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So, 11:04 Uhr
12.08.2012

Wieder ein Motorradfahrer

Immer wieder weist die Polizei in dem Frühlings- und Sommermonaten auf die Gefahren für Biker im Harz und am Kyffhäuser hin. Allein in den zurückliegenden Tagen kamen zwei Biker in Nordthüringen ums Leben. Jetzt gibt es einen dritten Toten...


Ein Verkehrsunfall mit einer zunächst schwerstverletzten Person ereignete sich auf der B81 im Bereich der Eisfelder Talmühle am Samstagnachmittag, um 15:45 Uhr. Der 37jährige Kradfahrer befuhr die B81 in Richtung Ilfeld. Zwischen zwei Kurven überholte er einen PKW. Nach dem Wiedereinscheren geriet er mit seinem Motorrad Yamaha ins Straucheln und verlor die Kontrolle. In der Folge stürzte er und kam hinter einer Leitplanke schwerstverletzt zum Liegen.

Durch das außer Kontrolle geratene Motorrad, wurde das Geländer der Brücke beschädigt, das über die Bere zum Bahnhof Eisfelder Talmühle führt. Der Sachschaden beläuft sich auf einen auf etwa 6.400 Euro. Kurz vor Mitternacht verstarb der Kradfahrer an seinen schweren Verletzungen im Nordhäuser Klinikum.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
12.08.2012, 11:14 Uhr
Warum?
Warum mußte der Biker an so einer Stelle an diesem sch..... Auto überholen? War nicht genug Zeit, um vielleicht an einen Waldweg anzuhalten, zu verschnaufen und sich wieder mit neuen Elan auf die Maschine zu setzen?
Hätte man nicht einen Auto freien Moment abwarten können, damit man alleine die Kurven geniessen kann? Jetzt hat der Biker viel Zeit und wieder ist ein Kreuz mehr am Strassenrand zu sehen.
Mit traurigen Gruß
Wolfi
Bodo Schwarzberg
12.08.2012, 16:23 Uhr
Straßen von vielen Bikern missbraucht
Bei schönem, trockenem Wetter werden unsere Straßen, vor allem die kurvenreichen, von vielen Bikern zweckentfremdet: Au der B 81 oder B 85 wird dann eine Hockenheimringschleife. Rasende Motorräder sind das dominierende Geräusch im Harz - wie wir Extremwanderer bei unserer wieder erfolgreichen West-Ost-Harzquerung rund 40 Stunden lang hören konnten. Der lauernde Tod wird von den Fahrern verdrängt. Sie nötigen andere Verkehrsteilnehmer zu Schrecksekunden, zum Bremsen und zur Angst - auch un das eigene Leben. Wer nicht einmal den eigenen Tod fürchtet, die Freiheit und das Lebensgefühl anderer zugusten der eigenen Vergnügungssucht einschränkt, wer also unsere Straßen zu lebensgefährlichen Pisten degradiert, der gehört flächendeckend aus dem Verkehr gezogen. Die Verantwortlichen dürfen die ständigen Dramen nicht zugunsten geschäftlicher Bestrebungen weiterhin dulden. Ich fordere MASSIVE Kontrollen und Straßensperrungen für Biker auf der B 81, B 85 und B 4. Schnell! Und ich fordere ein differenziertes Vorgehen: Vorbildliches Verhalten im Sinne der STVO sollte belohnt und gefördert werden.
Dora75
12.08.2012, 16:35 Uhr
Wolfi65 hat Recht
Ich sehe das genause.Einfach nur Traurig und sie lernen nichts dazu.
V. Frischbier
12.08.2012, 16:59 Uhr
Was soll das?
Mein Beileid allen Angehörigen und Freunden des Verunfallten. Und sehr geehrter Herr Schwarzberg, es ist traurig, dass ein Mensch sein Leben verloren hat. Das sollte an erster Stelle nach solch einem Artikel stehen.

Dass solch ein schlimmer Unfall gleich wieder von Ihnen zu einem Rundumschlag gegen jeden Biker genutzt wird ist unmöglich. Ich weiß nicht, wie Sie zu der Erkenntnis "Rasende Motorräder sind das dominierende Geräusch im Harz" kommen, da kenne ich den Harz anders. Gleich eine komplette Gruppe von Verkehrsteilnehmern zu verdammen und auszusperren ist auch stark übertrieben.

