eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 11:20 Uhr
15.01.2013

Flut an Konzeptionen

Der Kyffhäuser ist ein Besuchermagnet, keine Frage. Über ihn gibt es aber auch immer mehr Konzeptionen zur Verbesserung. Eine neue Konzeption wird am Donnerstag vorgestellt.

Ein Präsentation des „Zukunftskonzepts Kyffhäuser-Denkmal“ findet am 17. Januar 2013 um 17.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Bad Frankenhausen statt.

Der Tourismusverband Kyffhäuser hat auf Beschluss seines Vorstandes mit der dwif-Consulting GmbH eines der renommiertesten deutschen Beratungsunternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche beauftragt, dieses Konzept zu erstellen. Das dwif war u.a. federführend bei der Erstellung der Landestourismuskonzeption Thüringen sowie der Kulturtourismuskonzeption Thüringen und ist von Beginn an verantwortlich für das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.

Im Fokus des Zukunftskonzepts Kyffhäuser-Denkmal stehen dabei von der Infrastruktur, der Angebots-, Produkt- und Service-Qualität, betriebswirtschaftliche Eckdaten bis hin zum Marketing alle Facetten einer erfolgreichen und zukunftsträchtigen touristischen Vermarktung des Wahrzeichens unseres Landkreises.

Die Präsentation erfolgt durch Herrn Prof. Dr. Mathias Feige, Geschäftsführer der dwif-Consulting GmbH, der selbstverständlich im Anschluss auch für Fragen zur Verfügung steht.

Soweit der neuere Teil. Man darf gespannt sein. Es ist ja noch nicht lange her (Herbst 2012), da wurde an gleicher Stelle der Masterplan „Leitbild Kyffhäuserregion und Bad Frankenhausen 2020“ (kn berichtete darüber: Masterplan).

Völlig in der Schublade verschwunden ist eine weitere Konzeption. Der Leiter der Musikschule des Kyffhäuserkreises Matthias Deichstetter war vom Landratsamt des Kyffhäuserkreises beauftragt worden, eine Konzeption zum gemeinsamen Betreiben des Kyffhäuserdenkmals mit der Musikschule zu untersuchen. Hier gab es so gar schon eine gedruckte Broschüre die an ausgewählete Personen (u.a. wohl alle Kreistagsmitglieder) verteilt worden war. Ein im März 2011 schon angesetzter Pressetermin wurde abgesetzt und danach verschwand die Konzeption in der Schublade des damaligen Landrats.

Herausgekramt wurde es erst wieder, als unter der neuen Landrätin der Herr Käß das Thema in einer Kreisausschussitzung wieder auf die Tagesordnung brachte, kn berichtete unter Das gibt Diskussionen.

Aber auch beim Naturpark Kyffhäuser und beim Geopark Kyffhäuser arbeitet man nicht konzeptionslos. Hoffentlich sehen die "Experten" im Kyffhäuserkreis da selbst noch richtig durch. Sicherlich muss man mit einem "Highlight" die Besucher erstmal in die Region locken. Aber man muss aufpassen, dass man dann auch die Besucher in die anderen Regionen des Kyffhäuserkreises lotst. Für die Einbingung solcher Regionen um die westliche Hainleite (Feuerkuppe), die Stadt Sondershausen (Goldene Kutsche ein Alleinstellungsmerkmal fast für ganz Europa) und die Funkenburg Westgreußen scheint es wohl gar keine Konzeption zu geben.

Während sich der Eichsfeldkreis als eigene touristische Destination "geoutet" hat, ist da aus dem Kyffhäuserkreis noch nichts zu hören. Man darf gespannt sein, ab am Donnerstag auch dazu etwas kommt.
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)