So, 09:05 Uhr
18.11.2012
Neues Spezial-Heft
So leidet die Natur: Während in den Industrienationen die Wachstumskurve nach oben steigt, schmelzen die Polkappen und Gletscher mit bedrohlicher Geschwindigkeit. Dennoch halten wir an der Politik des permanenten Wachstums fest. Das neue ÖKO-TEST SPEZIAL – Umwelt & Energie analysiert die Situation und zeigt Lösungsansätze auf.
Cover (Foto: ÖkoTest)
So wird beispielsweise weiterhin die Fördermenge von Kohle weltweit drastisch erhöht, obwohl dadurch die Erderwärmung befeuert wird und schwere Umwelt- und Gesundheitsschäden vor allem in der Dritten Welt entstehen. Es ist Zeit umzudenken. Erfahren Sie, wie etwa die Stadt der Zukunft aussehen und wie man den Verkehrskollaps in den Griff bekommen könnte.
Autor: nnz
Cover (Foto: ÖkoTest)
So wird beispielsweise weiterhin die Fördermenge von Kohle weltweit drastisch erhöht, obwohl dadurch die Erderwärmung befeuert wird und schwere Umwelt- und Gesundheitsschäden vor allem in der Dritten Welt entstehen. Es ist Zeit umzudenken. Erfahren Sie, wie etwa die Stadt der Zukunft aussehen und wie man den Verkehrskollaps in den Griff bekommen könnte.Aus dem Inhalt
- Wegwerfen fürs Wachstum: Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen Computer, Waschmaschine oder Outdoorjacke kaputt. Zufall? Eher nicht: Viele Produkte sind so gebaut, dass sie nicht lange halten. Doch zunehmend regen sich Unmut und Widerstand.
- Spannungsabfall: Im Sommer 2011 wurde die Energiewende verkündet. Ein gutes Jahr später scheinen die Zweifel an diesem Vorhaben zu wachsen. Ist die Skepsis berechtigt und was wurde schon geschafft? Wo ist das ehrgeizige Projekt Energiewende ins Stocken geraten und welche Aufgaben müssen angepackt werden?
- Heavy Metal: Ohne viel Rücksicht auf Mensch und Natur – so werden in Schwellenländern und in der Dritten Welt Rohstoffe gefördert. Insbesondere bei Metallen ist das meist ein Raubbau. Weil skrupellose Geschäftemacher und korrupte Regime den Profit absaugen, sind die Bürger der rohstoffreichen Länder auf der Südhalbkugel häufig besonders arm. Können neue Gesetze ihre Lage verbessern?
- Rohstoffsuche am Meeresgrund: Seit 40 Jahren zapfen wir Erdöl unter dem Meeresboden an. Jetzt rüsten sich die Industrienationen für die Jagd auf andere gigantische Schätze, die dort schlummern. Wenn sie jemals gehoben werden, ist ein Öko-System bedroht, das wir noch gar nicht entschlüsselt haben.
- Niemand müsste hungern: Die Erde kann auch die im Jahr 2050 erwarteten neun Milliarden Menschen ernähren, wenn wir nachhaltig wirtschaften und für eine gerechte Verteilung sorgen. Doch die Industriestaaten kümmern sich mehr um die Konsumwünsche ihrer Bürger und um die Umsätze der Agrarkonzerne als um das Menschenrecht auf gesicherte Ernährung.