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Sa, 00:55 Uhr
07.07.2012

Erst bergrunter, dann bergauf!

Sie meinen der Kerl spricht im Fieber? Mitnichten, aber manchmal geht das Leben, sprich, die Abwässer, interessante Wege, wie kn erfahren hat.

Am 29.Juni hatte ein Bürger in einem Leserbrief, kn-Forum: Klärwerk, das zukünftige Klärwerk Thalebra auf Korn genommen. Am Mittwoch hakte Wolfgang Dittrich vom Verbraucherbeirat bei der der Verbandsversammlung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wippe (TAZ) und wollte bestätigt haben, dass es kein Aprilscherz ist, dass in Thalebra erst die Abwässer in den Kanälen gesammelt talwärts fließen und dann in ein neu zu bauendes Klärwerk wieder auf den Berg gepumpt werden.

Klingt, wenn man es allein auf den Ort bezieht wirklich wie ein Schildbürgerstreich. Auch für Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) war der erste Gedanke, dass ist ein Schildbürgerstreich, wie er am Mittwoch in der Verbandsversammlung zu gab. Aber er ließ sich von den Technikern des TAZ überzeugen, dass hat seine Richtigkeit.

Den Hintergrund erläuterte der Werkleiter des TAZ, Wilhelm Schreier, in kurzen Worten wie folgt. Die zu bauende Kläranlage nimmt nicht nur die Abwässer von Thalebra (Schon beim Bericht von der Verbandsversammlung im Dezember 2010 hatte kn berichtet, dass das neue Klärwerk auch die Abwässer von Himmelsberg, Schernberg und Gundersleben aufnehmen wird). Es werden auch die Abwässer von Schernberg aufgenommen werden müssen, so Schreier. Dabei ist zu berücksichtigen, das von Richtung Schernberg wesentlich mehr Abwässer kommen werden, als sie in Thalebra anfallen. Deshalb wurde der Standort der neuen Kläranlage eben dort vorgesehen, weil dann am wenigsten gepumpt werden muss, auch wenn es nur für Thalebra wie ein Schildbürgerstreich klingt.

Fasst man das gesagte von Schreier zusammen, gibt es offensichtlich keinen Standort, der so günstig liegt, dass alle Abwässer im freien Fall (ohne pumpen zu müssen) zu der zu bauenden neue Kläranlage fließen können. Damit musste wohl ein Kompromiss, unter Einbeziehung der Größe der anfallendenden Mengen, gefunden werden, bei der man am wenigsten pumpen muss.
Offensichtlich ist es den Verantwortlichen noch nicht gelungen, bei Einwohnerversammlungen usw. diese Problematik in aller Deutlichkeit an die Frau oder den Mann zu bringen. Information tut also Not. Man muss aber auch in aller Deutlichkeit sagen, man sollte im Vorfeld solcher angekündigter Maßnahmen auch die Informationsveranstaltungen nutzen.

Die letzte Einwohnerversammlung für Thalebra, Schernberg usw. war am 29. August 2011. Die nächsten Einwohnerversammlung ist schon turnusmäßig bald fällig. Da wird das Thema wohl nochmals auf die Tagesordnung müssen, wenn man nicht vorher schon eine Infoveranstaltung machen will.
Autor: khh

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