Do, 12:19 Uhr
26.07.2012
Schwimmbadverein in Sicht
Gründung eines Vereins zum Erhalt des Ebelebener Schwimmbades nimmt konkrete Formen an, so die Meldung, die kn erreichte
Ca. 20 interessierte Personen trafen sich am gestrigen 25. Juli im Ebelebener Schwimmbad auf Einladung von Bürgermeister Uwe Vogt, um über eine mögliche Gründung eines Schwimmbadvereins zu sprechen. Um es vorwegzunehmen, man ist in Ebeleben auf einen gemeinsamen guten Weg.
In der Stadt gab es bereits einen solchen Verein, der 1928 unter dem Namen Ebelebener Schwimmverein (ESV) bis Ende des Zweiten Weltkrieges existierte, damals befand sich das Ebelebener Schwimmbad allerdings noch an den Teichen.
Nun geht es um den Erhalt des 1966 bis 1968 hauptsächlich im Nationalen Aufbauwerk (NAW) gebauten Bades westlich des Schlossparks. Das Ebelebener Schwimmbad ist das letzte seiner Art in der Region. An heißen Sommertagen ist deshalb der regionale Bezug auch über die Kreisgrenze zum Unstrut- Hainich- Kreis sichtbar. Die Betreibung eines Schwimmbades gehört zu den so genannten freiwilligen Aufgaben einer Kommune.
So wird es bei schwindenden Zuweisungen seitens des Landes und höher werdenden zu zahlenden Umlagen an den Landkreis immer schwieriger, ein eigenes Schwimmbad zu betreiben. Der in diesem Jahr seitens der Stadt zu tragende Zuschuss beläuft sich laut Planung auf 46.500 Euro. Deshalb ist der Bürgermeister seit einigen Wochen mit interessierten Bürgern im Gespräch, eine erste solche Runde fand vor Eröffnung der Badsaison im Mai statt. Nun hatte er mit Frank Baumgarten, den Vorsitzenden der Stiftung Landleben, einen kompetenten Ansprechpartner eingeladen. Herr Baumgarten sprach über die Gründung eines Förderverein Freibad Kirchheilingen e.V. . Dieser wurde nach intensiver Vorbereitung im Januar 2007 ins Leben gerufen. Auf diese Weise wurden Unternehmer, Vereine und Privatpersonen ins Boot geholt, aber auch benachbarte Gemeinden angesprochen, die von der Existenz eines Freibades profitieren. Insbesondere ging es in Kirchheilingen darum, den Zuschuss der Kommune zu verringern.
Nun ist ähnliches für Ebeleben geplant. Dass sich die Bürgerinnen und Bürger für ihr Freibad einsetzen, zeigte die Initiative der Senioren, die spontan Ende Juni 185 Euro gesammelt hatten und auch auf einen möglichen Gruppentarif zugunsten des Freibades verzichteten. Schnell gab es erste Nachahmer: Die Organisatoren des diesjährigen Schlossparkfestes (Vereine der Stadt) stellten 150 Euro der Eintrittsgelder für das Schwimmbad zur Verfügung, mit Dr. Bärbel Angermann und Dr. Folke Dietzsch folgten die ersten Unternehmer. Das Ehepaar übergab einen Scheck in Höhe von 250 Euro an Bürgermeister Vogt.
In einer sehr offen geführten Diskussion waren sich alle Teilnehmer des Treffens einig, einen Förderverein für Ebeleben gründen zu wollen. Deshalb wird eine Vorbereitungsveranstaltung zur Gründung am 11. September, 19 Uhr, im Vereinszimmer der Freiwilligen Feuerwehr in Ebeleben stattfinden, zu der alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind. Für den guten Zweck will man auch zum Unternehmergespräch am 19. September werben, um auch den Mittelstand mit ins Boot zu holen.
Jetzt geht es erst einmal darum, an einer Vereinssatzung zu feilen. Dass die Kooperation in Region klappt, beweist auch der Sachverhalt, dass der Förderverein Städtisches Freibad Greußen seine Satzung den Ebelebenern zur Verfügung stellte.
