Fr, 19:11 Uhr
24.08.2012
Unterricht ist langweilig – von wegen!
Über die Grabung an der Burg Straußberg hatte kn bereits berichtet. Unterstützung erhält man durch Schüler aus Hamburg, die das Ganze noch als Lerntätigkeit auffassen...
Außerschulische Lernorte gegen Unterrichtsfrust, so könnte man das auch nennen. Gelebte Unterrichtsinhalte statt schnöder Buchseiten. Was Schüler sonst nur aus dem Geschichtsunterricht kennen wird zu erlebter Wirklichkeit.
Als sogenannte Challenge-Days erleben 20 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Rissen aus Hamburg mittelalterliche Wirklichkeit auf einer Burg mitten in Thüringen. Damit die 12-14jährigen Jugendlichen Geschichte live erleben können, erleben sie ganz praktisch bauhistorische und archäologische Forschungen auf der Burg Straußberg bei Sondershausen. Dort werden sie für 12 Tage schlafen, essen und ausgraben.
Kurz: leben. Es gilt, unter fachlicher Anleitung von Spezialisten alte Kellergemäuer, Tonscherben und Grundmauern freizulegen. Auch metallene Gegenstände aus einer ehemaligen Schmiede dürften die Gemüter der Schüler erhitzen lassen. Eine der Aufgaben wird auch das Finden eines verschütteten Kirchenfensters der eingestürzten Kapelle sein. Ob die Hamburger Schüler diesen Herausforderungen gewachsen sind und welche Entdeckungen sie in diesen Tagen noch alles machen werden, bleibt spannend.
Das Projekt wird von Peter Steinhardt, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Burg Straußberg e.V. und Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kyffhäuserkreises und vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar, fachlich betreut.
Autor: khhAußerschulische Lernorte gegen Unterrichtsfrust, so könnte man das auch nennen. Gelebte Unterrichtsinhalte statt schnöder Buchseiten. Was Schüler sonst nur aus dem Geschichtsunterricht kennen wird zu erlebter Wirklichkeit.
Als sogenannte Challenge-Days erleben 20 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Rissen aus Hamburg mittelalterliche Wirklichkeit auf einer Burg mitten in Thüringen. Damit die 12-14jährigen Jugendlichen Geschichte live erleben können, erleben sie ganz praktisch bauhistorische und archäologische Forschungen auf der Burg Straußberg bei Sondershausen. Dort werden sie für 12 Tage schlafen, essen und ausgraben.
Kurz: leben. Es gilt, unter fachlicher Anleitung von Spezialisten alte Kellergemäuer, Tonscherben und Grundmauern freizulegen. Auch metallene Gegenstände aus einer ehemaligen Schmiede dürften die Gemüter der Schüler erhitzen lassen. Eine der Aufgaben wird auch das Finden eines verschütteten Kirchenfensters der eingestürzten Kapelle sein. Ob die Hamburger Schüler diesen Herausforderungen gewachsen sind und welche Entdeckungen sie in diesen Tagen noch alles machen werden, bleibt spannend.
Das Projekt wird von Peter Steinhardt, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Burg Straußberg e.V. und Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kyffhäuserkreises und vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar, fachlich betreut.