Drama in Otterstedt (2)
Wir hatten bereits über die Familiendrama in Otterstedt im Kyffhäuserkreis berichtet. Jetzt liegen neue Erkenntnisse vor...
Unseren Informationen zufolge könnte ein Tötungsverbrechen nach den ersten eventuell ausgeschlossen werden. Eine Bestätigung dessen steht noch aus. Wie wir erfahren haben, sind der Vater und drei Kinder vermutlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass die Familie im Keller des Hauses in Otterstedt ein Notstromaggregat betrieben haben soll. Genauen Aufschluss über die Todesursache sollen die Untersuchungen der Gerichtsmedizin ergeben.
Autor: red
Kommentare
DoctorS
30.10.2012, 14:33 Uhr
Tragisch!
Das ist sehr tragisch und mehr als traurig. Ohne die Hintergünde hierfür genau hinterleuchten zu wollen, muss man leider davon ausgehen, dass sich solche Tragödien in Zukunft wiederholen werden. Das ist zwangsläufig die Folge der kommenden, massiven Erhöhungen der Strompreise.
Es wird sich bestimmt nicht jeder ein Notstromaggregat zulegen, aber viele werden mit der Zahlung sicher Schwierigkeiten bekommen und ihnen somit der Strom abgeklemmt. Das macht den Einsatz der Geräte sehr wahrscheinlich... leider.
Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen.
Dora75
30.10.2012, 14:47 Uhr
Drama
Ist das nicht schrecklich so viele Menschen mit einem schlag. Das ist nicht zu Fassen. Ich kann nur Hoffen das mein vorgänger mit seiner meinung Falsch liegt. Den das währe ja wohl noch schlimmer. Mein Beileid den Armen Menschen.
Predator
30.10.2012, 15:33 Uhr
Tragisch
Eine wiklich schlimme Sache und sehr traurig.Aber was DoctorS schreibt ist auch sehr traurig.Nun wird schon der Tod den höheren Strompreisen zugeschoben.Morgen ist es dann der Spritpreis.So eine Denkweise ist für mich überhaupt nicht in so eine Sizuation angepasst.Jeder Mensch hat die Chance sein Leben selber in die Hand zu nehmen und nicht sich abhängig zu machen.
pumpnC
30.10.2012, 17:23 Uhr
Naja...
der Vergleich von Doctor ist doch sehr weit ausgeholt. Ein Notstromagregat ist doch von der Unterhaltung sicher teurer als der monatliche Stromabschlag. Ich denke das wird auch trotz steigenden Strompreisen keine Alternative sein.
Ich muss aber auch sagen so tragisch dieser Vorfall auch ist, so leichtfertig und fahrlässig hat man hier sein Leben hergeschenkt.
DoctorS
30.10.2012, 20:05 Uhr
weit ausgeholt?
So weit ausgeholt kann es gar nicht sein. Man müsste nur mal hinterfragen, warum dort das Notstromagregat im Keller stand!
Ein paar Liter Sprit sind schneller bezahlt, als eine horrende Stromrechnung. Und die Energieversorger klemmen den Strom meist erst nach Begleichung der Rechnung wieder an oder einer ausreichenden Anzahlung.
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