Mi, 12:32 Uhr
19.12.2012
Sektlaune bei Wirtschaft
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember wiederum verbessert. Nach dem Plus im November ist der Ifo-Index jetzt das zweite Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage etwas schlechter, die Geschäftsaussichten hellen sich dagegen auf...
Ein versöhnlicher Jahresausklang für die Wirtschaft. Nach den Hiobsbotschaften der letzten Monate deuten einige Stimmungsindikatoren auf eine leichte Stabilisierung hin, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die Ergebnisse. Allerdings könne die Adventsstimmung nicht über die nach wie vor bestehenden Risiken hinwegtäuschen. So sei gerade die Industrie als Konjunkturmotor zunehmend ins Stottern geraten. Die aktuellen statistischen Daten vom Oktober würden nur noch ein mageres Plus im Gesamtumsatz aufweisen. Das Inlandsgeschäft sei sogar gesunken.
Größere Sprünge verhindert die derzeit vorsichtige Investitionstätigkeit der Unternehmen, erklärt der IHK-Chef. Eine Trendwende werde erst einsetzen, wenn das Vertrauen in die dauerhafte wirtschaftliche Stabilisierung der Euro-Zone zurückgekehrt ist. Das Auseinanderbrechen des Währungsraums sei inzwischen zwar unwahrscheinlich, dennoch bleibe die Situation angespannt.
Autor: redEin versöhnlicher Jahresausklang für die Wirtschaft. Nach den Hiobsbotschaften der letzten Monate deuten einige Stimmungsindikatoren auf eine leichte Stabilisierung hin, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die Ergebnisse. Allerdings könne die Adventsstimmung nicht über die nach wie vor bestehenden Risiken hinwegtäuschen. So sei gerade die Industrie als Konjunkturmotor zunehmend ins Stottern geraten. Die aktuellen statistischen Daten vom Oktober würden nur noch ein mageres Plus im Gesamtumsatz aufweisen. Das Inlandsgeschäft sei sogar gesunken.
Größere Sprünge verhindert die derzeit vorsichtige Investitionstätigkeit der Unternehmen, erklärt der IHK-Chef. Eine Trendwende werde erst einsetzen, wenn das Vertrauen in die dauerhafte wirtschaftliche Stabilisierung der Euro-Zone zurückgekehrt ist. Das Auseinanderbrechen des Währungsraums sei inzwischen zwar unwahrscheinlich, dennoch bleibe die Situation angespannt.