Autor: khhCa. 20 interessierte Personen trafen sich am gestrigen 25. Juli im Ebelebener Schwimmbad auf Einladung von Bürgermeister Uwe Vogt, um über eine mögliche Gründung eines Schwimmbadvereins zu sprechen. Um es vorwegzunehmen, man ist in Ebeleben auf einen gemeinsamen guten Weg.
In der Stadt gab es bereits einen solchen Verein, der 1928 unter dem Namen Ebelebener Schwimmverein (ESV) bis Ende des Zweiten Weltkrieges existierte, damals befand sich das Ebelebener Schwimmbad allerdings noch an den Teichen.
Nun geht es um den Erhalt des 1966 bis 1968 hauptsächlich im Nationalen Aufbauwerk (NAW) gebauten Bades westlich des Schlossparks. Das Ebelebener Schwimmbad ist das letzte seiner Art in der Region. An heißen Sommertagen ist deshalb der regionale Bezug auch über die Kreisgrenze zum Unstrut- Hainich- Kreis sichtbar. Die Betreibung eines Schwimmbades gehört zu den so genannten freiwilligen Aufgaben einer Kommune.
So wird es bei schwindenden Zuweisungen seitens des Landes und höher werdenden zu zahlenden Umlagen an den Landkreis immer schwieriger, ein eigenes Schwimmbad zu betreiben. Der in diesem Jahr seitens der Stadt zu tragende Zuschuss beläuft sich laut Planung auf 46.500 Euro. Deshalb ist der Bürgermeister seit einigen Wochen mit interessierten Bürgern im Gespräch, eine erste solche Runde fand vor Eröffnung der Badsaison im Mai statt. Nun hatte er mit Frank Baumgarten, den Vorsitzenden der Stiftung Landleben, einen kompetenten Ansprechpartner eingeladen. Herr Baumgarten sprach über die Gründung eines Förderverein Freibad Kirchheilingen e.V. . Dieser wurde nach intensiver Vorbereitung im Januar 2007 ins Leben gerufen. Auf diese Weise wurden Unternehmer, Vereine und Privatpersonen ins Boot geholt, aber auch benachbarte Gemeinden angesprochen, die von der Existenz eines Freibades profitieren. Insbesondere ging es in Kirchheilingen darum, den Zuschuss der Kommune zu verringern.
Nun ist ähnliches für Ebeleben geplant. Dass sich die Bürgerinnen und Bürger für ihr Freibad einsetzen, zeigte die Initiative der Senioren, die spontan Ende Juni 185 Euro gesammelt hatten und auch auf einen möglichen Gruppentarif zugunsten des Freibades verzichteten. Schnell gab es erste Nachahmer: Die Organisatoren des diesjährigen Schlossparkfestes (Vereine der Stadt) stellten 150 Euro der Eintrittsgelder für das Schwimmbad zur Verfügung, mit Dr. Bärbel Angermann und Dr. Folke Dietzsch folgten die ersten Unternehmer. Das Ehepaar übergab einen Scheck in Höhe von 250 Euro an Bürgermeister Vogt.
In einer sehr offen geführten Diskussion waren sich alle Teilnehmer des Treffens einig, einen Förderverein für Ebeleben gründen zu wollen. Deshalb wird eine Vorbereitungsveranstaltung zur Gründung am 11. September, 19 Uhr, im Vereinszimmer der Freiwilligen Feuerwehr in Ebeleben stattfinden, zu der alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind. Für den guten Zweck will man auch zum Unternehmergespräch am 19. September werben, um auch den Mittelstand mit ins Boot zu holen.
Jetzt geht es erst einmal darum, an einer Vereinssatzung zu feilen. Dass die Kooperation in Region klappt, beweist auch der Sachverhalt, dass der Förderverein Städtisches Freibad Greußen seine Satzung den Ebelebenern zur Verfügung stellte.
