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Do, 06:41 Uhr
24.01.2013

Einer schluckt alles

Krümel von Hartböden, festsitzender Schmutz aus Teppichen, Staub und Fasern aus Ritzen – der Testsieger schafft es, alles aufzusaugen. Doch muss es der Testsieger für 800 Euro sein? Es gibt preiswertere „gute“ Alternativen, so die Stiftung Warentest nach einer Prüfung von zehn hochwertigen und energiesparenden Staubsaugern zu Preisen von 110 bis 800 Euro...

Staubsauger im Test (Foto: Stiftung Warentest) Staubsauger im Test (Foto: Stiftung Warentest)

Der Testsieger ist Vorwerk Tiger VT265, kürzlich umbenannt in Kobold VT 256. Er kostet 800 Euro und ist meist über Vertreter und online zu kaufen. Fast so gut saugt der Bosch Ergomaxx Professional 1000 mit Elektrobürste für 370 Euro. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet Siemens 04.0 Green Power Allergy mit Standarddüse für 161 Euro. Besonders sparsam und leise saugt das Modell von Rowenta. Doch es erreicht nur ein „befriedigendes“ Qualitätsurteil. Insgesamt reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Staubsauger im Test (Foto: Stiftung Warentest) Staubsauger im Test (Foto: Stiftung Warentest)

Die meisten Staubsauger im Test kommen mit weniger als 1400 Watt aus. Einer kann sogar nur mit 1030 Watt Teppichböden „sehr gut“ reinigen. Lange protzten Anbieter mit hohen Wattzahlen ihrer Geräte, doch angesichts steigender Strompreise ist zumindest bei den teureren Modellen Stromsparen angesagt.

Für die drei Staubbox-Modelle im Test spricht, dass der Nachkauf von Beuteln entfällt. Doch die Staubbox muss entleert werden, und das kann für Hausstauballergiker fatal sein. Leider sind sie auch schwach auf Teppich und laut beim Saugen.

Der ausführliche Test Staubsauger erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab morgen am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/staubsauger abrufbar.
Autor: red

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