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Fr, 10:47 Uhr
07.12.2012

Effektiver und schneller helfen

Um bei Unfällen auf der Südharzautobahn BAB 38 effektiver und schneller helfen zu können, trafen sich jetzt auf Einladung der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Vertreter der Landespolizei Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die Verantwortlichen für den Brand- und Katastrophenschutz der Landkreise Mansfeld-Südharz und Nordhausen.

„Die Häufung von schweren Verkehrsunfällen als Folge von Blitzeis Mitte November nahmen wir zum Anlass, die Zusammenarbeit auf der BAB 38 über die Landesgrenzen hinweg zu erörtern und nach Verbesserungen zu suchen,“ sagte Bürgermeister Matthias Jendricke. Das erklärte Ziel aller fünf beteiligten Behörden sei hierbei, die vorhanden Kräfte und Fahrzeuge noch schneller und Ziel genauer zum Einsatz zu bringen, damit den Unfallbeteiligten im Schadensfall optimal geholfen werden könne. Diskutiert wurde unter anderem, ob man bei einem Massenanfall von Verletzten die BAB 38 sofort beidseitig sperrt, um die An- und Abfahrt der Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge besser koordinieren zu können. Ein weiterer Punkt war bei bestimmten Wetterlagen generell Busse einzusetzen, um die betroffenen Personen auf der Autobahn im Warmen unterbringen zu können.

stadt (Foto: stadt) stadt (Foto: stadt)
Der neue Einsatzleitwagen

"Für die Sicherstellung der reibungslosen Abläufe ist es zwingend erforderlich, dass man schon miteinander redet bevor es zum Einsatz kommt bzw. seine Erfahrungen aus dem letzten Einsatz austauscht," sagte der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Gerd Jung. Leider sind Landesgrenzen auch immer Abgrenzungen von Zuständigkeitsbereichen, was die Zusammenarbeit in unserer Region nicht gerade einfacher macht. Die anwesenden Behördenvertreter stellten daher ihre vorhandene Technik und die dazugehörigen Einsatzzüge vor und konkretisierten die Einsatzplanungen für die Zukunft auch über die Landesgrenzen hinweg.

In diesem Zusammenhang wurde auch der neue große Einsatzleitwagen (ELW) der Berufsfeuerwehr Nordhausen vorgestellt. Dieser Einsatzleitwagen ist der Stadt Nordhausen im Sommer von der Thüringer Polizei übereignet worden und ist mit der kompletten Funk- und Computertechnik für den Einsatzstab ausgerüstet. Bei Massenunfällen oder Evakuierungslagen kann dieser ELW allerdings auch als Bus für die betroffenen Personen genutzt werden.
Autor: nnz

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