Mi, 19:07 Uhr
05.12.2012
Unternehmer entlasten sich selbst
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat eine weitere Senkung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Ab Januar 2013 werden die ertragsabhängigen Hebesätze um sieben Prozent reduziert, informierte IHK-Präsident Dieter Bauhaus...
Präsidium und Vollversammlung stünden mit der erneuten Beitragssenkung in guter Tradition: Seit Einführung der ertragsabhängigen Beitragsstruktur 1998 wäre dies bereits die neunte Senkung in Folge und sichere der Kammer einen Platz unter den beitragsgünstigsten der 80 Industrie- und Handelskammern.
Es war uns wichtig, den Unternehmen in konjunkturell unsicheren Zeiten, ein ermutigendes Signal zu senden, so Bauhaus. Ziel sei es außerdem, eine ausgewogene Finanzstruktur zu gewährleisten. So solle dem Leistungsprinzip verstärkt Rechnung getragen werden. Nur rund die Hälfte der Einnahmen resultiere aus Pflichtbeiträgen, der fast gleiche Anteil werde aus Entgelten und Gebühren für erbrachte Dienstleistungen und die Erfüllung der vom Staat übertragenen hoheitlichen Aufgaben erwirtschaftet.
Von den 55.000 beitragspflichtigen Mitgliedsunternehmen seien rund 24.000 gänzlich von Beitragszahlungen an die Kammer befreit. Weitere 13.150 profitierten im nächsten Jahr von der beschlossenen Beitragssenkung. Die Übrigen würden lediglich einen jährlichen Grundbeitrag entrichten, der für die Mehrzahl zwischen 45 und 120 Euro liege.
Autor: psgPräsidium und Vollversammlung stünden mit der erneuten Beitragssenkung in guter Tradition: Seit Einführung der ertragsabhängigen Beitragsstruktur 1998 wäre dies bereits die neunte Senkung in Folge und sichere der Kammer einen Platz unter den beitragsgünstigsten der 80 Industrie- und Handelskammern.
Es war uns wichtig, den Unternehmen in konjunkturell unsicheren Zeiten, ein ermutigendes Signal zu senden, so Bauhaus. Ziel sei es außerdem, eine ausgewogene Finanzstruktur zu gewährleisten. So solle dem Leistungsprinzip verstärkt Rechnung getragen werden. Nur rund die Hälfte der Einnahmen resultiere aus Pflichtbeiträgen, der fast gleiche Anteil werde aus Entgelten und Gebühren für erbrachte Dienstleistungen und die Erfüllung der vom Staat übertragenen hoheitlichen Aufgaben erwirtschaftet.
Von den 55.000 beitragspflichtigen Mitgliedsunternehmen seien rund 24.000 gänzlich von Beitragszahlungen an die Kammer befreit. Weitere 13.150 profitierten im nächsten Jahr von der beschlossenen Beitragssenkung. Die Übrigen würden lediglich einen jährlichen Grundbeitrag entrichten, der für die Mehrzahl zwischen 45 und 120 Euro liege.