Mi, 13:41 Uhr
12.12.2012
Vorläufiger Abschluss
Über zwei Jahre ging das Projekt Regionale Entwicklungspartnerschaft Nordthüringen (RENo), bei der die Kreise Eichsfeldkreis, Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich in einem Projekt zusammenarbeiteten.
Am gestgrigen Dienstag fand im Business and Innovations Centre Nordthüringen (BIC) in der Außenstelle Sondershausen die Abschlussveranstaltung statt. Der Start war etwas polprig, denn das BIC in Sondershausen ist nicht allzu sehr auf Besucher eingestellt, denn es stehen nur 23 Besucherparkplätze zur Verfügung und wenn dann die Tagung allein schon 28 Gäste hat, kann man sich ausrechnen, dass man erst mal durchs Gewerbegebiet schauen muss, um "legal" zu parken.
Für den Durchführungszeitraum 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2012 konnte man auf eine gute Arbeit zurückblicken, so Thomas Bähring Regionalverantwortlicher Nordthüringen vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. bei der Eröffnung.
Was waren die Ziele des Projekts. Es sollte der arbeitsmarktpolitische Dialog zwischen verschiedenen Akteuren
gestärkt werden. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Integrationsarbeit mit benachteiligten Personen sollte dazu dienen, Effizienzressourcen zu erschließen, neue Vermittlungswege aufzuzeigen sowie Strategien zu planen, wie man nachhaltig Armut vermeiden und bessere Chancen herstellen kann.
Die Vielfalt an arbeitsmarktpolitischen Projekten, Netzwerken, Maßnahmen oder auch Initiativen in der Nordthüringer Region sollte transparent gemacht werden, um sich so einen besseren Überblick schaffen zu können. Es sollen Schnittstellen
zwischen den einzelnen Arbeitsmarktakteuren sichtbar gemacht werden, um so Synergien zu nutzen und Kooperationen voran zu bringen.
Partner bei RENo waren die Agentur für Arbeit, Jobcenter,| Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Unternehmen, Verbände und Vereine, sowie Freie Träger. Unterstützt und gefördert wurde das Projekt vom Freistaat Thüringen, ESF und EU.
Wichtig bei solchen Zielen ist die Analyse des Istzustandes. Bähring konstatierte mehrfach, dass sich da besonders der Kyffhäuserkreis stark gemacht hatte. Einer der "Netzwerker vor Ort" sollte gestern berichten. Die Wahl fiel auf den Kyffhäuserkreis und Janin Panse vom Landratsamt Kyffhäuserkreis nahm diese Aufgabe wahr.
Sie berichtet über die Netzwerkarbeit im Kyffhäuserkreis, dabei bezog sie sich auch auf Ergebnisse des Projekts Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis. Allein im Bereich Arbeitsmarkt, Soziales, Jugend und Bildung gibt es im Kyffhäuserkreis 42 verschiedene Netzwerke. Zur Analyse wurde in Kooperation mit RENo ein Fragebogen entwickelt, aber auch persönliche Gespräche und Telefoninterviews wurden zur Analyse herangezogen.
Nun reicht der Platz hier nicht aus, um alle Aktivitäten darzustellen, die Janin Panse im Kyffhäuserkreis vorgefunden hat. Ziel ist aber die Erkenntnisse der Netzwerkanalysen in einer Datenbank beim Landratsamt einzubringen.
Einige Erkenntnisse dieser Netzwerkanalyse zeigte auch Schwachstellen auf, die später von anderen Referenten, so Dr. Peter Schönfeld vom Institut für Strukturpolitik, Wirtschaftsförderung gGmbH (Halle / S) ebenso hervorgehoben wurden. Oft sind in Netzwerken nicht die eigentlichen Entscheidungsträger nicht mit eingebunden, was zu starken Effizienzverlusten führt.
Dr. Schönfeld hatte das bei der Auswertung der Begleitstudie zu RENo ebenso hervorgehoben. Er unterstrich auch die Notwendigkeit, Unternehmen stärker in solche Netzwerke einzubinden.