Oder sollten sich jetzt andere Harzgenießer über total übermüdete Wanderer aufregen und dann das Wandern im Harz verbieten lassen?
Hanniball
12.08.2012, 17:15 Uhr
und noch einer...
Ich komme gerade mit meiner Familie aus dem Harz. Minuten vor uns passierte in der Nähe von Güntersberge / Alexisbad heute wieder ein Unfall mit einem Motorradfahrer. Er hat sich wohl mit einem LKW angelegt...Wir wurden umgeleitet.

Etwa 3 Stunden später wollten wir die Strasse von entgegengesetzter Stelle passieren, da war immer noch gesperrt und man erzählte uns das der Biker es nicht überlebt hat...Traurig fuhren wir nach Hause und wurden ständig von Motorradfahrern äußerst riskant überholt, und wir fuhren die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit! Uns blieb nur ein Kopfschütteln.
Bodo Schwarzberg
12.08.2012, 17:32 Uhr
@Volker Frischbier - Kommentar genau gelesen?
Zunächst einmal mein Kompliment an Sie, Herr Frischbier, weil Sie sich der nnz-Gemeinde offenbar oder zumindest möglicherweise mit Klarnamen präsentieren. Eher weniger loben kann ich Sie aber hinsichtlich Ihres Kommentars: Ich habe beileibe nicht alle Biker über einen Kamm geschoren, sondern ein konsequentes, aber differenziertes Vorgehen der Behörden gefordert.

Sie können doch nicht ernsthaft den Angehörigen eines Bikers, der laut nnz verantwortungslos gefahren ist und dadurch sein Leben verloren hat, einerseits Ihr Beileid aussprechen (was ich hiermit natürlich ach tue), andererseits aber nichts von Forderungen nach drastischen Maßnahmen gegen verantwortungslose Motorradlenker schreiben.

Läge Ihnen der tragische Tod des Bikers nämlich so schwer im Magen wir mir, dann würden Sie Konsequenzen fordern. Ansonsten halte ich Ihre Beileidsbekundung zumindest für micht Zu Ende gedacht.

Lachen musste ich über uns "müde Wanderer". - Also sehr geehrter Herr Frischbier: Der Harz-Hunderter Extrem ist traditionelll eine Veranstaltung, die sich zu schätzungsweise 95% der Wegstrecke auf Waldwegen und nicht auf Straßen abspielt. Nicht zuletzt: Warum sollten Nachtwanderer aus dem Verkehr gezogen werden?

In knapp 30 Jahren Sportwanderei habe ich noch von keinem Unfall in den mir bekannten Vereinen durch Wanderer im Straßenverkehr gehört. Ich kenne keinen Toten, den Wanderer auf dem Gewissen haben. Manche Biker haben da bestimmt keine ganz so saubere Weste. Entscheidend ist das Einhalten der STVO: Und das fordere ich von Bikern gleichermaßen wie von Radfahrern. Als Wanderer darf man auf Waldwegen zudem früh um Zwei auch mal müde sein, ohne undbedingt mit einem Kfz rechnen zu müssen.

Zudem wissen Sie, dass Fußgänger die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind, denen der Gesetzgeber gerade deswegen einen besonderen Schutz hat angedeihen lassen. Und dass ich nicht gar so müde nach zwei Nächten ohne Schlaf nicht bin, können Sie unschwer an an der Tatsache erkennen, dass ich Worte für einen Kommentar in die Tastatur hauen kann.
andreas66
12.08.2012, 17:46 Uhr
In jedem Hobby ...
oder auch Sport gibt es Vernünftige und Unvernünftige. Die Vernünftigen betreiben ihr Freizeitvergnügen eben vernünftig. Aber es gibt auch Kandidaten die ihr Hobby ausüben um sich zu beweisen. Dabei kann es nicht höher, weiter und schneller gehen. Wenn der Verunfallte zu schnell also gerast ist so war es sein Schicksal. Es war ja so gewollt. Er hat sein Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet. Von Vollsperrungen für Biker halte ich für wenig sinnvoll. Da müssen die Vernünftigen wieder drunter leiden. Mehr Geschwindigkeitskontrollen wäre das bessere Mittel. Die Polizei auch mal am Wochenende auf die Straße. Aber da wird ja auch wieder gespart.
Sportfreund
12.08.2012, 19:35 Uhr
Zur Pflicht machen
Wo doch in diesen Tagen die Diskussionen um Organspende immer lauter werden, sollten sich doch die Politiker mal Gedanken machen, ob man nicht zur Pflicht machen sollte "Wer Motorrad fahren will muss einen Organspender- Ausweis haben".
Denn mit solch einem Papier in der Tasche würde der eine oder andere vielleicht sein Motorrad anders bewegen.
Ist nur mal so ein Gedanke von mir.
Trotzdem mein Beileid den Hinterbliebenden.
Zappel
12.08.2012, 23:15 Uhr
traurig
Hallo!
Hier hat ein Mensch seine Familie?, Frau und Kinder?, seine Eltern? sein Heim verlassen und kehr nicht mehr zurück. Dies ist ein unsagbar trauriger Fakt für alle, die es betrifft! Unbekannterweise herzliches Beileid den Hinterbliebenen.

