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Mo, 08:59 Uhr
24.09.2012

kn-Forum: Pro Ortsumgehung!

Das Thema Ortsumgehung Bad Frankenhausen polarisiert. Nach einer Stellungnahme der CDU und der SPD erreichte ein weiterer Leserbrief kn...

Am Freitag gab es bereits Stellungnahmen zu diesem Thema, unter Für Ortsumgehung und Für Ortsumgehung (2)?

An die Adresse der zweiten Stellungnahme richtet sich der Leserbrief, der kn erreichte:


Sehr geehrter Herr Knischka,

nicht nur den CDU-Mitgliedern, nein auch dem parteilosen Bürger unserer Stadt stellt sich nach ihrem Statement die Frage: Wie polemisch kann man als SPD-Stadtrat eigentlich noch auf einen Leserbrief der CDU reagieren.



Einige Mitglieder und auch der Bürgermeister selbst, sind mit dem Vorwurf der Polemik ganz schnell in den Startlöchern. Wie nun gerade Sie die Polemikkeule durch die Luft schleudern, lässt mich schlussfolgern, dass die SPD äußerst dünnhäutig geworden ist und selbst froh ist bei den Bürgern der Stadt und der Ortsteile wahrgenommen zu werden.



Sie haben es übrigens richtig erkannt – ja, schon wieder das Thema Umgehungsstraße aus dem Wahlprogramm des Bürgermeisterkandidaten Sören Schobeß. Schon komisch und für Sie ungewohnt, dass sich ein Kandidat nach der Wahl mit den Themen beschäftigt, die ihn auch im Wahlkampf beschäftigt haben, oder?



Die Entscheidung der Landtagsfraktion gegen die Kyffhäuserbahn, verbunden mit ihrer der Frage wie weltfremd man eigentlich sein kann, ist in meinen Augen anmaßend und entbehrt jeglichen Kommentars. Gerade Sie sollten in ihrer Position als Geschäftsführer des Tourismusverbandes nicht mit Pauken und Trompeten über dieses Thema diskutieren, da man von Ihnen in den letzten Jahren zu diesem Sachverhalt nicht viel gehört hat, leider!

Das sich eine Ortsgruppe einer Partei nicht mit einer Landesregierung einigt, ist leider in der heutigen Zeit nicht ungewöhnlich und dürfte auch Ihnen nicht unbekannt sein.

Auch bei der Dringlichkeitsfrage, sollte man über den Tellerrand hinaus schauen. Der Tourismusverband und die Stadt werden ja wohl hoffentlich den Sinn hinter einer solchen Umgehungsstraße erkennen? Das solch eine Maßnahme negative Auswirkungen auf Kur, Tourismus und Gewerbe haben, ist ein Ammenmärchen und sollte von Ihnen nicht missbraucht werden um parteipolitische Spielchen zu spielen. Gerade Sie in ihrer Position haben ja das Ziel so viele Touristen wie möglich in unsere Heimatstadt zu holen. Eine Umgehungsstraße, die ohne Frage die Verkehrslage in der Stadt beruhigt, macht Bad Frankenhausen sowohl für Kurgäste, Touristen aber auch für uns Bürger lebenswerter. Der Durchgangsverkehr bringt der Stadt nichts Erwähnenswertes und das wissen Sie auch genau. Ich glaube auch nicht, dass Sie die Frage bei den Bürgern schon gestellt haben, wie sie dazu stehen. Auch hier zeigt sich nämlich durchaus, dass viele Bürger dieser Stadt sehr wohl einen Sinn in einer möglichen
Umgehungsstraße sehen, im Gegensatz zu Ihnen, leider!

Aber das wird Sie und ihre Fraktion nicht sonderlich stören, denn die quälend schleppend verlaufende Rettungsaktion der Oberkirche wird ja auch seit nunmehr vielen Monaten voran getrieben, obwohl der Bürgermeister ja selbst schon erkannt und bestätigt hat, dass die Mehrheit der Frankenhäuser mittlerweile hinter dieses Thema nur zu gern einen Haken machen würde. Aber einen solchen Fehler einzugestehen fällt nun einmal schwer und daher wird einfach auf Gedeih und Verderb weiter gemacht ohne Rücksicht auf Verluste und jeder der öffentlich Kritik an dem Projekt übt wird sofort zur Ruhe aufgefordert und als Nörgler abgestempelt.


Der Hintergrund für die Frage nach der Umgehungsstraße stellte sich aus dem neuen veröffentlichten fortgeschriebenen Raumordnungsplan Nordthüringen, in welchem die Umgehungsstraße wie auch die Kyffhäuserbahn von vordringlicher Bedeutung dargestellt worden.

Auf die Frage ob die Umgehungsstraße notwendig ist oder nicht, müsste dann die Frage gestellt werden, ob die Mitglieder der Planungsgruppe Nordthüringen in unverantwortliche Weise über einen Plan beschlossen haben, der nach Meinung von Ihnen vollkommen an der Realität vorbei geht. Aber hier vielleicht auch mal der Hinweis, dass moderne Infrastruktur auch für den Tourismus unerlässlich ist.


Und zu guter Letzt werfen Sie dann noch die Frage nach Verantwortung gegenüber dem Steuerzahler in den Ring. Sehr interessant, wenn man bedenkt, wie sich der Zustand des Stadtsäckels in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich die SPD in den letzten Jahren gefragt hat, ob ich mit den Ausgaben für Oberkirche, Solewasservitalpark, Museum usw. einverstanden bin. Also werfen Sie bitte nicht die Frage nach der Verantwortung gegenüber dem Steuerzahler in den Raum. Wer im Glashaus sitzt ……….!


Mich als Bürger der Stadt regt einfach nur noch auf, dass man anscheinend innerhalb der Fraktionen nicht fähig ist, konstruktiv miteinander zu reden und nur darauf bedacht ist, den Anderen in ein schlechtes Licht zu rücken. Und diese Attacken kommen nicht selten von Ihnen bzw. anderen Mitgliedern ihrer Fraktion, leider!

Steffen Kobrow

Autor: khh

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