,2 bar erhöht werden. Stellen Sie auch den Scheinwerferwinkel ein, damit Sie den Gegenverkehr nicht blenden.
Denken Sie daran: Ein schwer beladendes Fahrzeug hat einen deutlich längeren Bremsweg und ein anderes Fahrverhalten in Kurven als ein leerer Wagen.
Autor: khhEgal wie groß der Stauraum ist, meist ist mehr Gepäck vorhanden als Platz im Kofferraum. Wer jetzt seine Siebensachen einfach in den PKW wirft, ohne auf eine sichere Verteilung des Gepäcks zu achten, gefährdet jedoch sich selbst und seine Mitinsassen. Bei einer Vollbremsung können selbst leichte Gegenstände wie eine Plastikdose zum gefährlichen Geschoss werden.
Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt deshalb allen Urlaubsreisenden sich vor der Abfahrt Zeit zu nehmen und das Gepäck nach folgenden Grundregeln im Wagen zu verstauen:
Am Wichtigsten ist, dass die Fahrzeuginsassen bei abrupten Fahrmanövern nicht durch umherfliegende Gepäckstücke gefährdet werden können. Koffer, Tüten und Einzelteile gehören daher nach Möglichkeit in den Kofferraum.
Schweres Gepäck gehört in den Kofferraum nach ganz unten und hinter die Sitze. Die Zwischenräume können mit leichtem Gepäck gefüllt werden. Es gilt das Tetris-Prinzip.
Ragt das Gepäck über die Oberkante der Rückbank hinaus, sollte die Ladung mit einem Gepäcknetz oder Ähnlichem gesichert werden.
Kinderspielzeug oder Verpflegung, die während der Fahrt gebraucht werden, sollten unter dem Sitz oder zwischen den Beinen aufbewahrt werden. Selbst kleine Gegenstände dürfen auf keinen Fall auf die Hutablage oder das Armaturenbrett gelegt werden.
Bei vier Personen plus Urlaubsgepäck ist der verfügbare Raum im Wagen schnell erschöpft. Muss zusätzlich Gepäck auf dem Dach transportiert werden, sollten die Fahrer auf ausreichende Ladungssicherung achten. Selbst in der Dachbox dürfen sich Gepäckstücke nicht verschieben, da sie ansonsten durch die Wand der Box schlagen können.
Wer Fahrräder mit in Urlaub nimmt, sollte auch hier auf eine gute Befestigung der Träger achten. Zudem dürfen sicherheitstechnische Einrichtungen wie Bremsleuchten nicht verdeckt werden.
Auch der Reifendruck sollte dem Mehrgewicht des vollbeladenen Wagens angepasst werden. Auskunft gibt die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. In der Regel sollte der Luftdruck je nach Zuladung um etwa 0,2 bar erhöht werden. Stellen Sie auch den Scheinwerferwinkel ein, damit Sie den Gegenverkehr nicht blenden.
Denken Sie daran: Ein schwer beladendes Fahrzeug hat einen deutlich längeren Bremsweg und ein anderes Fahrverhalten in Kurven als ein leerer Wagen.