Di, 11:26 Uhr
07.08.2012
Werden Verluste zu Gewinnen?
Im letzten Quartal 2011 sind erstmals seit vielen Jahren wieder mehr Menschen nach Thüringen gezogen als das Land verlassen haben. Darauf hat heute der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Egon Primas hingewiesen...
Thüringen hat damit einen leichten Wanderungsgewinn verzeichnet, der allerdings den großen Sterbefallüberschuss nicht ausgleichen kann. Primas bezog sich dabei auf einen aktuellen Bericht des Landesamtes für Statistik. Danach sind im vierten Quartal des letzten Jahres 11 471 Menschen nach Thüringen gezogen, während 11 028 wegzogen. Das ergibt ein positives Wanderungssaldo von 443 Einwohnern.
Auch wenn wir im gesamten Jahr 2011 noch ein kleines negatives Wanderungssaldo hatten, folgte die jüngste Quartalszahl einem langfristigen Trend. Die Zahl der Zuzüge steigt seit 2006 wieder kontinuierlich an, nachdem sie zuvor zehn Jahre ebenso gleichmäßig gesunken ist, sagte Primas. Er verwies zugleich darauf, dass Thüringen bei ganzjähriger Betrachtung zuletzt 1996 einen Wanderungsüberschuss erzielt hat. Es muss sich nach den Worten des Fraktionsvizes nun zeigen, ob die letzten vorliegenden Quartalszahlen Vorboten einer Trendumkehr sind. Wir sollten durch attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen dazu beitragen, dass sich das freundliche Bild verstetigt.
Alleine durch mehr Zuwanderung kann der Bevölkerungsrückgang angesichts der der durchgängigen Sterbefallüberschüsse jedoch nicht ausgeglichen werden, wie Primas hinzufügte. Im letzten Quartal 2011 starben 2 849 mehr Menschen als geboren wurden. Vor diesem Hintergrund ist der kleine Wanderungsüberschuss wenig mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, so der Nordhäuser Abgeordnete.
Die Politik müsse deshalb alles daran setzen, das Ja zum Kind zu fördern. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau ist in Thüringen zwar von 0,77 im Jahr 1994 auf zuletzt 1,43 (2010) gestiegen. Das heißt aber auch: Pro Generation schrumpft die Einwohnerzahl um rund ein Viertel, sagte Primas.
Autor: nnzThüringen hat damit einen leichten Wanderungsgewinn verzeichnet, der allerdings den großen Sterbefallüberschuss nicht ausgleichen kann. Primas bezog sich dabei auf einen aktuellen Bericht des Landesamtes für Statistik. Danach sind im vierten Quartal des letzten Jahres 11 471 Menschen nach Thüringen gezogen, während 11 028 wegzogen. Das ergibt ein positives Wanderungssaldo von 443 Einwohnern.
Auch wenn wir im gesamten Jahr 2011 noch ein kleines negatives Wanderungssaldo hatten, folgte die jüngste Quartalszahl einem langfristigen Trend. Die Zahl der Zuzüge steigt seit 2006 wieder kontinuierlich an, nachdem sie zuvor zehn Jahre ebenso gleichmäßig gesunken ist, sagte Primas. Er verwies zugleich darauf, dass Thüringen bei ganzjähriger Betrachtung zuletzt 1996 einen Wanderungsüberschuss erzielt hat. Es muss sich nach den Worten des Fraktionsvizes nun zeigen, ob die letzten vorliegenden Quartalszahlen Vorboten einer Trendumkehr sind. Wir sollten durch attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen dazu beitragen, dass sich das freundliche Bild verstetigt.
Alleine durch mehr Zuwanderung kann der Bevölkerungsrückgang angesichts der der durchgängigen Sterbefallüberschüsse jedoch nicht ausgeglichen werden, wie Primas hinzufügte. Im letzten Quartal 2011 starben 2 849 mehr Menschen als geboren wurden. Vor diesem Hintergrund ist der kleine Wanderungsüberschuss wenig mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, so der Nordhäuser Abgeordnete.
Die Politik müsse deshalb alles daran setzen, das Ja zum Kind zu fördern. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau ist in Thüringen zwar von 0,77 im Jahr 1994 auf zuletzt 1,43 (2010) gestiegen. Das heißt aber auch: Pro Generation schrumpft die Einwohnerzahl um rund ein Viertel, sagte Primas.
