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Di, 17:12 Uhr
06.11.2012

Mobilität gefragt

Weitere Teilnehmer des Mobilitätsprojektes „LeA Lernen und Arbeiten in Europa“ erhielten heute im Ratssaal von Bad Frankenhausen ihre Zertifikate. Was sich dahinter versteckt, hat kn erfahren...

„LeA Lernen und Arbeiten in Europa“ ist ein Projekt, welches im Rahmen des bundesweiten ESF- Programm „IdA Integration durch Austausch“ durchgeführt wird. Der Projektverbund, bestehend aus dem Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., dem Sondershäuser Bildungsverein e.V. und dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. in Bad Frankenhausen, setzt damit ein in der Region einmaliges Vorhaben um:


Projektleiterin Sabine Meier vom Kreisjugendring eröffnete bereits die zweite Übergabe der Zertifikate, sprich Europässe.

Durch transnationale Austausche ins EU-Ausland und Förderung der transnationalen Mobilität bekommen benachteiligte junge Menschen die Möglichkeit, ihre berufspraktischen Erfahrungen und berufsspezifischen Kompetenzen zu erweitern und so leichter den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.

Im Rahmen des Projektes haben in den vergangenen 12 Monaten 33 junge Menschen mit Behinderung erfolgreich ein Praktikum in Spanien oder Frankreich absolviert und somit ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aktiv erhöht.


Die Gruppen berichteten von ihren Aufgaben im Praktikum, so in La Coruna, als Altenpfleger, Tierpfleger oder in der Holzbereitung, um nur einige Beispiele zu nennen. Ziel war nicht, die Jugendlichen nach Spanien zu vermitteln, sondern sie sollten unter schwierigen Bedingungen arbeiten zu lernen. Sie sollten Selbstbewusstsein tanken, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt besser Fuß fassen zu können.


Neben Wissenswertem zum Programm und zum Projekt bekamen die Gäste auch Einblicke in den Arbeitsalltag der Teilnehmer, welche von ihren noch frischen Eindrücken berichtet haben.
Im feierlichen Rahmen wurden heute für 17 Teilnehmende für ihr erfolgreich absolviertes Auslandspraktikum die Zertifikate überreicht. Die Europässe übergab Jens Hesse Teamleiter vom Jobcenter Kyffhäuserkreis. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus dem Kyffhäuserkreis und einige wenige aus dem Landkreis Nordhausen.


Unter den Gästen der Veranstaltung befanden sich unter anderem Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD), Vertreter des Jobcenters Artern und Sondershausen und weitere Vertreter der unterstützenden Organisationen und Firmen.
Strejc brachte in seinen Grußworten zum Ausdruck, dass es wichtig ist, die Jugendlichen im Kyffhäuserkreis zu halten. Auch Bad Frankenhausen hat mit Problemen zu kämpfen, dass die Zahl der Einwohner schrumpft und das Durchschnittsalter steigt

In der Diskussion war man sich einig, dass auch der zweite Durchlauf so eines Praktikums in Spanien und Frankreich von Jugendlichen ein Erfolg war. Von der IHK Erfurt hatte sich Sabine Jähnen vor Ort überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit den Partnern klappt und die Jugendlichen hochmotiviert waren.

Vom Jobcenter kündigte Jens Hesse an, dass im Frühjahr nächsten Jahres eine Jugendkonferenz geplant ist. Das Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit Kyffhäuserkreis zu halbieren wurde erreicht, zurzeit liegt man bei 8,9 Prozent. Insgesamt 54 Jugendlich sollen in diesem Mobilitätsprojekt einbezogen werden.

Insgesamt geht man optimistisch aus dem Projekt. Mit Stimmkarten konnten Jugendliche und Gäste abstimmen, ob man bald in Arbeit kommen wird (Wahl zwischen einem roten und blauem Kärtchen). Die Jugendlichen votierten auf 68 Prozent und die Gäste auf 61 Prozent. Da kann man nur noch den Firmen raten, halten sie sich an die Jugendlichen.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. (Frau Meier, Tel.: 03632-544654)

Das Projekt „LeA Lernen und Arbeiten in Europa“ wird im Rahmen des Programms "IdA Integration durch Austausch" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Gelaufene Aktivitäten und viele weiter geplante aufgaben enthält die beigefügte pdf-Datei.
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mobilität gefragt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

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