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Do, 14:26 Uhr
27.09.2012

Neues aus Berlin (120)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Lebensleistung würdigen und fordert: Kindererziehungszeiten anerkennen

DIE LINKE im Petitionsausschuss fordert, die Zeiten der Kindererziehung gleichberechtigt bei der Rente zu berücksichtigen. Bisher werden für jedes Kind, das nach dem 1.1.1992 geboren wurde, drei Jahre als Kindererziehungszeiten bei der Rentenberechnung berücksichtigt. Bei Geburten vor 1992 wird jedoch lediglich ein Jahr rentenrechtlich anerkannt. Frauen, die in der ehemaligen DDR ihre Kinder erzogen haben sind besonders betroffen. Bei der Geburt von drei und mehr Kindern wurden in der DDR pro Kind drei Jahre rentenrechtlich berücksichtigt. Mit dem Einigungsvertrag wurde diese Regelung jedoch gestrichen.

Kersten Steinke (DIE LINKE aus Bad Frankenhausen) fordert, die Kindererziehung bei der Rente einheitlich mit drei Jahren zu berücksichtigen. „Gerade Frauen, die Kinder erzogen haben, sind besonders von Altersarmut betroffen. Es ist jedoch eine Schande, dass so viele Frauen mit der Erziehung ihrer Kinder dafür sorgen, dass der Generationenvertrag im Rentensystem funktioniert, selbst aber mit Minirenten oder einer Grundsicherung im Alter auskommen müssen. Wenn die Politik möchte, dass die Solidargemeinschaft weiterbesteht, muss sie dringend dafür sorgen, dass diejenigen, die dazu beitragen, nicht am Ende noch dafür bestraft werden.“


Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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