Di, 22:53 Uhr
16.10.2012
Unternehmergespräch bei GSES
Am heutigen Nachmittag war die Landrätin zu Besuch bei der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES). Dabei wurde auch ein interessante Jubiläumsfeier angekündigt.
Zuerst informiert der Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Prof. Dr-Ing. Jan-Henrich Florin über die Geschäftsfelder und die aktuellen Unternehmensdaten. Die GSES betreibt mit den Stadtwerken zusammen seit Jahren ein Photovoltaik-Anlage, fördert Steinsalz für die Industrie, betreibt das Besucherbergwerk und ist in der Abfallverwertung und Abfalllagerung aktiv.
Zuerst allerdings informierte er schon mal über ein anstehende Jubiläumsfeier. Im Jahre 2013 seit das Jubiläum 120 Jahre Bergbau in Sondershausen an. Man suche aber noch einen geeigneten Termin so Prof. Dr. Florin, um nicht zu nahe an den Thüringentag zu kommen. Zwei solche Veranstaltungen benötigen einen gebührenden Abstand.
Mit seinen über 240 Mitarbeitern realisiere man einen jährlichen Umsatz von rund 36 Millionen Euro. Rund 300.000 t Abfall wurden der Verwertung zugeführt. Gefördert wurden rund 253.000 t Salz. Ziel sei es, in einer Art Kreislaufwirtschaft beide Größen anzugleichen.
Ein Thema der Gespräche war die Abstimmung, wie es mit der Halde, 65 ha Größe (mit Wald sogar 110 ha) weiter gehen soll. Prof. Dr. Florin erläuterte, wie die Haldenabdeckung organisiert wird (drei Schichten). Ziel ist, dass mit geschickter Begrünung auf der einen Seite das durch Regen eingedrungene Sickerwaser über Wurzeln und Verdunstung vom eigentlichen Salzkörper fern zu halten. Der eigentlich Salzkörper der Halde soll sich nicht weiter auflösen, was nur unnötig die Natur belasten würde. Gesprochen wurde auch über das Thema des Auslaufens der Halden Richtlinie. Die Richtlinie für die Abdeckung und Begrünung von Kalihalden im Freistaat Thüringen - Kali-Haldenrichtlinie - vom 18. April 2002 (Kali-Haldenrichtlinie Thüringen) war zum 31.12.2011 abgelaufen. Fehlende Rechtsgrundlage könnte weitere Begrünung der Halde gefährden, weil auch Kehrdreck von Straßen und ähnliche Materialien eingesetzt werden könnten.
Nach diesem Thema ging es dann zum Thema Salzgewinnung. Prof. Dr. Florin informierte über die Ausdehnung des Grubenfeldes (12 km Ost - West und 5 km Nord - Süd).
Die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) hier noch gemeinsam mit dem Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele, dem Leiter des Umweltamtes Dr. Michael Fruth und dem Mitarbeiter des Amtes für Regionale Wirtschaftsentwicklung/Regionalmanagement Ronald Barth bei dem Informationsgespräch führten anschließend eine Grubenfahrt durch.
Dabei wurde auch der Bereich des Besucherbergwerkes befahren. Prof. Dr. Florin regte an, dass man das Besucherbergwerk stärker in ein Tourismuskonzept des Kreises einbinden müsste. Die Anregung wurde aufgegriffen und mit dem neuen Verantwortlichen für Tourismus im Landratsamt, Matthias Deichtstetter, sollen entsprechende Konzepte erarbeitet werden.
Autor: khhZuerst informiert der Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Prof. Dr-Ing. Jan-Henrich Florin über die Geschäftsfelder und die aktuellen Unternehmensdaten. Die GSES betreibt mit den Stadtwerken zusammen seit Jahren ein Photovoltaik-Anlage, fördert Steinsalz für die Industrie, betreibt das Besucherbergwerk und ist in der Abfallverwertung und Abfalllagerung aktiv.
Zuerst allerdings informierte er schon mal über ein anstehende Jubiläumsfeier. Im Jahre 2013 seit das Jubiläum 120 Jahre Bergbau in Sondershausen an. Man suche aber noch einen geeigneten Termin so Prof. Dr. Florin, um nicht zu nahe an den Thüringentag zu kommen. Zwei solche Veranstaltungen benötigen einen gebührenden Abstand.
Mit seinen über 240 Mitarbeitern realisiere man einen jährlichen Umsatz von rund 36 Millionen Euro. Rund 300.000 t Abfall wurden der Verwertung zugeführt. Gefördert wurden rund 253.000 t Salz. Ziel sei es, in einer Art Kreislaufwirtschaft beide Größen anzugleichen.
Ein Thema der Gespräche war die Abstimmung, wie es mit der Halde, 65 ha Größe (mit Wald sogar 110 ha) weiter gehen soll. Prof. Dr. Florin erläuterte, wie die Haldenabdeckung organisiert wird (drei Schichten). Ziel ist, dass mit geschickter Begrünung auf der einen Seite das durch Regen eingedrungene Sickerwaser über Wurzeln und Verdunstung vom eigentlichen Salzkörper fern zu halten. Der eigentlich Salzkörper der Halde soll sich nicht weiter auflösen, was nur unnötig die Natur belasten würde. Gesprochen wurde auch über das Thema des Auslaufens der Halden Richtlinie. Die Richtlinie für die Abdeckung und Begrünung von Kalihalden im Freistaat Thüringen - Kali-Haldenrichtlinie - vom 18. April 2002 (Kali-Haldenrichtlinie Thüringen) war zum 31.12.2011 abgelaufen. Fehlende Rechtsgrundlage könnte weitere Begrünung der Halde gefährden, weil auch Kehrdreck von Straßen und ähnliche Materialien eingesetzt werden könnten.
Nach diesem Thema ging es dann zum Thema Salzgewinnung. Prof. Dr. Florin informierte über die Ausdehnung des Grubenfeldes (12 km Ost - West und 5 km Nord - Süd).
Die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) hier noch gemeinsam mit dem Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele, dem Leiter des Umweltamtes Dr. Michael Fruth und dem Mitarbeiter des Amtes für Regionale Wirtschaftsentwicklung/Regionalmanagement Ronald Barth bei dem Informationsgespräch führten anschließend eine Grubenfahrt durch.
Dabei wurde auch der Bereich des Besucherbergwerkes befahren. Prof. Dr. Florin regte an, dass man das Besucherbergwerk stärker in ein Tourismuskonzept des Kreises einbinden müsste. Die Anregung wurde aufgegriffen und mit dem neuen Verantwortlichen für Tourismus im Landratsamt, Matthias Deichtstetter, sollen entsprechende Konzepte erarbeitet werden.