Mehr Informationen gibt es über die Webseite www.bwtw.de des Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft.
Autor: khhAm gestgrigen Dienstag fand im Business and Innovations Centre Nordthüringen (BIC) in der Außenstelle Sondershausen die Abschlussveranstaltung statt. Der Start war etwas polprig, denn das BIC in Sondershausen ist nicht allzu sehr auf Besucher eingestellt, denn es stehen nur 23 Besucherparkplätze zur Verfügung und wenn dann die Tagung allein schon 28 Gäste hat, kann man sich ausrechnen, dass man erst mal durchs Gewerbegebiet schauen muss, um "legal" zu parken.
Für den Durchführungszeitraum 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2012 konnte man auf eine gute Arbeit zurückblicken, so Thomas Bähring Regionalverantwortlicher Nordthüringen vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. bei der Eröffnung.
Was waren die Ziele des Projekts. Es sollte der arbeitsmarktpolitische Dialog zwischen verschiedenen Akteuren
gestärkt werden. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Integrationsarbeit mit benachteiligten Personen sollte dazu dienen, Effizienzressourcen zu erschließen, neue Vermittlungswege aufzuzeigen sowie Strategien zu planen, wie man nachhaltig Armut vermeiden und bessere Chancen herstellen kann.
Die Vielfalt an arbeitsmarktpolitischen Projekten, Netzwerken, Maßnahmen oder auch Initiativen in der Nordthüringer Region sollte transparent gemacht werden, um sich so einen besseren Überblick schaffen zu können. Es sollen Schnittstellen
zwischen den einzelnen Arbeitsmarktakteuren sichtbar gemacht werden, um so Synergien zu nutzen und Kooperationen voran zu bringen.
Partner bei RENo waren die Agentur für Arbeit, Jobcenter,| Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Unternehmen, Verbände und Vereine, sowie Freie Träger. Unterstützt und gefördert wurde das Projekt vom Freistaat Thüringen, ESF und EU.
Wichtig bei solchen Zielen ist die Analyse des Istzustandes. Bähring konstatierte mehrfach, dass sich da besonders der Kyffhäuserkreis stark gemacht hatte. Einer der "Netzwerker vor Ort" sollte gestern berichten. Die Wahl fiel auf den Kyffhäuserkreis und Janin Panse vom Landratsamt Kyffhäuserkreis nahm diese Aufgabe wahr.
Sie berichtet über die Netzwerkarbeit im Kyffhäuserkreis, dabei bezog sie sich auch auf Ergebnisse des Projekts Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis. Allein im Bereich Arbeitsmarkt, Soziales, Jugend und Bildung gibt es im Kyffhäuserkreis 42 verschiedene Netzwerke. Zur Analyse wurde in Kooperation mit RENo ein Fragebogen entwickelt, aber auch persönliche Gespräche und Telefoninterviews wurden zur Analyse herangezogen.
Nun reicht der Platz hier nicht aus, um alle Aktivitäten darzustellen, die Janin Panse im Kyffhäuserkreis vorgefunden hat. Ziel ist aber die Erkenntnisse der Netzwerkanalysen in einer Datenbank beim Landratsamt einzubringen.
Einige Erkenntnisse dieser Netzwerkanalyse zeigte auch Schwachstellen auf, die später von anderen Referenten, so Dr. Peter Schönfeld vom Institut für Strukturpolitik, Wirtschaftsförderung gGmbH (Halle / S) ebenso hervorgehoben wurden. Oft sind in Netzwerken nicht die eigentlichen Entscheidungsträger nicht mit eingebunden, was zu starken Effizienzverlusten führt.
Dr. Schönfeld hatte das bei der Auswertung der Begleitstudie zu RENo ebenso hervorgehoben. Er unterstrich auch die Notwendigkeit, Unternehmen stärker in solche Netzwerke einzubinden.
Mehr Informationen gibt es über die Webseite www.bwtw.de des Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft.







