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Mo, 12:40 Uhr
23.07.2012

Ereignisreiches Halbjahr

Ein Unfall auf der Autobahn. Ein verunglückter Radfahrer. Ein Schlaganfallpatient. Wenn ein Menschenleben in Gefahr ist, zählt jede Minute. Dann ist der Einsatz des Teams von "Christoph 37" gefordert. Wir haben seine Halbjahresbilanz aufbereitet...


654-mal hob der Nordhäuser Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2012 ab, um schnelle medizinische Hilfe zu leisten; 64-mal mehr als im Vorjahreszeitraum.

Kay Wode, Pilot an Bord von „Christoph 37“, erläutert die Vorteile der Luftrettung: „Mit dem Hubschrauber sind wir innerhalb von zwei Minuten in der Luft. Gerade bei zeitkritischen Notfällen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sind wir binnen kürzester Zeit beim Patienten. Nach einem außergewöhnlich kalten Winter mit vielen Glatteisunfällen, wurden wir mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Freizeitunfällen, wie verunglückten Wassersportlern oder Motorradfahrern, alarmiert.“

„Christoph 37“ ist an 365 Tagen im Jahr von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, er startet von der Luftrettungsstation des Deutschen Roten Kreuzes aus. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen. Neben den Landkreisen Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Mansfeld-Südharz, Erfurt, Goslar und Osterode zählt auch der gesamte Harz zu seinem Einsatzgebiet.

Bereichsübergreifend wird der rot-weiße Rettungshubschrauber auch in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg Kreis, Göttingen und Nordheim alarmiert. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen.

Aus dem Einsatzalltag von „Christoph 37“

Einsatz auf dem Flugplatz (Foto: DRF) Einsatz auf dem Flugplatz (Foto: DRF)
Das Autotreffen „German Race Wars“, das auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel stattfand, wurde von einem schweren Unfall überschattet. Am Nachmittag des 17. Mai verlor der Fahrer eines Pick-Up beim Wenden die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kippte um und kam auf der Seite zum Liegen. Dabei wurden elf Menschen, die auf der Ladefläche gesessen hatten, zum Teil schwer verletzt, vier von ihnen lebensbedrohlich.

Zur Versorgung der vielen Verletzten forderte die Leitstelle Wartburgkreis ein Großaufgebot an Rettungskräften an: Neben Rettungswagen wurden zur schnellen notärztlichen Versorgung die Hubschrauber der DRF Luftrettung aus Nordhausen, Suhl und Bad Berka sowie ein weiterer Hubschrauber aus Jena alarmiert.

Die Besatzung des Nordhäuser Hubschraubers kümmerte sich um einen 21-Jährigen, der unter anderem Prellungen von Lunge und Wirbelsäule sowie ein Bauch- und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte. Auf eine Vakuummatratze gebettet, die Wirbelsäule durch eine Halskrause gestützt, wurde der Patient innerhalb weniger Flugminuten in das Helios-Klinikum nach Erfurt geflogen.
Autor: nnz

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