Do, 13:42 Uhr
05.07.2012
Medienerziehung
"Cyber-Mobbing - mit einem Klick zum Außenseiter" - Improvisationstheaterprojekt mit Schülern der 9. Klasse im Ferienpark Feuerkuppe.
Da die wirtschaftliche und technische Entwicklung immer schneller voranschreitet und auch unsere Kinder nicht außer Acht lässt, ist die Medienerziehung in den Schulen und auch in den privaten Haushalten immer mehr in den Vordergrund gerückt. Mit den aus dem Englischen kommenden Begriff Cyber-Mobbing werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen. Eine repräsentative Studie der Universität Münster zusammen mit der Techniker Krankenkasse kam 2011 zu dem Ergebnis, dass mittlerweile mehr als 36 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer von Cyber- Mobbing betroffen sind. 21 % der Befragten konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet aufzutreten.
Katharina Töppe (Jugendschutzbeauftragte im präventiven Kinder- und Jugendschutz im Jugend- und Sozialamt) und ihre Praktikantin Marie-Luise Mähler (Sozialmanagementstudentin an der FH Nordhausen) planen in Bezug auf dieses aktuelle Thema für den 11. und 12. Juli 2012 im Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg ein Improvisationstheaterprojekt mit Schülern einer 9. Klasse des Geschwister Scholl Gymnasiums Sondershausen durchzuführen.
Um sowohl den Lehrern, Schülern als auch den Eltern einen besseren Einblick in dieses Thema und dessen eventuelle negative Folgen für das Kind zu verschaffen, haben sie sich diesbezüglich überlegt, ein umstrittenes Thema aufzugreifen und es mit den Schülern zu bearbeiten. Die Schüler sollen sich gemeinsam im Rahmen einiger, kurzer Improvisationstheaterstücke mit dem Thema Cyber-Mobbing auseinandersetzen und durch die Unterstützung von Medienpädagogen versuchen, verschiedene Cyber-Mobbing-Situationen selbst zu kreieren, nachzuspielen und Lösungen für das Problem zu finden. Anschließend ist ein Informationsabend für die Eltern angedacht, wobei die Theaterstücke von den Schülern aufgeführt werden sollen und für die Eltern die Möglichkeit besteht, nach einem Input durch einen Medienpädagogen, mögliche Fragen zu dem Thema zu stellen und eventuell gemachte Erfahrungen auszutauschen.
Die während dem Projekt entstandenen Fotos, welche von den Schülern erstellt wurden, werden fortan als Fotoausstellung zur Verfügung stehen und erleben ihre Premiere auf dem Elterninformationsabend.
Das Cyber-Mobbing-Projekt wird von den Stadtwerken Sondershausen unterstützt.
Autor: khhDa die wirtschaftliche und technische Entwicklung immer schneller voranschreitet und auch unsere Kinder nicht außer Acht lässt, ist die Medienerziehung in den Schulen und auch in den privaten Haushalten immer mehr in den Vordergrund gerückt. Mit den aus dem Englischen kommenden Begriff Cyber-Mobbing werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen. Eine repräsentative Studie der Universität Münster zusammen mit der Techniker Krankenkasse kam 2011 zu dem Ergebnis, dass mittlerweile mehr als 36 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer von Cyber- Mobbing betroffen sind. 21 % der Befragten konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet aufzutreten.
Katharina Töppe (Jugendschutzbeauftragte im präventiven Kinder- und Jugendschutz im Jugend- und Sozialamt) und ihre Praktikantin Marie-Luise Mähler (Sozialmanagementstudentin an der FH Nordhausen) planen in Bezug auf dieses aktuelle Thema für den 11. und 12. Juli 2012 im Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg ein Improvisationstheaterprojekt mit Schülern einer 9. Klasse des Geschwister Scholl Gymnasiums Sondershausen durchzuführen.
Um sowohl den Lehrern, Schülern als auch den Eltern einen besseren Einblick in dieses Thema und dessen eventuelle negative Folgen für das Kind zu verschaffen, haben sie sich diesbezüglich überlegt, ein umstrittenes Thema aufzugreifen und es mit den Schülern zu bearbeiten. Die Schüler sollen sich gemeinsam im Rahmen einiger, kurzer Improvisationstheaterstücke mit dem Thema Cyber-Mobbing auseinandersetzen und durch die Unterstützung von Medienpädagogen versuchen, verschiedene Cyber-Mobbing-Situationen selbst zu kreieren, nachzuspielen und Lösungen für das Problem zu finden. Anschließend ist ein Informationsabend für die Eltern angedacht, wobei die Theaterstücke von den Schülern aufgeführt werden sollen und für die Eltern die Möglichkeit besteht, nach einem Input durch einen Medienpädagogen, mögliche Fragen zu dem Thema zu stellen und eventuell gemachte Erfahrungen auszutauschen.
Die während dem Projekt entstandenen Fotos, welche von den Schülern erstellt wurden, werden fortan als Fotoausstellung zur Verfügung stehen und erleben ihre Premiere auf dem Elterninformationsabend.
Das Cyber-Mobbing-Projekt wird von den Stadtwerken Sondershausen unterstützt.