Andererseits kann ich von Erlebnissen auf der B 81 zwischen Ilfeld und Hasselfelde vom Samstag Nachmittag berichten, da stellen sich einem die Nackenhaare auf!
Ich war am Samstag Nachmittag auch auf der B 81 unterwegs und wurde mehrfach geschnitten und bedrängt von RASENDEN BIKERN.

An diesem Nachmittag machte die Polizei an zwei Stellen an der betreffenden Stelle Kontrollen, bei denen offensichtlich Biker kontrolliert wurden. Ganz besonders fiel mir eine dunkle Rennmaschine mit Fahrer in dunklen Motoradklamotten (mehr kann man ja von den Wahnsinnigen kaum wahrnehmen) und fremdem Kennzeichen auf, welcher mehrfach zwischen Radeweg (vor Hasselfelde) und Netzkater pendelte und aufs unverantwortlichste einscherte, überholte usw. Es war offensichtlich, daß dieser Biker sich einen Spaß draus machte mehrfach wie ein wahnsinniger an der Polizeikontrolle vorbeizurasen.

Dieser gewissenlose Mensch hat wohlwissend die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer herausgefordert und sein und das Leben anderer aufs Spiel gesetzt! Wenn solch ein Wahnsinniger dann unter der Leitplanke endet, kann man dies wohl kaum bedauern!
Traurig ist es nur für die Angehörigen, denn die warten am Abend vergeblich auf ihren Sohn, Vater, Ehemann, Bruder...???

So kann es an Tagen mit schönem Wetter auf den besagten Straßen nicht mehr weiter gehen, deshalb begrüße ich die Polizeikontrollen und wäre dafür, daß die Verkehrspolizei an benannten Straßen an Wochenenden noch mehr päsent wäre.

In Tanne sah ich auf einem Parkplatz zwei Biker, die sich stolz ihre Videos einer Helmkamera (oder ähnliches) auf kleinen Fotoapparaten ansahen! Auch diese Fahrer nutzen die Straßen des öffentlichen Verkehrs offensichtlich um ihr kleines privates Motoradrennen auszurichten und nahmen dabei die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bewusst in Kauf.

Wie schon mehrfach geschrieben wurde, sollte man keinesfalls alle Biker über einen Kamm scheren, aber wie kann man die wenigen schwarzen Schafe zur Einsicht bringen?
Rotschopf
13.08.2012, 06:12 Uhr
Denkt hier auch jemand nach?
Wie krank ist das eigentlich? Ein Mensch kommt bei einem Unfall ums Leben und hier trampelt man auf ihm rum und unterstellt wer weiß was alles. Es steht nirgends, dass er zu schnell war. War einer von euch dabei um sich ein Urteil bilden zu können?

Fährt einer von denen, die hier loszetern Motorrad um überhaupt halbwegs eine ähnliche Situation beurteilen zu können?
Die Berichterstattung allein zielt ja schon auf so eine Bikerhetze ab "Zwischen zwei Kurven überholte er einen PKW." Ja wo denn sonst? In der Kurve?

Sorry die PKW schleichen gerade in solchen Bereichen teilweise mit ner 30 umher. Warum sollte man die dann nicht überholen? Ihr fahrt alle brav hinter solchen Bremsern einher?

