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Fr, 15:35 Uhr
18.01.2013

Neues aus Berlin (5)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Mindestlohn und fordert gesetzlichen Mindestlohn

In einem gemeinsamen Brief an die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder kritisieren der Thüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme und sein Nürnberger Fraktionskollege Martin Burkert die belastenden Arbeits- und Einkommensbedingungen im Dienstleistungssektor. Sie fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro und familienfreundlichere Arbeitszeiten. Im Bereich des Reinigungsgewerbes sind beispielsweise trotz tariflichen Regelungen Bruttolöhne von rund 1130 Euro bei einer Vollzeitstelle nicht ungewöhnlich.

Unregelmäßige Arbeitszeiten und lange Verweildauer am Arbeitsplatz machen ein geregeltes Familienleben oft unmöglich. Lemme: "Die Bundesfamilienministerin muss ihren Worten jetzt auch Taten folgen lassen. Sie muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch im Dienstleistungssektor garantieren. Der kontinuierlich wachsende Dienstleistungssektor darf nicht zum Sklavenmarkt der Moderne werden!"

Wahlkreisbüro: Steffen-Claudio Lemme
Autor: kn

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