Di, 19:43 Uhr
25.09.2012
Wiedersehen macht Freude?
Das dachten sich bestimmt die Handballer vom SV Einheit Sondershausen und vom FSV Eintracht Eisenach. Denn innerhalb von acht Tagen sahen sich die Akteure zwei Mal auf dem Spielfeld. Vor dem Spiel machte man schnell noch das Mannschaftsfoto. Ob man hinterher auch so strahlte?
Die Sondershäuser zogen dabei auch in dem Spiel den Kürzeren. Was vor einer Woche im Pokal noch recht deutlich aussah (25:20), wirkte beim Verbandsligasaisonstart wie ein Krimi.
Bei den Sondershäusern fehlten beide Kreisspieler verletzungsbedingt, dies wird sich in der kommenden Woche wohl kaum ändern. Eine Baustelle, die Trainer Ralph Thormann vor einige Schwierigkeiten stellte, denn das eingespielte System konnte so nicht richtig aufgehen - also musste man improvisieren.
Von Beginn an sahen die ca. 25 Zuschauer in der Dreifelderhalle einen offenen Schlagabtausch. Kaum brachte sich ein Team in Front, zog der Gegner gleich und konnte mit etwas Glück selbst in Führung gehen - für einen kurzen Zeitraum. Die Eisenacher fanden immer wieder über die Außenpositionen freie Räume und nutzten diese wie schon im Pokalspiel konsequent aus. Zu schläfrig spielten die Sondershäuser in der Deckung und boten so manche Lücke regelrecht an. Im Angriff sah es stellenweise besser aus, als noch vor acht Tagen aber so richtig rund lief es auch dieses Mal nicht. Zwar hatte man mit Michael Döhrer noch eine Alternative im Rückraum, doch in den ersten Spielminuten hatte auch er noch leichte Ladehemmungen. Zum Pausenpfiff trennte beide Teams ein 13:13-Unentschieden.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es auch keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Die Gäste nutzten die Hinausstellung von Christian Gerlach (38.) um sich kurz abzusetzen - 19:17. Diese Führung war aber auch nicht von langer Dauer 19:19 (41.). Das Schiedsrichtergespann Kunze und Knolle deuteten eine Handbewegung des Rückraumspielers als Beleidigung und schickten ihn sofort zum duschen. Zuvor war er ungerechter Weise mit einer Zeitstrafe zu einer Denkpause auf die Bank geschickt worden - doch diese wird nun auf mindestens ein bis zwei Spiele verlängert.
Die Sondershäuser mobilisierten noch ein Mal alle Kräfte und hielten den Eisenacher stand. In der letzten Spielminute hatten die Eisenacher mehr Glück und gingen kurz vor Schluss in Führung. Zwar fand Marcus Weise noch ein Mal eine Lücke, scheiterte jedoch an Eisenachs Schlussmann. Mit dem Abpfiff ließen die Spieler nur die Köpfe hängen und blickten entmutigt auf die Anzeigetafel.
THV Verbandsliga III: SV Einheit Sondershausen - FSV Eintracht Eisenach 27:28
Ein Remis wäre nach dem Spielverlauf her gerechtfertigt gewesen, nur leider fehlte ein wenig Glück dazu. Kämpferisch waren die Sondershäuser auf dem Feld, nur leider waren sie nicht ganz so abgeklärt wie ihre Kontrahenten.
Die meisten Treffer erzielten Michael Döhrer (8) und Matthias Bornemeier (5). Am kommenden Samstag führt die Reise zur Spielgemeinschaft Gotha/Goldbach/Hochheim III. Den Gegner kann man absolut nicht einschätzen und so wartet eine weitere große Unbekannte auf die Sondershäuser.
Einheit Sondershausen spielte mit: Jakob, Barth - Gerlach (4), Weise (3), Köhler, Graw (1), Bornemeier (5), Hohlbein (2), Döhrer (8), Lenk (1), Kohl (3); Zuschauer: 25.
David Barth
Autor: khhDie Sondershäuser zogen dabei auch in dem Spiel den Kürzeren. Was vor einer Woche im Pokal noch recht deutlich aussah (25:20), wirkte beim Verbandsligasaisonstart wie ein Krimi.
Bei den Sondershäusern fehlten beide Kreisspieler verletzungsbedingt, dies wird sich in der kommenden Woche wohl kaum ändern. Eine Baustelle, die Trainer Ralph Thormann vor einige Schwierigkeiten stellte, denn das eingespielte System konnte so nicht richtig aufgehen - also musste man improvisieren.
Von Beginn an sahen die ca. 25 Zuschauer in der Dreifelderhalle einen offenen Schlagabtausch. Kaum brachte sich ein Team in Front, zog der Gegner gleich und konnte mit etwas Glück selbst in Führung gehen - für einen kurzen Zeitraum. Die Eisenacher fanden immer wieder über die Außenpositionen freie Räume und nutzten diese wie schon im Pokalspiel konsequent aus. Zu schläfrig spielten die Sondershäuser in der Deckung und boten so manche Lücke regelrecht an. Im Angriff sah es stellenweise besser aus, als noch vor acht Tagen aber so richtig rund lief es auch dieses Mal nicht. Zwar hatte man mit Michael Döhrer noch eine Alternative im Rückraum, doch in den ersten Spielminuten hatte auch er noch leichte Ladehemmungen. Zum Pausenpfiff trennte beide Teams ein 13:13-Unentschieden.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es auch keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Die Gäste nutzten die Hinausstellung von Christian Gerlach (38.) um sich kurz abzusetzen - 19:17. Diese Führung war aber auch nicht von langer Dauer 19:19 (41.). Das Schiedsrichtergespann Kunze und Knolle deuteten eine Handbewegung des Rückraumspielers als Beleidigung und schickten ihn sofort zum duschen. Zuvor war er ungerechter Weise mit einer Zeitstrafe zu einer Denkpause auf die Bank geschickt worden - doch diese wird nun auf mindestens ein bis zwei Spiele verlängert.
Die Sondershäuser mobilisierten noch ein Mal alle Kräfte und hielten den Eisenacher stand. In der letzten Spielminute hatten die Eisenacher mehr Glück und gingen kurz vor Schluss in Führung. Zwar fand Marcus Weise noch ein Mal eine Lücke, scheiterte jedoch an Eisenachs Schlussmann. Mit dem Abpfiff ließen die Spieler nur die Köpfe hängen und blickten entmutigt auf die Anzeigetafel.
THV Verbandsliga III: SV Einheit Sondershausen - FSV Eintracht Eisenach 27:28
Ein Remis wäre nach dem Spielverlauf her gerechtfertigt gewesen, nur leider fehlte ein wenig Glück dazu. Kämpferisch waren die Sondershäuser auf dem Feld, nur leider waren sie nicht ganz so abgeklärt wie ihre Kontrahenten.
Die meisten Treffer erzielten Michael Döhrer (8) und Matthias Bornemeier (5). Am kommenden Samstag führt die Reise zur Spielgemeinschaft Gotha/Goldbach/Hochheim III. Den Gegner kann man absolut nicht einschätzen und so wartet eine weitere große Unbekannte auf die Sondershäuser.
Einheit Sondershausen spielte mit: Jakob, Barth - Gerlach (4), Weise (3), Köhler, Graw (1), Bornemeier (5), Hohlbein (2), Döhrer (8), Lenk (1), Kohl (3); Zuschauer: 25.
David Barth