Ebenso traurig finde ich den weiteren Verlauf der Berichterstattung. Das arme beschädigte Geländer ist die Hauptsorge des Autors. Super klar so ein Geländer ist natürlich weit mehr wert als ein Bikerleben.

Mal Hirn einschalten, statt alles nachplappern gilt eigentlich überall im Leben, aber wird wohl nur noch ausser Acht gelassen. Generation Bild- Wir haben keine eigene Meinung...
Wolfi65
13.08.2012, 06:42 Uhr
Einen Fehler gemacht
Also nochmal. Der ach so unschuldige Bikerfahrer hat einen riesen Fehler gemacht und ihn mit dem Leben bezahlt. Wenn er alles richtig gemacht hätte, dann säße er noch bei seiner Familie. Somit kann er ja gar nicht so unschuldig an seinem Schicksal sein, wie hier von einem Kommentator berichtet wird.

Und dass einige Autofahrer teilweise mit dreizig Sachen die B81 herunterfahren hat auch seinen Grund. Man kann gewisse Kurven gar nicht schneller ausfahren, ohne diese zu Schneiden und die Spur der Gegenfahrbahn zu benutzen.

Dass nach so einer scharfen Kurve ein PKW nicht gleich wieder von langsam auf schnell kommt wie ein Motorrad, ist doch wohl bekannt. Also im wahrsten Sinne des Wortes mal das Gas zurück schrauben und in sich gehen. Denn: Wir vermissen Dich!
Harzer_Wolf
13.08.2012, 08:17 Uhr
Beileid
Der Familie des verunfallten Fahrers mein Beileid. Und man kann nicht jeden Motorradfahrer über einen Kamm scheren. Aber: Ich fuhr gestern mit 75 km/h in der 70 - Zone zwischen I-Berg Talsperre und Stempeda und wurde auf diesem Weg von 10!!! Motorradfahrern mit Tempo über 100 in den Kurven überholt. Noch Fragen? Damit es keine Toten mehr gibt fordere ich eine vollständige Sperre für Mottorräder im gesamten Harzgebiet! Im Interesse der leidenden Angehörigen!
Bodo Schwarzberg
13.08.2012, 08:59 Uhr
@rotschopf: Über Unfälle MUSS diskutiert werden dürfen.
Lieber Rotschopf, es ist nichts Ehrenrüriges oder Pietätloses dabei, über die Schuldfrage nach einem tödlichen Unfall nachzudenken. Selbst die Polizei VERMUTET oft, wie denn ein Unfall zustande gekommen sein könnte. Über solche Unfälle muss einfach diskutiert werden, um sie künftig möglichst zu verhindern.Zweitens: Die Zahl tödlicher Bikerunfälle und tödlicher Verkehrsunfälle überhaupt, ist laut Statistik bundesweit erstmals seit langem gestiegen. Sich hier die Augen zu verkleistern, wäre sogar grob fahrlässig.
Drittens: Der Biker, um den es hier geht, hat entspr. dem Bericht zwischen zwei Kurven überholt. Natürlich soll zwischen zwei Kurven überholt werden und nicht in der Kurve. Zufälligerweise kenne ich abeer die Unfallstelle: Wer dort überholt, der gefährdet sich und andere. Dort auf die Gegenspur zu fahren, ist hoch riskant. Um das zu sagen, muss man kein Zeuge des Unfalls gewesen sein. Und nicht zuletzt: Die Warnschilder an die Biker hinter Ilfeld hat man eben für die vielen riskant fahrenden Biker aufgestellt ("Wir vermissen Dich...) und nicht für die Autofahrer. Sie stehen dort, weil es auf den Strecken schon zu viele Tote und schwerverletzte Motorradfahrer gegeben hat. Darüber aber schreibt Rotschopf nichts.
Aber ich will auch die Autofahrer keinesfalls in Schutz nehmen: Sie sollten genauer hinschauen, auch wenn sie auf den ersten Blick nichts sehen. Motorräder sind schnell und klein. Viele werden einfach übersehen und es kracht. Gegenseitig sich in den anderen hineinversetzen, würde hier helfen.
Und dann noch die Schleicher: Ich weiß von verschiedenen Flachländern, dass sie sich nicht trauen, bei erlaubten 80, auch 80 zu fahren, wenn die Strecke kurvenreich ist. Die Folge: Verkehrsbehinderung. Wer Angst davor hat, sich mit seinem Auto in einer angemessenen Geschwindigkeit auf kurvenreichen Strecken im Harz zu bewegen, der sollte an sich arbeiten. Schleichen in kurvenreichen Abschnitten ist übrigens genauso strafbar wie Rasen.
Hans Dittmar
14.08.2012, 23:04 Uhr
Manche Kommentatoren sollten mal bei einen Bikertreffen theilnehmen
Ich bin Motorradfahrer und kein Raser! Zahlreiche Motorradfahrer sind unterwegs, und einige sehr riskant die meisten aber sicher! Vorab möchte sagen, wie einer stirbt bleibt dahin gestellt, es ist einfach nur traurig.

