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Fr, 00:56 Uhr
07.12.2012

Bürgerbeteiligungs-Plattform

In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen und überparteilichen Berliner Verein Liquid Democracy e.V. sowie der Nexus-Akademie für partizipative Methoden entsteht derzeit ein Konzept für die Einführung einer Bürgerbeteiligungs-Plattform im Kyffhäuserkreis, darüber informiert "Lernen vor Ort" im Kyffhäuserkreis in einer Meldung.

Ziel des Projekts ist die Stärkung einer diskursorientierten demokratischen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern im Kyffhäuserkreis. Politische Partizipationsmöglichkeiten sollen gestärkt und durch den Einsatz der Internetplattform von Liquid Democracy „OffeneKommune.de“ ausgebaut werden. Bei der Plattform handelt es sich um eine neutrale Diskussionsplattform, auf der sich jeder registrieren und eigene Ideen zur Diskussion stellen kann – ob Privatpersonen, Vereine, Bürgerinitiativen oder Landkreis selbst.


Die Nexus-Akademie interessiert sich hinsichtlich des Projekts mit dem Kyffhäuserkreis besonders dafür, wie die „traditionellen“ Beteiligungsprozesse im „Offline-Bereich“ (also ohne die Nutzung von Internet oder Rechentechnik) mit den neuen Online-Möglichkeiten kombiniert werden können. Sie werden gemeinsam mit Liquid Democracy den Kyffhäuserkreis als bundesweit einer der ersten Anwender der von Liquid Democracy speziell für Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik entwickelten Software begleiten.

Zweifellos könnte der Kyffhäuserkreis mit diesem Schritt zum bundesweiten Vorreiter moderner Bürgerbeteiligung werden. Unter dem Projektnamen „Kyffhäuser-Bürgerkreis“ sollen verschiedene Beteiligungsprojekte zu bestimmten kommunalen Vorhaben auf der Plattform durchgeführt werden, bei denen es möglich ist, interessierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einzubinden.
Jedes dieser einzelnen Beteiligungsvorhaben auf der Plattform wird im Konzept zur Einführung der „OffenenKommune.de“ konkret geplant. Bei der Planung miteinzubeziehen sind dabei zum einen die Adressaten des zur Diskussion gestellten Themas, also jene Akteure die für die Umsetzung kommunaler Vorhaben verantwortlich sind und dafür die Meinung der Bürger erfragen und berücksichtigen wollen.

Zum andern müssen – um einen transparenten und direkten Dialog zu führen – auch alle anderen relevanten und an der Umsetzung des kommunalen Projekts beteiligten Akteure eingebunden werden um einen direkten Informationsfluss und eine transparente Kommunikation im Diskussionsprozess auf der Plattform zu gewährleisten. Auch Zeitpunkt und Dauer der Beteiligungsprojekte auf der Plattform müssen genau überlegt sein.

Um eine möglichst hohe Beteiligung am Diskussionsprozess auf der Plattform zu erreichen ist im Vorfeld freilich eine gute Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Mit dem offiziellen Start der Plattform ist somit voraussichtlich erst im Jahr 2013 zu rechnen.
Sabine Lucks
Lernen vor Ort
Autor: khh

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