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Mi, 07:53 Uhr
05.09.2012

Wieder Tag des GeoTops

Auch dieses Jahr finden wieder zahlreich Veranstaltungen zum Tag des GeoTops 2012 im Kyffhäuserkreis statt. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier einige Tipps.


Logo (Foto: Naturpark Kyffhäuser) Logo (Foto: Naturpark Kyffhäuser)

16.9.2012
Exkursion zum Wipperdurchbruch bei Seega
Exkursionsführer: Dipl. Geologe G. Braniek, Kromsdorf
Route: Seega, Arensburg, Kapellmühle, Günserode, Kohnstein
Treffpunkt: 10.00 Uhr, ehemalige Jagdgaststätte in Seega

Zwischen Seega und Günserode verläuft ein cañonartiger Taleinschnitt des kleinen Flusses Wipper zum Südrand der Hainleite. Das Landschaftsbild wirft die Frage auf, wieso die Wipper an dieser Stelle den Höhenzug der Hainleite durch brach.
Warum floss sie nicht direkt ins Frankenhäuser Tal, von dem sie bei Göllingen nur eine etwa 20 Meter hohe Sandsteinschwelle trennt? Als sich jedoch Teile der Landschaft erhoben, grub sich der Fluss entlang seiner ursprünglichen Form immer tiefer in das entstehende Gebirge. Durch den so entstandenen Wipperdurchbruch führten später die Heer- und Handelswege.

Wipperdurchbruch (Foto: Naturpark Kyffhäuser) Wipperdurchbruch (Foto: Naturpark Kyffhäuser)

Von der Arnsburg konnte genau beobachtet werden, wer durch den Wipperdurchbruch reiste. Auf der stets umkämpften Burg, die 1116 erstmals erwähnt wurde, residierten viele Herren. Die Thüringer Landgrafen, die Grafen von Hohnstein und die Grafen von Schwarzburg ließen die Festung ausbauen, bis sie während des Bauernkrieges endgültig zerstört wurde.


16.9.2012
Wanderung auf die Sondershäuser Kalihalde mit Erläuterungen
Treffpunkt: GSES Parkplatz 10 Uhr
Evtl. regensichere Kleidung einplanen

EKULTIVIERUNG EINER HALDE DES EHEMALIGEN KALIBERGBAUS, Führung auf die Kalirückstandshalde in Sondershausen

16.9.2012
Thema: Halden- und Salzwiesenführung
Dauer: ca. 2 Stunden
Beginn: 10.00 Uhr
Die Führung übernimmt Dr. Jürgen König
Treffpunkt: GHB GmbH, Kaliwerk 8, (an der Waage), 06571 Roßleben


Führung auf die Kalirückstandshalde und die südlich gelegenen Salzwiesen -
dargestellt werden die Zusammenhänge von Geologie (zechsteinzeitliche Salzvorkommen, Auslaugung, Austritt von Sole), der Bergbautätigkeit des Menschen (Kalirückstandshalde)
und die Bedeutung der Flächen als überaus wertvolle Biotope.
Die Besucher sind herzlich eingeladen zu einer Wanderung zu den Versuchsflächen auf der Halde. Mit der langfristigen Begrünung und Gestaltung der ehemaligen Bergbaufolgelandschaft entstanden langfristige Lehr- und Untersuchungsobjekte.
Anschließend wird eine Begehung auf den wahrscheinlich natürlichen Salzwiesen südlich der Halde angeboten. Gezeigt wird eines der artenreichsten Gebiete Europas. Die Vorkommen alter und neuer Tier- und Pflanzenarten im Mittleren Unstruttal, insbesondere die Salzpflanzen (Halophyten), sind nur vergleichbar mit den Esperstedter Salzwiesen.


Wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk (es geht durch Wiesen und ansumpfiges Gelände) erforderlich
Autor: khh

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