Nicht jeder schwere Unfall eines Motorradfahrers ist auf seine Schuld zurück zuführen. Viele Autofahrer bringen Motorradfahrer in Gefahr weil sie z.B. nicht berücksichtigen, das auch ein Biker die ganze Straßenbreite benötigt, so in Kurven. Wenn ich in eine Kurve fahre benötige ich durch die Schräglage die Fahrbahnbreite. Nicht selten bin ich hier ins straucheln gekommen, weil Autos im Gegenverkehr die Kurven geschnitten haben. Während der böse Motorradfahrer dabei aus seiner Bahn geschmissen wird ist der Autofahrer auf und davon. Zurück bleibt der sogenannte verallgemeinerte Raser, der böse Biker.

Appropo Spenden von Körperteilen, wenn Pflicht, dann bitte auch alle Wintersportler, Radfahrer, Bergsteiger und Extremsportler.

Ansonsten kann man den Kommentadoren nur danken, die mit Recht darauf hinweisen, dass viele schreiber sich hier im Ton vergreifen.
Retupmoc
15.08.2012, 08:01 Uhr
Kinder
Ich gebe Ihnen völlig Recht @ Dittmar bis zu dem Punkt: Wie groß ist der Aufschrei, wenn der rasende Motorradfahrer statt sich selbst ein Kind am Straßenrand umfährt? Es gibt Zeitgenossen, die fordern in den Ortschaften Tempo 30. Dann fordere ich in den kurvenreichen Strecken im Harz oder Kyff auch Tempo 30 wegen der möglichen Gefährdungen und den vielen Toten. Würde Ihnen das als Mottorradfahrer so passen Herr Dittmar? Ich fahre mit Ihnen sofort zum Verkehrsminister nach Erfurt und wir klären das. Natürlich fahren wir Bahn.
andreas66
15.08.2012, 08:27 Uhr
Herr @Hans Dittmar
das habe ich das mit den Bikertreffen. Bin bis 2008 Motorrad gefahren, eine 535-er Virago und dann eine 650-er DragStar. Musste dann das Hobby aus gesundheitlichen Gründen das Hobby aufgeben. Leider. Ich war auf vielen Bikertreffen und habe somit an vielen Ausfahrten teilgenommen. Da wird meistens relativ langsam in Kolonne gefahren. Da gab es schon einige die sich beweisen wollten und sind an der Kolonne vorbei gerast. Zu Hause haben wir uns dann regelmäßig Sonntags in der Gruppe getroffen und einige Touren unternommen. Was wir da manchmal erlebt haben, das haben schon einige der Vorkommentatoren erläutert. Da wurden wir meistens im Harz selbst in der Kurve von anderen Bikern (Rasern) überholt. Ein Hineinwechseln in unsere Abstände untereinander war keine Seltenheit. War dann selbst froh wieder gesund daheim zu sein. Wer immer die richtige Geschwindigkeit wählt und alles andere beachtet der kommt stets wieder nach Hause und seine Familie begrüßen. Ausnahmen gibt es ja immer wieder (siehe oben).
-----7
20.08.2012, 19:31 Uhr
Meine Schwester...
... hätte vor kurzem auch fast einen Unfall gehabt, weil sie sich von so einem Biker in der 30er Zone erschrocken hatte. Würde dort ein Baum stehen, hätte sie ihn mit dem Auto erwischt.

Solche Raser haben bei mir kein Bedauern, und ich finde es auch wichtig, dass hier diskutiert wird, auch wenn dabei nicht alle Biker gemeint sind.

Aber die Biker zur Organspende zu verpflichten, halte ich nun doch für übertrieben.
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