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Di, 14:51 Uhr
04.09.2012

Klimawandel wird teuer

Die Städte stehen durch den Klimawandel vor großen Herausforderungen. Sie halten einen besseren Schutz der Bevölkerung vor Hitze und anderen Risiken in Folge des Klimawandels für nötig. Der Deutsche Städtetag hat heute ein Positionspapier mit Empfehlungen an die Städte veröffentlicht...


Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, erklärt dazu: "Die unmittelbaren Folgen des Klimawandels wie Extremtemperaturen, Starkregen, Dürreperioden und Stürme führen in Zukunft in den Städten zu höheren gesundheitlichen Risiken für die Menschen. Hitzetage und Tropennächte belasten vor allem alte Menschen, chronisch Kranke und Kinder. Außerdem ist mit deutlich mehr Schäden zu rechnen, etwa an städtischen Gebäuden, an Straßen oder in Parkanlagen. Das zwingt die Städte schon jetzt zum Handeln - trotz knapper Kassen."

Schon jetzt leisten viele Städte einen wichtigen Beitrag um die klimaschädlichen CO2-Emissionen zu verringern, zum Beispiel durch den Einsatz erneuerbarer Energien und Energieeinsparung, durch energetische Gebäudesanierung oder mit der Förderung umweltfreundlicher Verkehrsträger. Der Klimawandel lässt sich damit jedoch allenfalls verlangsamen. "Parallel zu den vielerorts erfolgreichen Klimaschutzmaßnahmen müssen die Bemühungen der Städte künftig noch stärker darauf zielen, die Folgen des Klimawandels zu minimieren. Dafür ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen erforderlich", so Articus.

Dazu zählen beispielsweise die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes, die stärkere Berücksichtigung des Klimawandels bei der Stadtplanung und bei der städtischen Gesundheitsvorsorgung. "Um ältere Menschen bei lang anhaltenden Hitzewellen wirklich zu erreichen, helfen beispielsweise Netzwerke ambulanter Versorgung", sagt Articus.

Für Stadtplaner wiederum wird es nach Einschätzung des Städtetages wichtiger, neben einer immer dichteren Wohnbebauung in Großstädten gleichzeitig für so genannte Kaltluftschneisen, Freiflächen und neue Grünachsen zu sorgen. Nur sie ermöglichen einen ausreichenden Luftaustausch und verhindern damit überhitzte städtische Bereiche, so genannte "Wärmeinseln". Weiterer Anpassungsbedarf besteht außerdem beim Hochwasserschutz, bei der Erweiterung städtischer Kanalnetze für Starkregen, bei der Begrünung von versiegelten Flächen und Dächern oder bei der Erneuerung des Straßen- und Wegenetzes beispielsweise mit helleren, weniger Wärme speichernden Belägen.

Um die Vielzahl der notwendigen Einzelmaßnahmen zu koordinieren, empfiehlt der Deutsche Städtetag seinen Mitgliedsstädten eine Koordinierungsstelle. Sie kann sämtliche beteiligten Akteure in der Stadt einbinden und den Anpassungsprozess ganzheitlich koordinieren. Articus weiter: "Die erforderlichen zusätzlichen Investitionen können die Städte allein nicht aufbringen. Für einen wirksamen Klimaschutz und für eine aktive Schadensbegrenzung müssen Bund und Länder die Städte noch stärker finanziell unterstützen."
Autor: red

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Kommentare
Harzer_Wolf
04.09.2012, 15:37 Uhr
Die Mär
"Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, erklärt dazu: "Die unmittelbaren Folgen des Klimawandels wie Extremtemperaturen, Starkregen, Dürreperioden und Stürme... "


Die Extremtemperaturen sind u.a. darauf zurückzuführen, das man die Städte immer weiter verbaut und sich damit die Temperatur auch nachts nicht unter die 20 Grad Marke bewegt. Das ist jedoch kein Klimawandel, sondern vom Menschen künstlich hervorgerufene Speicherung der Wärme. Das gleiche gilt, wenn man Böden so beackert, das diese kein Wasser aufnehmen und dann wie zuletzt im LK geschehen, sich die braune Brühe über die Straßen ergiesst. Auch das ist menschengemacht und kein Klimawandel. Und die Stürme in den USA oder vor der Küste Mexikos gab es schon immer. Wie wäre es, wenn die deutschen Städte mehr grün bekommen, weniger Hochhäuser und vor weniger Durchgangsverkehr? Klimawandel ist doch ein geiles Schlagwort, um die eigenen Unzulänglihkeiten zu vertuschen.

