Fr, 13:23 Uhr
06.07.2012
Neues aus Berlin (100)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Gesundheit und warnt vor gefährlichen Medikamenten.
Ärzte verschreiben oft die falschen Arzneimittel. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Arzneimittelreport der Barmer Krankenversicherung. Die Folgen sind gefährlich für die Patientinnen und Patienten. Vor allem Frauen leiden unter schlechten Verschreibungen. Viel häufiger als Männer werden sie Opfer von Arzneimittelsüchten und anderen Beeinträchtigungen. Frauen erhalten wesentlich öfter Psychopharmaka mit enormem Suchpotential.
Einige Ärzte verschreiben zu schnell und zu häufig Arzneimittel, sagt Kersten Steinke (DIE LINKE) aus Bad Frankenhausen. Offenbar lassen sie sich dabei auch noch von den Pharmavertretern mehr beeinflussen als von der tatsächlichen Wirksamkeit einiger teurer Medikamente. Dies vermutet jedenfalls die Barmer Krankenversicherung in ihrem Report. Allein durch sachgerechte Verschreibungen ließen sich ungefähr zwölf Prozent der Arzneimittelkosten einsparen. Dies wäre auch zum Wohl der Patienten, die dann weniger leiden müssten.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhÄrzte verschreiben oft die falschen Arzneimittel. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Arzneimittelreport der Barmer Krankenversicherung. Die Folgen sind gefährlich für die Patientinnen und Patienten. Vor allem Frauen leiden unter schlechten Verschreibungen. Viel häufiger als Männer werden sie Opfer von Arzneimittelsüchten und anderen Beeinträchtigungen. Frauen erhalten wesentlich öfter Psychopharmaka mit enormem Suchpotential.
Einige Ärzte verschreiben zu schnell und zu häufig Arzneimittel, sagt Kersten Steinke (DIE LINKE) aus Bad Frankenhausen. Offenbar lassen sie sich dabei auch noch von den Pharmavertretern mehr beeinflussen als von der tatsächlichen Wirksamkeit einiger teurer Medikamente. Dies vermutet jedenfalls die Barmer Krankenversicherung in ihrem Report. Allein durch sachgerechte Verschreibungen ließen sich ungefähr zwölf Prozent der Arzneimittelkosten einsparen. Dies wäre auch zum Wohl der Patienten, die dann weniger leiden müssten.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
