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Mo, 17:15 Uhr
16.07.2012

Krankenversicherungen im Vergleich

Die Private Krankenversicherung ist besonders für Beamte, Selbstständige und Familien mit Kindern, die ein hohes Einkommen haben, interessant. Im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung bietet sie viele Vorteile und Leistungen...


Dazu gehören etwa die freie Wahl des Behandlungsortes, zuzahlungsfreie Behandlungen (u.a. Massagen und Physiotherapie), kieferorthopädische Behandlungen sowie auch eine Behandlung durch den Chefarzt.

Um eine Private Krankenkasse (PKV) zu finden, deren Leistungsportfolio perfekt zur gesundheitlichen Situation des Kunden passt, sollten die Tarife verschiedener Anbieter im Vorfeld bei Aecura kostenlos und unverbindlich miteinander verglichen werden. Anschließend werden passende Versicherungen aufgelistet, zwischen denen man sich entscheiden kann. Worauf es bei der Auswahl ankommt, wird wie folgt beschrieben.

Aecura – die Qual der Wahl: 5 Tipps zur PKV

  • Grundsätzlich sollte immer eine PKV gewählt werden, deren Tarifleistungen zu dem persönlichen Krankheitsbild passen. Je nachdem, welche Krankheiten vorliegen, so fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus. Dennoch sollten die höheren Beträge in Kauf genommen werden, wenn dafür mehr Leistungen in Anspruch genommen werden können. Stattdessen können beispielsweise andere Leistungen (u.a. Chefarztbehandlung) gestrichen werden, um Kosten zu sparen.
  • Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Private Krankenversicherungen, sodass die Auswahl nicht immer ganz leicht ist. Deshalb sollten Neukunden in jedem Fall bei einer fest etablierten Versicherungsgesellschaft unterschreiben, die schon länger auf dem Markt aktiv ist. Dadurch verfügt sie langfristig über eine konstante Beitragsentwicklung, was bei vielen neuen PKVs oftmals nicht der Fall ist.
  • Vor der Vertragsunterzeichnung müssen Neukunden Fragen zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand beantworten – die Antworten sollten der Wahrheit entsprechen! Sollten bereits Erkrankungen vorliegen, bevor die PKV engagiert wird, müssen diese in manchen Fällen gegen einen Aufschlag auf den Beitrag mitversichert werden. Wer sich nicht sicher ist, welche Krankheiten angegeben werden müssen, kann seinen Hausarzt fragen.
  • Normalerweise ist der Wechsel in eine Private Krankenversicherung für Singles, Familien mit einem Kind und Doppelverdiener besonders attraktiv, deshalb sollten sie in jedem Fall einen Vergleich vornehmen. Wer jedoch schon zwei Kinder und womöglich einen (aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen) arbeitslosen Ehepartner hat, muss mit weitaus höheren Kosten rechnen. In dem Fall wäre die Gesetzliche Krankenkasse die bessere Wahl.
  • In der PKV besteht die Möglichkeit der Selbstbeteiligung: Diese sollte jedoch nur für Teilbereiche der Leistungen infrage kommen. Eine Selbstbeteiligung zu 100 Prozent hat den negativen Beigeschmack, dass die angebliche Kostenersparnis (z.B. bei einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus) plötzlich ins Gegenteil umschlagen kann, was natürlich nicht Sinn und Zweck der Versicherung sein sollte. Daher sollte man die Selbstbeteiligung gut durchdenken.
Autor: nnz

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