Für den LK bedeutet das zum Beispiel...

den Neubau des Brunnens im Rosengarten, Anpflanzung neuer Bäume für gefällte Bäume ( wie war das noch in der Leimbacher Str. ), keinen LKW-Verkehr zur Bioanlage usw.
Eckenblitz
04.09.2012, 16:01 Uhr
Die Schuldfrage
Wer ist denn Schuld an den Debakel, sind es die Bürger, oder die Wirtschaftsbosse und Politiker?

Schauen wir uns nur den Schund rund um den Berliner Flughafen an, ich glaube das zeigt sehr deutlich wo die Verursacher sitzen.
frank der 1.
04.09.2012, 16:15 Uhr
Harzer Wolf
wie Recht du hast. Momentan wird alles gegen eine vernünftige Umweltpolitik getan. Die Wälder im Kreis NDH werden abgemäht. Im Zuge dessen werden autobahnähnliche Strassen in den noch vorhandenen Wald geschlagen. Monokulturen sieht man nur noch auf den Feldern ((Raps, Mais). Es wird sofort wieder Lebensmittelpreise wegen schlechter Ernten teuerer. Es werden wertvolle Ländereien für diesen Wahnsinn geopfert. Man sieht auch immer mehr auf landwirtschaftlichen Nutzflächen Solaranlagen. Anstatt Nahrungsmittel wird jetzt Strom produziert.

An einem Beispiel möchte ich mal die Profitgier der sogenannten Ökobransche zeigen. Stichwort Helbetal dieses Wunderschöne Naturgebiet wird momentan zur Aussaat vorbereitet. Naturwiesen gibt es nicht mehr. Auf dem Berg Helbeburg gab es mal sturmgebeugte alte Baumbestände. Nach dem sie gefällt wurden sah man die vielen Baumhöhlen. Natürliche Höhlen für Fledermaus und Co. Sieht man diese gut organisierte Naturzerstörung fragt man sich wieder wo sind die Grünen, Bund und die anderen sogenannten Naturschützer.

