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Fr, 16:00 Uhr
19.10.2012

Arbeitsplätze sichern

Auf den Eisenbahnstrecke im Südharz wird es ab 2015 einen Betreiberwechsel geben. Die Deutsche Bahn hat die Ausschreibung verloren. Jetzt kommen die Holländer...


Auf den Eisenbahnstrecke im Südharz wird es ab 2015 einen Betreiberwechsel geben. Eine entsprechende Ausschreibung hatte die Abbelio Rail GmbH, eine Tochter eines holländischen Unternehmens gewonnen. Von dem Betreiberwechsel betroffen sind Strecke von Halle über Nordhausen und Leinefelde bis Kassel. Abellio will dann komplett neue Verkehrstechnik einsetzen, auch der Fahrscheinverkauf soll wieder im Zug möglich sein. Die LINKE-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert die Vergabeentscheidung. Sie befürchtet einen radikalen Arbeitsplatzabbau.

Doch in Thüringen begrüßen die Bündnisgrünen den Betreiberwechsel. Zur Vergabe an Abellio erklärt Jennifer Schubert, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion: „Die Vergabe des Elektronetzes Saale-Thüringen-Südharz an die Tochter der niederländischen Staatsbahn ist ein Indiz dafür, dass der Wettbewerb im Schienen-Personen-Nahverkehr zunehmend besser funktioniert. Das begrüßen wir, auch wenn es für die Deutsche Bahn schmerzhaft ist.“

Nun gelte es, negative Folgen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB Regio zu vermeiden. Ein möglichst nahtloser Übergang zum neuen Anbieter müsse oberstes Ziel aller Beteiligten sein. Denn Wettbewerb darf nicht über Sozialstandards stattfinden. Servicequalität und Zuverlässigkeit müssen den Ausschlag geben.
Autor: nnz

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Kommentare
VS65
19.10.2012, 17:02 Uhr
war mir klar
Nachdem die DB das Dieselnetz in Ostthüringen verloren hat und jetzt auch noch das E-Netz.
Ich glaube nicht daran das alle Mitarbeiter übernommen werden.
Es betrifft aber auch die externen Mitarbeiter in der der Verkehrsforschung.
Na ja Typisch Thüringen
Wolfi65
19.10.2012, 17:15 Uhr
Nahtloser Übergang
Wie stellt man sich denn so einen nahtlosen Übergang vor? Die vielen DB Beschäftigten einfach mal so in eine private Lohndrücker-Transport-Firma gesteckt. Die Holländer werden doch hier nur zum Einstand Tariflöhne zahlen und dann ist Schluss mit Lustig.

Dann werden marktwirtschaftlich angepasste Löhne gezahlt und wer nicht will fliegt raus. Kennt man doch zur Genüge und am eigenen Leib. Man sollte doch nicht traurig sein. Durch diese Aktion werden schließlich Arbeitsplätze gerettet!:-(

Die Bahn ist bald erledigt und auf den Autobahnen und Landstrassen geht irgendwann auch nichts mehr.

Ach und da sind ja noch die ICE Strecken.
Die könnte man doch auch verkaufen?
Billiglöhner auf Hochgeschwindigkeitsstrecken.
Da freue ich mich jetzt schon drauf...
Wolfi65
19.10.2012, 18:55 Uhr
Diese Versager!
In anderen Ländern hat man auch diesen Irrweg beschritten und mußte teuer für den staatlichen Rückkauf bezahlen. Es ist nicht zu verstehen, dass man sich nun selbst unbedingt eine blutige Schnauze holen will.
Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
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