eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 07:59 Uhr
09.07.2012

kn-Forum: Pestizide

Massiver Pestizid-Einsatz auf Getreidefeldern kurz vor der Ernte. Ein interessanter Leserbrief, allerdings geht leider nicht daraus herauf, ob die Schreiberin direkt aus dem Kyffhäuserkreis stammt.

Nur wenige Tage vor der Getreideernte spritzen viele Landwirte das Totalherbizid Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel auf Getreideflächen, um Unkräuter zu vernichten und das Getreide zum gewünschten Termin „reifen zu lassen“. Das frisch geerntete Getreide enthält noch große Mengen des hochgiftigen Herbizids, das sich nicht schnell genug abbauen kann. Weil so gut wie keine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände stattfindet, landen die gefährlichen Stoffe direkt auf unseren Tellern.

In der Beschreibung der Pestizid-Verpackungen steht sogar, dass das Stroh nach dem Ausbringen des Gifts nicht mehr verwendet werden darf. Beim Korn hingegen sei es egal, da dies ja „nur“ zu Viehfutter oder Brot verarbeitet werde.

Indessen überschlagen sich weltweit die bestätigten Gesundheitsprobleme. Vielen Landwirten sind die Gefahren ihres Handelns nicht bewusst, weil sie von niemandem darüber aufgeklärt werden. Chemie-Konzerne wollen schlicht den Absatz steigern. Es ist verantwortungslos, wenn Agrarhändler Landwirten derlei Pestizid-Spritzungen empfehlen. Und all dies geschieht mit Rückendeckung der Politik! Zwar ist Roundup zugelassen, doch das waren einst auch Tiermehl aus Kadavern, Atrazin, DDT, Contergan und Agent Orange. Heute würde niemand mehr ihre Gefährlichkeit anzweifeln.

Wir Verbraucher sollten beim Einkauf verlangen, dass Futtermittel, Brot oder Stroh nur aus Getreide stammen, das keine Vorernte-Spritzung erhalten hat. Nur so lässt sich diese alljährlich wiederkehrende „Bauernfängerei“ für steigende Umsätze mit Pflanzengiften abstellen. Außerdem würden die Folgekosten im Gesundheitssektor sinken. Wir brauchen auch in Zukunft gesunde Lebensmittel für Menschen und Tiere!

Antje Sommer
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)