ÖKOLOGIE HÖRT AUF WO PROFIT BEGINNT!!!!
W.Roßmell
04.09.2012, 16:46 Uhr
Umsonst ist nichts zu haben, aber...
genau so sehe ich das auch wie frank der 1.: Ökologie hört auf, wo der Profit anfängt! Und leider ist das überall feststellbar und leider auch hier in Nordhausen "live" zu erleben, wie Harzer_Wolf es auch festgestellt hat! Man setzt sich dort wo man entscheidet, dort wo die Politik regiert über alles was Gewinn verspricht hinweg und entscheidet eben über die Köpfer der eigenen Bürger hinweg! Man braucht sich nicht zu wundern, wenn wir uns am Ende selbst zum Untergang "abschlachten"! "Die Welt braucht nicht die Menschen, aber wir Menschen brauchen die Welt" und wenn wir es weiter so treiben, bekommen und erleben wir die Quittung häufiger und zeitnaher, als uns lieb ist! Deshalb bleibt sachlich und ehrlich beim Klimawandel und laßt nicht die Profitgier vor dem Erhalt der Lebensqualität der Menschen stehen! Im Moment scheint es aber leider so...
Bodo Schwarzberg
04.09.2012, 22:55 Uhr
Nordhäuser Scheuklappen im Klimawandel
Der Städtetag setzt auf Anpassung an etwas, dass uns mittelfristig die Existenz kosten könnte. Lassen Sie sich, liebe nnz-Leser, diesen Satz ruhig einmal auf der Zunge zergehen. Diese Leute mögen offenbar nicht sehen, dass bereits die Anpassung ein Schritt in den Abgrund ist, - eben weil sie ihm den Weg erleichtert - durch dessen indirekte Legitimation. Der Bevölkerung weis zu machen, man könne sich an etwas anpassen, dass unsere grundlegenden Lebensbedingungen aus den Angeln hebt, müsste strafrechtlich verfolgt werden. Diese Argumentation darf niemals losgelöst von ECHTEN Einsparungen unserer endlichen Ressourchen getätigt werden! Dabei ist Anpassung nicht Dasselbe wie Energieeinsparung in absoluten Zahlen! So wurde nachgewiesen, dass das Glühbirnenverbot nicht zwangsläufig auc zu Energieeinsparungen führt. Der Mensch kompensiert den Spar-Effekt durch mehr Konsum, z.B. von sparsamen Geräten, oder durch ein Mehr an angeschalteten Geräten. Ein wirkliches Zurückschraiben des Wohlstandes tut bitter Not und wurde bereits von Ökonomen als unausweichlich angesehen. Da aber der Durchschnittsbürger so weit nicht denkt, so die Ökonomen, geht das nur über den Geldbeutel. Ich warte und hoffe auf masssive Anhebung und Neueinführung von Verbrauchssteuern.
In Nordhausen wird bezüglich Klimawandel eine kurzsichtige, antiquierte Provinzpolitik betrieben, die mit dem Gebiet der Stinde, "Global denken, lokal handeln", nichts gemein hat. Schon vor längerer Zeit forderte ich statt des neuen Shoppingtempels eine Parklandschaft - schon weil wir gar nicht wissen können, was uns der Klimawandel noch an Hitzerekorden bringt.
Dr. Zeh mag genauso wenig die Zusammenhänge zwischen dem Bau von Straßen und Betrieben und der globalen ökologischen Entwicklung sehen. Das erschüttert mich und macht mir Angst. Und ich hoffe, dass die Bevölkerung endlich mündig wird: Indem sie sieht, wie sehr sie unter politischer Anleitung und Verblendung an dem Ast sägt, auf dem sie selbst sitzt und ihre Kinder offenbar sitzen lassen möchte..
Harzer_Wolf
05.09.2012, 08:05 Uhr
Schlagworte
Guten Morgen Herr Schwarzberg, da haben wir es wieder das alternative Schlagwort Klimawandel. Irgendwo( ich glaube in der TA ) habe ich gestern gelesen, das man nur Schlagworte häufen soll, dann glaubt der Mensch alles. Es gibt keinen Klimawandel Herr Schwarzberg. Die Erde hat bestimmte Zyklen die von einer Eiszeit bis hin zu wärmeren Perioden reichen. Das war schon immer so. Der Neandertaler kannte das, Jesus Christus und Kaiser Nero auch und natürlich Luther, Marx und Captain Custer. Und da gab es noch keine Autos, Flugzeuge und Biomethangasanlagen. Wieso aber war nun zu bestimmten Zeiten das Klima auf der Erde um einiges wärmer? Natürlich gab es auh Naturkatastrofen, erinnert sei zum Beispiel an den Ausbruch des Krakatau, der sogar in Europa dafür sorgte, das durch die fehlende Sonneneinstrahlung die Temperatur in den Keller ging. Und natürlich - auch der Mensch in seiner Maßlosigkeit beim Konsum sorgt dafür, das es der Umelt nicht gut geht. Denken wir an die abgeholzten Regenwälder, denken wir an Bomben die täglich auf dieser Welt fallen usw. Aber Herr Schwarzberg, wie gesagt es gibt auch durchaus seriöse Wissenschaftler, die nicht an die Klimalüge glauben. Der angebliche Klimawandel dient einzig und allein dazu, das einige Konzerne ( wie Stromanbieter, Mineralölkonzerne und natürlich auch die Wissenschaftler selbst ) ein fettes Geldbörschen haben. Nicht zu vergessen die Staaten ( meistens westliche Länder, geführt von Kapitalisten ) die durch erhöhte Steuer gut verdienen. Und bitte veröffentlichen Sie jetzt hier nicht Papiere von Experten für den KW - ich könnte genauso viele veröffentlichen, die sich dagegen aussprehen. Der geneigte Leser kann ja mal unter " Klimalüge " im Internet googeln.
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